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ANDY_Cres hat auf das Thema „HDR und die Ungewissenheit, wie es aussehen soll“ im Forum geantwortet. 20 Minuten her

Mankra schrieb:

FoLLgoTT schrieb:
Wie gesagt, das hat mit der digitalen Ablage nichts zu tun. Das Anzeigegerät bestimmt den realen Farbraum. Intern sind das für jeden Pixel immer nur drei Werte. Entweder YCbCr oder RGB. Wie die letztendlich optisch dargestellt werden, ist erstmal irrelevant.
.....
Das scheint ein Missverständnis zu sein. Wir haben nicht den Kontrast des Projektors runtergedreht, sondern zwei verschieden große Leinwände benutzt. Beides in schwarzen Räumen mit dem gleichen Projektor und gleichen Einstellungen. Da gibt es kein Genauigkeitsproblem. Der wahrgenommene Unterschied war enorm. Und niemand der Anwesenden hat die 37 fL auch nur ansatzweise geblendet.

JPG = RGB in 8 Bit.
Ich weiß nur, dass es für HDR Bilder normalerweise TIFF, OpenEXR, usw. verwendet wird, da zumindest für HDR Bilder das normale JPEG nicht geeignet ist.
Wie auch immer, da HDR mit 10Bit, 1024 Abstufungen nutzt, bin ich (sorry) noch immer etwas skeptisch, ob man mit normalen Jpg Dateien die besseren HDR Farben sehen/beurteilen kann.
Da ich keinen HDR fähigen Monitor kann ich es mir leider nicht in Natura ansehen:

Du hast doch die Unterschiede in meinen Win Screen Shots gesehen und das war sRGB 12 bit (ist eh nur 10 bit allerdings).
Insofern ist es doch annähernd darstellbar auch in der weiteren Kompremierung hier für das Forum.
Einen großen Unterschied zu den Shots siehst du auch auf dem "genormten" TV HDR Kandidaten daher nicht (wenn auch der nicht zu dunkel eingestellt ist).
Insofern hast du doch dann einen Vergleich.
Das die Farben bei HDR noch etwas mehr "knallen" (in Punkto Endsättigung) das geht dann etwas unter in den Shots (man sieht es aber im Ansatz), aber das war hier ja nicht der Thema für gewisse Vergleichsbilder.
Über mad VR kannst du die Shots (s. Nils Posting) auch z.B. differenzierter "knipsen".

Mankra schrieb:
@Absaufen:
Ok, das ist natürlich praxistauglicher. Du schreibst selbst: Bei den dunklesten Details. Wahrscheinlich wäre diese Szene aus ReadyPlayerOne nicht so stark abgesoffen, dass relativ helle Tisch im Schwarz absaufen würde, oder?

Das was tatsächlich auf dem Bild in der Durchzeichnung eigentlich sichtbar werden sollte ist ja jetzt hinreichend dargestellt.
Und das ist absolut gesehen schon extrem was hier verloren gegangen ist.
Nur waren die GL Fotos ja nicht unbedingt dahingehend optimiert, es so im Unterschied zu zeigen (mal angenommen). Nur was nicht da ist kann ich auch nicht abfotografieren, insofern müsste GL mal selbst etwas dazu schreiben um das aufzuklären.

Ich hatte das nur deswegen zum Topic gemacht, weil ich das schon oft bei anderen Usern oder auch Veranstaltungen, Messen, Händler etc. so absaufend gesehen habe. Und es wird gar nicht bemerkt dabei. Ketzerisch formuliert "ist doch schön schwarz alles und Farben knallen realistisch".
Die Differenzierung einer HDR Scheibe ist daher anspruchsvoller, als das BD Pendant, auch das wird zu oft so gar nicht gesehen.

Mankra schrieb:
Ansonsten bin bei Dir: Wenn ich im Sommer aus dem dunklen Keller in die Sonne gehe bei über 100.000 Nits: Ja das schmerzt.
Ev. bißerl Augenzwinkern bei einer~ 100 Nits Weißblende würde ich sofort in Kauf nehmen, wenn dafür der Rest des Filmes schön hell wäre.

Eben das ist ein Witz an Helligkeit eigentlich im Verhältnis gesehen.
Und es sitzt ja auch keiner 2 std. + im stockdunklen HK und macht dann mal Peak white an. ;)
Aber es bleibt trotzdem relativ und einige Mitmenschen reagieren allergischer auf gewisse Helligkeitsschwankungen.
Die mit Sonnenbrille ohne Sonne....war nur Spaß :big_smile:

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ANDY_Cres hat auf das Thema „HDR und die Ungewissenheit, wie es aussehen soll“ im Forum geantwortet. 42 Minuten her

Last Action Hero schrieb:

Deswegen die Helligkeit zu "scheuen" ....schon bischen seltsam dann.
Es scheut doch niemand mehr Helligkeit. Zu viel Helligkeit gibt es schon aus dem Grund nicht, da das Auge dann einfach sich anpasst und immer mehr zurückregelt. Dann bringt mir die teuer erkaufte Helligkeit aber auch nicht immer was. Es gibt eben auch eine sinnvolle Obergrenze ( auch hier natürlich individuell unterschiedlich).

Nach einigen Post klang es aber so, als ob mehr als 20 ftL sofort blenden würde. Nur das ist in steigender Helligkeit schon mehr der Fall, wenn der Raum z.B. nicht umfassend optimiert ist. Da ich in "Entkleidung" der Maskierungen einen hellen Raum (außer Boden) eigentlich vorfinde, dann ballert die Helligkeit ungehindert und mit massiven Reflexionen im Raum umher. Das Bild auf der Leinwad ist dann merklich "entzaubert" und verliert Tiefe + Kontrast.
Daher auch das ist super wichtig in dem Zusammenhang (extra auf das Adma.... nachgerüstet/gewechselt).

Die Obergrenze würde ich z.B. auf max 400 Nit setzen im abgedunkelten Raum, was ich mit der LED Wand mal so für mich ermittelt habe (Kontrast gegen unendlich dabei).
Letzteres stützt sich aber auch auf anderen Personen im Vergleich, wobei es auch da Leute gibt denen die Kontrast Spreizung zu heftig vorkam, auch das will ich nicht verschweigen.
Wiederum Andere empfanden das etwas dunklere PJ Bild als ebenbürtg zu einem guten TV.
Nur der Vergleich mit einer Lampe im Betrieb, war allen dann sofort zu dunkel (ergo um 20 ftL).
Daher was ich einmal mehr an Helligkeit sehe (und nicht nur 20% was eh nicht auffällt), also 100% mehr in dem Fall, dann ist der Weg zurück ein Rückschrit.
Das Auge gewöhnt sich somit sofort an mehr Helligkeit.

Last Action Hero schrieb:
Deshalb ist es auch nicht praxisgerecht, unterschiedliche Helligkeiten im Direktvergleich zu sehen. Niemand erkennt mit absoluter Sicherheit einen 20%igen Helligkeitsunterschied, wenn die Leinwände in unterschiedlichen Zimmern hängen würden.

Natürlich ist es praxisgerecht das im Direktvergleich zu vergleichen. Nur so siehst du es doch ganz klar. Und wie oben schon erwähnt ist 20% mehr Helligkeit ein Witz (richtig), das sieht eh keiner, auch wenn andere User zum Teil von "deutlich" mehr schreiben in dem Zusammenhang.
Sprünge von 100, 200, 300%, 400%, 500% sind sofort sichtbar, aber auch diese Sprünge verringern sich immer mehr in der Wahrnehmung.
Der Unterschied von 400 zu 500% z.B. ist kaum zu merken, wähend der Unterschied auf 100/200% sehr deutlich zu merken sind.

Auch da arbeitet das Auge sehr träge, als es die nacklten Zunahmen an Helligkeit eigentlich suggerieren sollten.
Von 40 auf 400 Nit ist Faktor 10, gefühlt vielleicht Faktor 4, das mal als Erfahrungswert.

Last Action Hero schrieb:
Es fallen ja auch nicht die üblichen 20% Unterschied zwischen Mitte und Außenbereich einer LW auf (zum Glück).

Das Auge ist einfach unglaublich adaptiv.

Tja das sehe ich nun wiederum schon und nervte mich schon immer bei den Consumer Kisten. Das muss also so nicht der Fall sein und hängt stark auch von der verwendeten Objektiven ab. In der "Holzklasse" (sorry ohne Wertung) macht ein 1080 Benq daher bis zu 50% Abweichung zu den Rändern.
Und je mehr Bildbreite desto mehr auch sichtbar.

ANDY

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