Beiträge von All-Ex

    Hallo zusammen,


    nachdem ich im Nachbar-Forum schon länger einen Bau-Thread über mein Keller-Kino hatte, möchte ich das ganze nun auch hier vorstellen. Los ging es vor über einem Jahr im Februar 2018 mit der Planung.


    Das Kino wird Tollino Kino heißen, weil es hoffentlich ganz toll wird :sbier:


    Damit das gelingt möchte ich euch Planung und Bau vorstellen und hoffe auf Feedback und Tipps.



    März 2018: Die Planung

    Der Keller-Raum:
    Maße: 3,88 x 5,03 Meter (19,5 m² Grundfläche), Höhe: leider nur 2,12 Meter
    Richtig schön schallhart: Wände aus Stahlbeton bzw. gemauert, Stahlbetondecke und am Boden Dämmestrich mit Fußbodenheizung, darauf Echtholz-Dielen
    Ausgeführt als "Weiße Wanne" und von außen isoliert. Daher ist er trocken und nicht schimmelanfällig.


    Geschaut werden:
    70% Filme: Blu-ray, meistens in 21:9 (auch in 3D und gerne mit englischer Tonspur)
    20% Serien
    10% Musik hören (darauf soll aber nicht optimiert werden)


    Wichtig sind mir:
    Guter Klang, der sich anhört wie es sich der Regisseur gedacht hat. Kein Dröhnen/Bumm-Bumm-Bass.
    Gutes Bild mit ordentlichem Schwarzwert.
    Gemütlich, aber trotzdem Kino-optimiert (also kein reines „schwarzes Loch“).


    Damals hatte ich bereits:
    Lautsprecher von Nubert: Front: 2x nuLine 34, Center: nuLine CS-44, Sourround: 2x nuLine 24, Subwoofer: 1x nuLine AW-600
    Receiver: Denon X-3400H
    Projektor: BenQ W1070 in selbstgebauter Hush-Box
    "Leinwand": Weiß gestrichene Wand (Malervlies)
    Viel zu wenig Steinwolle an ganz schlecht geeigneten Stellen, so dass ich fieses Bass-Dröhnen und starke Moden habe
    Vorhanden ist REW und ein UMIK-1 Messmikrophon :)


    Zur Planung habe ich ein 3D Computermodell mit Sketch Up erstellt. Das erfordert zwar Einarbeitungszeit und ist schon aufwändig, aber mir hat es sehr geholfen, Planungsfehler zu vermeiden. Außerdem bemerkt man bei der Erstellung des Modells viele Details, die sonst wahrscheinlich erst beim Bauen aufgefallen wären und dann mit viel Arbeit gelöst werden müssten.


    Im März 2018 (kurz vor Baubeginn) sah die Planung dann so aus:


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    (Video, einfach anklicken um es abzuspielen)


    Grundriss:


    Grundriss.jpg


    Geplant waren:


    7 Plätze
    4 Plätze in der 1. Reihe auf einem Sofa plus 3 Plätze auf (klappbaren) Kino-Sesseln in der 2. Reihe auf einem Podest


    Lautsprecher
    Weiterverwendung der Nubert Front. Für die Sourrounds suche ich flachere Lautsprecher, da die nuLine 24 zu tief sind.


    Subwoofer
    Double Bass Array mit 2 x 2 Selbstbau-Subwoofern. Chassis: Eminance LAB 12 in 50 Liter Gehäusen, angetrieben von einer DSP-Endstufe. Der vorhandene Subwoofer wandert ins Wohnzimmer.


    Akustische Optimierung
    Hinter der Leinwand: (Fast) raumbreit und raumhoch 20 cm Absorber mit 20 cm Wandabstand
    Seitenwände vorne: 10 cm Absorber mit 10 cm Wandabstand gegen Erstreflektionen
    Seitenwände hinten: Leider nix (da sind Fenster und Türe und daher kein Platz)
    Decke vorne: 7 cm Absorber
    Decke hinten: Leider auch nix, weil es die Raumhöhe wegen des Podests nicht hergibt
    Rückwand: In der Mitte 10 cm Absorber raumhoch (oder besser Diffusoren?), daneben 2 Kallax-Regale (ja, ein paar Bücher und Spiele müssen noch im Kino bleiben, sonst hätte es keine Baugenehmigung gegeben)
    Boden: Zwischen Leinwand und 1. Reihe: Hochflurteppich, Rest: Echtholz-Dielenboden


    Einmessung
    Auf die 1. Reihe / Referenzplatz und ohne Rücksicht auf die 2. Reihe


    Leinwand im 21:9 Format
    Akustisch transparent, dahinter verschwinden die Front-Lautsprecher und vorderen Subwoofer. Breite ca. 2,60 m bei 2,60 m Sitzabstand in der 1. Reihe.


    Maskierung auf 16:9
    An Schienen hängende Holzrahmen, die mit schwarzem Lautsprecherstoff bespannt sind und sich von der Seite vor die Leinwand schieben können (evtl. motorisiert?)


    Projektor
    Mal sehen… Der vorhandene BenQ 1070 schafft den Projektionsabstand nicht, da muss wohl was besseres her ;)

    Ich werde hier in loser Folge Berichte und Bilder einstellen, wie aus der Planung das Kino entstanden ist. Bild und Ton habe ich schon, aber fertig ist's noch nicht ;-)


    Viele Grüße,
    Alex

    Hier nun die Version 0.3.0 mit folgenden Änderungen:



    [ul]
    [li]Es kann eine Liste mit Dateierweiterungen angegeben werden. Dateien, die wie das Video heißen, aber die angegebenen Erweiterungen haben, werden nun auch umbenannt. Beispiel: .nfo .mkv.measurements _mkv_Details.txt[/li]
    [li]Videos, die in einem Ordner liegen, in dem eine .nomedia Datei liegt, werden übersprungen.[/li]
    [/ul]




    Den Tinymediamanager habe ich mir angeschaut. Schön gemacht und es gibt mehr Möglichkeiten bei der Erkennung. Der legt mir jede Menge .jpgs neben das Video, z.B. -banner.jpg, -disc.png, -logo.png etc. Wozu sind die gedacht? Wenn ich mit KODI scrape, gibt es die nicht.


    In der erzeugten .nfo Datei werden nur Online-Bilder referenziert, aber nirgendswo die lokalen Bilder. Erkennt KODI die lokal abgelegten Bilder anhand der Endungen? Falls ja, müssten diese Dateien auch umbenannt werden oder nicht? Das klappt auch schon, einfach -banner.jpg -clearart.png etc. bei den Rename-Extensions angeben.


    Welche Nachteile hat es, wenn ich die Erzeugung von lokalen Bilder im Tinymediamanager abschalte?
    Kann ich die Erzeugung der lokalen Bilder im Tinymediamanager einfach abchalten und KODI scrapt die selber?


    Viele Grüße,
    Alex

    Hallo Icebaer,




    Nice-to-have wäre auch so was wie eine Ignore-Funktion, bei der einzelne Verzeichnisse ignoriert werden können.
    Kodi macht das bspw. mit Dateien, die einen bestimmten Namen haben (".ignore").


    Zu .ignore habe ich nichts gefunden, sondern nur dass Kodi bei .nomedia Dateien das Verzeichnis überspringt:
    https://kodi.wiki/view/Updatin…ing_videos#Exclude_Folder
    Geht das auch bei .ignore?


    Alex

    Hallo zusammen,


    ihr habt viele gute Hinweise gegeben und wie angekündigt sind die ersten umgesetzt. Hier gibt es die neue Version 0.2.1 des AspectRatio-Detectors :dancewithme



    [ul]
    [li]Neu: Komplette Steuerung per Kommandozeile (ohne GUI) möglich[/li]
    [li]Neu: Rückgabe der Ergebnisse auch als JSON (zur einfachen Weiterverarbeitung auch ohne den Dateinamen zu ändern) oder für Excel-Auswertungen als CSV[/li]
    [li]Neu: Option "Include subfolders" (standardmäßig aktiv) in der GUI und via Kommandozeile. So können Videos in Unterverzeichnissen künftig auch übersprungen werden[/li]
    [li]Neu: Hilfe-Funktion[/li]
    [/ul]


    Hier die Doku (in deutsch im 1. Post):




    Am besten erstmal im Dry-Run ausprobieren und Umbenennen mit ein paar Test-Videos...


    Edit:
    Version 0.2.1 angehängt. In der 0.2.0 war noch ein kleiner Bug, wenn man den ffmpeg-Pfad verändert hat.


    Viel Spaß damit und viele Grüße,
    Alex

    Hallo Civer,



    Ich hefte mich mal hier mit einer Frage an die "Allgemeinheit":
    Ich bin grade dabei mir ein Kodi-Script (über autoexec.py) zu bauen, dass im Kino direkt meine Technik (Haussteuerung) anspricht und zwar nur dann, wenn eine Verbindung auch benötigt wird.
    Also:wäre sowas interessant? :unsure:


    Für mich wäre das sehr interessant und ich würde so etwas gerne nutzen. Da bin ich bestimmt nicht der einzige hier. Mach doch am besten einen eigenen Thread für das Thema in diesem Unterforum auf, dann können wir über die Kodi-JVC-Schnittstelle dort diskutieren.


    Viele Grüße,
    Alex

    Hi zusammen,



    Prima Idee und Umsetzung für so ein Tool :respect:
    Die Filme wurden alle ohne Probleme erkannt. Dabei waren auch bspw. alte 4:3 DVDs, sowie 3D und 4K HDR Filme.
    Also top!


    Hört sich ja gut an, die wichtigste Funktion läuft also stabil :)




    Ja, das stimmt. Das betrifft vermutlich nicht nur .nfo Dateien von Kodi, sondern auch die Measurement-Files von Anna und Flos MadmeasureHDR Optimizer. Bilder sollten wohl besser nicht umbenannt werden, oder?


    Welche Dateiendungen müssten zusammen mit dem Video umbenannt werden? Passt diese Liste oder fällt euch noch mehr ein?
    [ul]
    [li].nfo (Kodi)[/li]
    [li].measurements (MadmeasureHDR Optimizer)[/li]
    [li].txt (MadmeasureHDR Optimizer)[/li]
    [/ul]
    Ich setze folgendes auf die ToDo Liste: Es soll ein neues Setting geben, so dass der Nutzer die Dateiendungen auflisten kann, die zusammen mit dem Videofile umbenannt werden (aktivierbar / deaktivierbar).



    Noch besser wäre sogar, wenn das Format in der Datei, direkt korrigiert werden könnte.


    Daran habe ich auch schon gedacht. Allerdings kenne ich mich mit den .nfo Files nicht aus. Das Programm müsste das .nfo File komplett parsen, das richtige Setting ändern und den Rest in Ruhe lassen. Wie genau heißt das Setting? Und wie kann ich .nfo Files zum Testen generieren?




    Nice-to-have wäre auch so was wie eine Ignore-Funktion, bei der einzelne Verzeichnisse ignoriert werden können.
    Kodi macht das bspw. mit Dateien, die einen bestimmten Namen haben (".ignore").


    Das sollte nicht so schwierig sein, setze ich auch auf die ToDo-Liste.


    In der nächsten Version wird es folgende Features geben ( Die Zwei, FoLLgoTT)
    [ul]
    [li]Neu: Komplette Steuerung per Kommandozeile (ohne GUI) möglich[/li]
    [li]Neu: Rückgabe der Ergebnisse auch als JSON (zur einfachen Weiterverarbeitung ohne den Dateinamen zu ändern) oder CSV (Excel)[/li]
    [li]Neu: Option "Include subfolders" (standardmäßig aktiv) in der GUI und via Kommandozeile. So können Videos in Unterverzeichnissen künftig auch übersprungen werden.[/li]
    [/ul]
    Ich denke, dass die in den nächsten Tagen fertig wird.


    Viele Grüße,
    Alex

    Ach ja - noch ein klitzekleiner Feature-Request an Alex:
    Ich würde mich freuen wenn man abschalten (bzw. auswählen) könnte dass automatisch Unterverzeichnisse mitgescannt werden.


    Und dann wäre es cool wenn das ganze rein von der Kommandozeile bedienen könnte. Dann könnte ich das als Job automatisch jede Nacht über die Library laufen lassen.



    Es wäre cool, wenn man auf der Kommandozeile oder in einer Textdatei das Ergebnis bekommen könnte. Dann müsste ich nicht mehr in jeden Film reinschauen, den ich ins Archiv aufnehme.


    Wäre so ein Format als Ausgabe passend? Das sollte für Menschen gut lesbar und für andere Tools leicht auszuwerten sein.
    Name Video 1.mkv : 2.39
    Name Video 2.mkv : 1.85


    Ich habe eure Feature Requests mal auf die To-Do Liste gesetzt.

    Nochmal meine Frage von vorhin, vielleicht ist sie untergegangen:


    Ich habe eine Cinemascope-Leinwand, die ich rechts und links maskieren kann. Formatwechselfilme spiele ich im breiten Format ab und lasse den Projektor oben und unten schwarze Balken einblenden, damit in den "hohen" Szenen nichts in die Kaschierung fällt. Wenn ich den Film im "hohen" Format schauen würde, wäre das Bild unnötig klein und ich hätte oben und unten schwarze Balken, die ich bei meiner Leinwand nicht maskieren kann. Die andere Lösung wäre Lens-Shift während des Films, das möchte ich aber nicht. Ich verwende bei Formatwechselfilmen also immer das "breite" Format.


    Leute, die eine 16:9 Leinwand haben, würden wahrscheinlich mit Formatwechsel schauen, d.h. immer das "hohe" Format nutzen. Bei denen passt ja auch alles auf die Leinwand (in den "breiten" Szenen dann mit schwarzen Balken oben und unten).


    Aktuell liefert das Programm bei immer das Format, welches am häufigsten in den analysierten Samples vorkommt. Wenn bei einem Wechselformat-Film die Samples z.B. zufällig auf mehr 16:9 Szenen fallen, wird 16:9 erkannt, wenn mehr 2.39 Szenen gesamplet werden, wird 2.39 erkannt.


    Ich plane, eine Option einzubauen, die bei Formatwechselfilmen entweder immer das "breite" Format zurückgibt (für Leute mit Cinemascope-Leinwänden) oder alternativ immer das "hohe" Format liefert (für Leute mit 16:9 Leinwänden). Dafür muss ich allerdings den Algorithmus erweitern, damit die Formatwechsel-Erkennung besser wird und nicht von der zufälligen Wahl der Samples abhängt.


    Macht das Sinn?


    Das ist aber etwas aufwändiger und so viele Formatwechselfilme gibt es ja auch nicht...

    Zur aktuellen Version: 1.1.1. Inzwischen ist diese Funktion auch im TinyMediaManager (Danke icebaer) und im MovieStarter (Danke FoLLgoTT) enthalten.

    Hinweise zu erweiterten TMM-Parametern gibt es hier.


    Hallo zusammen,


    in meinem "Neue User stellen sich vor"-Thread wurde ich nach dem Programm "Aspect Ratio Detector" gefragt, das ich in einem anderen Forum vorgestellt habe. Gerne möchte ich es auch im Heinkinoverein vorstellen:


    Bisher gibt es noch kein Programm, welches das Seitenverhältnis von Videos erkennt und zur Weiterverarbeitung speichert.


    Deshalb habe ich das Programm "Aspect Ratio Detector" geschrieben Es erkennt das Seitenverhältnis (Aspect Ratio) von Videos und zeigt es an oder schreibt es in den Dateinamen. Darauf können anschließend weitere Tools wie madVR oder eine Heimautomatisierung zugreifen und automatisch beim Start eines Videos z.B. den richtigen Lens-Shift des Projektors einstellen oder die Maskierung auf die richtige Position fahren.


    AspectRatioDetector.PNG


    Installation


    Vor der Nutzung ladet ihr ffmpeg von hier herunter ffmpeg.zeranoe.com/builds/: Am besten die aktuelle Version (4.2.2, nicht den Nightly Build) und 64 Bit, Static Linking. Entpacken und den Pfad (...\ffmpeg-4.2.2-win64-static\bin) merken.


    Dann das angehängte ZIP entpacken und die .exe auf einer Windows 10 Maschine starten.


    Los geht's


    Oben rechts tragt ihr den Pfad von ffmpeg ein und darunter die Pfade, in denen die Videos liegen (bzw. einzelne Video-Dateien). Dann Start klicken und abwarten :)


    Standardmäßig ist "Dry Run" angehakt, d.h. es werden erstmal keine Dateien umbenannt, sondern nur die Ergebnisse angezeigt.


    Wenn ihr "Dry Run" ausschaltet, wird an das Ende der Dateinamen ein Tag angehängt im Format "_ARxxx", wobei xxx das Aspect Ratio ohne Kommastelle ist. z.B. Aspect Ratio von 1.85 => _AR185, Aspect Ratio von 2.39 => _AR239. Auf diese Tags können andere Tools wie z.B. madVR reagieren.


    Nach der Analyse gibt es noch eine Übersicht über die gefundenen Ergebnisse und eine Statistik , wie viele Videos in welchem Format vorliegen.


    Ihr könnt außerdem einstellen, an wie vielen Stellen (Samples) das Video analysiert werden soll ("Minimum number of samples per video"), wie viele Sekunden pro Sample analysiert werden ("Length of each sample") und wie viele Sekunden maximal zwischen zwei Samples liegen dürfen ("Maximum time between samples"). Mehr Samples und längere Samples erhöhen die Genauigkeit, aber die Analyse dauert dann länger.


    Bei "Ignore beginning" und "Ignore end" tragt ihr ein, wie viel Prozent vom Anfang und Ende des Videos ignoriert werden, damit Intro-Logos und der Abspann die Erkennung der schwarzen Balken nicht behindern.


    Beim Aspect Ratio der Video gibt es meistens leichte Abweichungen. Damit nicht zu viele verschiedene ganz dicht beieinander liegende Aspect Ratios ermittelt werden, könnt ihr eine Liste von Aspect Ratios angeben, auf die gerundet wird ("Round detected Aspect Ratio"). Das ist mit sinnvollen Werten vorbefüllt.


    Dann entscheidet ihr, ob bereits erkannte (getaggte) Video erneut analysiert werden sollen ("Analyze video files with existing _ARxxx tags") oder nicht ("Skip video files with existing _ARxxx tags") und ob alles nur angezeigt werden soll, ohne Dateinamen zu ändern (Dry run). Wenn ihr "Dry run" ausschaltet, testet ihr das vielleicht erstmal mit einer Kopie von ein paar Videos...


    Wie funktioniert's?

    • Aus den Metadaten des Video-Streams wird das "Sample Aspect Ratio" des Videos (SAR, bei DVD anders als bei BluRay) und die Pixelgröße des Streams (ggf. inkl. schwarze Balken) gelesen. Daraus wird das Aspect Ratio des Streams ermittelt => ARencoded
    • Jedes Video wird an mehreren Stellen (Samples) analysiert
    • Alle Frames in jedem Samples werden untersucht und die Pixelgröße und das Aspect Ratio des Frames mit der größten nicht-schwarzen Bildfläche wird ermittelt => Cropped size und ARcalculated (das SAR von oben wird dabei berücksichtigt)
    • Das ARcalculated, welches in den Samples am häufigsten vorkommt, wird weiter verwendet => ARdetected
    • ARdetected wird dann auf das nächste Aspect Ratio aus der Liste gerundet, die in den Settings angegeben ist => ARrounded
    • Standard Deviation (ARsd) gibt die Standardabweichung von ARdetected an. Kleine Werte bedeuten, dass die Erkennung sehr zuverlässig ist. Bei einem Wert von 0 haben alle Samples eines Videos das gleiche Aspect Ratio. Bei Werten von 0.5 oder höher könnte es ein Video, das in unterschiedlichen Formaten gedreht wurde, sein. Oder es gibt viele schwarze Stellen im Video.
    • Anschließend wird (je nach Einstellung) am Ende des Dateinamens der Videos ein Tag angefügt: "_ARxxx" xxx ist dabei ARrounded ohne Dezimalpunkt.

    Feedack und Bugs könnt ihr gerne in diesen Thread schreiben.


    Viel Spaß damit,
    Alex

    Hallo zusammen,


    im beisammen Forum bin ich schon aktiv, aber nur habe ich mich hier angemeldet. Scheinbar bin ich nicht der einzige, der das gemacht hat ;)


    Ich wohne in Frankfurt und freue mich auf den Austausch mit euch anderen Heimkino-Begeisterten!


    Mein Kino im Keller ist noch in der Entstehung, aber Bild und Ton gibt es schon :) Ich werde hier einen Bau-Thread starten und vorstellen, was ich bisher gemacht habe. Und hoffe auf zahlreiche Tipps, wie es am besten weitergehen soll.


    Zuletzt habe ich in einen neuen Projektor investiert und mich mit madVR angefreundet. Um die Einstellung von Lens-Shift und Maskierung zu automatisieren, habe ich das Programm "Aspect Ratio Detector" geschrieben, welches das tatsächliche Seitenverhältnis (Aspect Ratio) eines Videos ermittelt und zur Weiterverarbeitung an andere Tools liefert. Auch das werde ich hier vorstellen.


    Ich freue mich und sende Grüße an den ganzen Heimkinoverein,
    Alex