audiohobbit
Sehr schöne Messung! 
Die JVC Blende ist bekannt dafür dass sie mal hängen bleibt. Evtl. hier passiert.
Das ist möglich. Allerdings habe ich mehrfach hin- und hergeschaltet und zwischen -14 und -15 tat sich nie etwas geändert.
Der on/off wurde mit etlichen Wiederholungen pro Stufe im Lichtweg gemessen und gemittelt. Dabei habe ich auch die Grenzen des i1d3 sehen können, je nach Leuchtdichte am Sensor muss man dann den Abstand variieren.
Ich habe auch im Lichtweg gemessen und dasselbe beobachtet. Man kann übrigens statt dem Abstand auch den Winkel des Sensors variieren. Wenn er nicht direkt in die Optik zielt, misst er deutlich weniger.
Dennoch blieb nach den Mittelungen im kalibrierten Zustand eine Differenz im On/Off zwischen hohem und niedrigen Lampenmodus, siehe rote und blaue Kurve im zugehörigen Diagramm. Warum das so war weiss ich nicht. Im unkalibrierten Zustand (die anderen beiden Kurven) war das nicht der Fall.
Das kann ich mir auch nicht erklären. Da der niedrige Lampenmodus für mich keine Relevanz hat, habe ich den auch nicht gemessen.
Interessant ist, dass sich Lichtstrom und An-Aus-Kontrast beim X5900 zwar genauso linear mit schließender Blende ändern, die Kurven allerdings eine andere Steigungen haben als beim X7900. Hier eine Gegenüberstellung zwischen Blende 0 und -15:
X5900:
- An-Aus-Kontrast steigt um Faktor 1,4
- Lichtstrom fällt um Faktor 2
- ANSI-Kontrast fällt um Faktor 1,3
X7900:
- Kontrast steigt um Faktor 2,4
- Lichtstrom fällt um Faktor 3,1
- ANSI-Kontrast fällt um Faktor ???
Das heißt, die Blende des X7900 schließt mit jedem Klick stärker als die des X5900. Somit sind die Blendeneinstellungen nicht direkt zwischen den beiden Produktlinien vergleichbar. Das Verhältnis zwischen Lichtstromabfall und Kontrastanstieg ist zumindest im ähnlichen Bereich (1,3 bzw. 1,4). Das heißt man verliert prozentual mehr Licht als man an An-Aus-Kontrast gewinnt.
Den ANSI-Kontrast kann ich im Moment leider nicht messen. Die gekrümmte Leinwand strahlt auf sich selbst zurück. Aber es ist zumindest interessant, dass er sich mit schließender Blende verschlechtert. Bei dir um den Faktor 1,3, was etwas weniger ist als die Steigerung des An-Aus-Kontrasts.
In absoluten Werten liegt der An-Aus-Kontrast bei meinem Gerät übrigens zwischen 30.000:1 und 72.000:1 bei maximalem Zoom. Also im erwarteten Bereich.
Man sieht das ja auch an Ekkis Messungen. Bei anderen Marken fehlen mir da die detaillierten Messungen, ich glaube aber Ekki meinte das wäre da auch so, also ein physikalischer Effekt.
Das ist ganz sicher ein systematischer, physikalischer Effekt. Die Blende hat ja bei Kameraobjektiven ähnliche Eigenschaften. Schließt man sie, nimmt die Auflösung des Bildes zu und fällt dann wieder, weil Beugung an den Lamellen das Licht nicht mehr gerade auf den Sensor fallen lässt. Irgendetwas ähnliches wird hier auch passieren. Nur, dass ein Projektor eben "andersrum" funktioniert. Ich bin aber im Moment nicht bereit, mich damit im Detail zu beschäftigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns das Wissen eine Erkenntnis bringt, die wir nutzen können, halte ich für eher gering. 
Die Frage nach Erklärung dessen steht gerade im hififorum, konnte bisher aber noch keiner beantworten.
Das wundert mich dort nicht...