Das Bessere ist der Feind des Guten. Inzwischen habe ich eine ISCO IIIL hier und mit dem Prismasonic C-100F verglichen. Hier mal ein paar Fotos. Beide sind ähnlich groß.
Die Linearität ist bei der ISCO etwas besser als bei der Prismasonic. So nah wie der Projektor im Moment aufgestellt, muss ich allerdings die volle Breite nutzen, so dass auch die ISCO zu den Rändern hin stark nichtlinear wird. Hier das Testbild dazu, in dem man die ovalen Kreise vor allem zum Rand hin gut sieht.
Prismasonic C-100F:
ISCO IIIL:
Und hier der gemessene Streckungsfaktor über die Breite. Ermittelt habe ich das durch ein Gittertestbild und insgesamt fünf Kästchen von Mitte zu Rand.
Konstante 1,33 kann man also bei keinem der beiden erwarten...
Die Schärfe ist bei der ISCO noch einen Tick besser, vor allem über das gesamte Bild. Das sind aber keine Welten. Die zylindrische Prismasonic ist für den Preis wirklich gut.
Das Filmbild wirkt mit der ISCO etwas plastischer, aber auch das sind keine Welten. Für mich reicht es aber, die ISCO zu behalten.
Was echt ärgerlich ist: die JVCs haben das Objektiv ja im Gehäuse versenkt, dadurch kommt man mit dem Anamorphot nicht sehr nah dran und muss mehr Fläche der Linsen benutzen. Das ist eine ziemliche Verschwendung, gerade weil Objektive (hier der Anamorphot) in der Mitte immer besser sind als am Rand. Ich möchte aber auch ungerne am Gehäuse des JVC rumbasteln...
Wenn die Leinwand hängt würde ich dich gerne mal besuchen kommen. Bei 3m Sitzabstand ist mir das Risiko zu hoch die Opera Folie zu kaufen um dann festzustellen, das der Löcher doch zu sehr sichtbar sind.
Wäre das möglich?
Wenn das Tuch da ist und alles klappt, wird das sicherlich möglich sein.