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THEMA: Unser Besuch im Ninimaxx

Unser Besuch im Ninimaxx 23 Feb 2011 12:56 #1

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Am Samstag wurden wir dann von Nilsens noch zu sich nach Hause eingeladen.

Nach dem einchecken im Hotel in Kerpen haben wir uns auf dem Weg dorthin gemacht.
Es war auch seine Frau und der neu geborene Sohn „Max“ anwesend. Leider war "Max" an diesem Abend nicht so gut gelaunt und hatte etwas rumgequängelt, so das wir es uns ohne dem Rest der Familie schmecken lassen mussten. :-( :waaaht:
Dies hatte jedoch unserem Appetit jedoch keinen Abbruch gemacht und ich muss sagen, es war wirklich köstlich. :big_smile:
Im Gedanken an die Vorspeise schmelze ich noch heute dahin. Lachs Röllchen mit Spinat im Teigmantel. Ein Gedicht. Auch das Geschnetzelte war super lecker. Ein voller und fruchtiger, purpurfarbiger Rotwein aus Südafrika, hatte alles perfekt abgerundet. Also Geschmack hat Nilsens, dass muss man ihm lassen. (Hiervon brauche ich noch unbedingt den Lieferanten per PN) :ah:

Anschließend sind wir noch zusammen ins Kino runtergegangen, haben noch etwas Musik gehört und ein paar Musikvideos angesehen. Standesgemäß habe ich mir auch wieder den Kopf an der Huschbox angehauen. Nilsens hatte mir versichert, dass würde auch nur mir passieren.

Wir haben dann von meinem Laptop das Schlagzeugsolo von Jim Keltner auf den Monitor Audios gehört. Ich hatte besagte Drum Improvisation schon auf einer Demo CD mit drauf.
Jetzt habe ich von dem Stück eine noch dynamischere Abmischung gefunden.

Es gibt die Scheibe auch als CD bei AMAZON

>>> Drum Track Disc

Die ist mit 24-bit und 352,8 K Hz gemastert. Das anloge rauschen des Tonbandes ist bei höheren Lautstärken zu hören.

Wir hatten die beiden Versionen miteinander vergleichen und konnten erneut feststellen, das diese Aufnahme deutlich dynamischer klingt.

Die Lautsprecher Monitor Audio RX8 schmettern die Trommelschläge knochentrocken in den Raum. Hier ist die kurze Nachhallzeit bis in den Bassbereich eine pure Freude. So kenne ich das von keinem anderen Ahörraum. Der Bass ist nicht aufdringlich und dröhnt zu keiner Zeit.
Dies ist sicher auch der linearen Wiedergabe geschuldet. Das schlagen einer Snare geht aber nicht nur vom Tieftöner aus, das geht auch weit bis in den Mittel- Hochtonbereich.
Das Schlagzeug klingt auch in Originallautstärke sehr authentisch. :respect:

Durch den stark bedämpften Raum steht das Schlagzeug Akustik in einem kleinen Raum. Ich denke der Tonmeister geht bei seiner Abmischung von Wohnräumen aus, die eine längere Nachhallzeit mitbringen.
Da bei Mehrkanalaufnahmen die Hallanteile auf die Surrsoundlautsprecher gemischt werden, geht der trockene Raum völlig in Ordnung. Für Musik wünsche ich mir, dass der Raum ein bisschen was an Informationen zurück gibt. Abhängig von der Raumgröße halte ich eine Nachhallzeit von 300 - 400 ms zum Musikhören für ideal. Allerdings sollte die RT 60 dann auch im Bassbereich nur möglichst wenig ansteigen.
Die absorbierenden Seitenwände im Ninimaxx haben zur Auswirkung, dass Stimmen klar fokussiert zwischen den Lautsprechern stehen. Eine Bühne mit deutlich ortbaren Instrumenten, losgelöst von den Lautsprechern, baut sich vor einem auf.

So hört man dann auch die Schwächen einer typischen Stockfish Aufnahme.

Ein Instrument am linken Lautsprecher, eine Gitarre am rechten Lautsprecher und dazwischen die Gesangstimme. Der Bass ist bei den Aufnahmen oft fett. Sonst zählt aber das Stockfish Label sicher mit zum Besten was es an audiophiler Musik so auf dem Markt gibt.

Nilsens hatte da ein paar Aufnahmen (war das von DENON ? ) bei dem sich die Gesangsstimmen und Instrumente räumlich auf der Bühne zwischen den Lautsprechern verteilt haben. Das fand ich klasse. Mann bekommt auch immer wieder was neues im Ninimaxx auf die Ohren. Das macht richtig Spaß.

Wir haben dann zusammen noch einen Vergleich zwischen der Zuspielung mit dem Laptop und dem CD Player gemacht. Nach dem wir den Pegel mit dem SPL genau aufeinander abgeglichen haben, konnten wir keine Unterschiede mehr in der Zuspielung hören, die wir blind hätten bestätigen könnten. :woohoo:

Der Gesamteindruck war insgesamt deutlich besser, als ich ihn nach unserem letzten Besuch im Ninimaxx hatte. Dort hatte wohl auch was mit der Elektronik (Convolver Plugin) nicht gestimmt. :respect:

Als wir noch ein oder zwei Konzert Blu-Rays reingeschmissen haben, habe ich nichts mehr vermisst. Michael Bublee ist ja eigentlich mehr was für Frauen, aber so kann man ihn auch ganz gut ertragen. Die Anordnung von drei Centern, wie sie Yamaha anbietet scheint mir eine recht interessante Sache. Ein abschließendes Urteil möchte ich mir dazu noch nicht erlauben. Der JVC HD350 macht dabei ein leuchtendes und kontrastreiches Bild. Ein rundum gelungenes Kino das Ninimaxx. :dancewithme
Letzte Änderung: 25 Feb 2011 15:27 von Latenight.
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Aw: Unser Besuch im Ninimaxx 25 Feb 2011 12:39 #2

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Hey Andi,

danke für den netten und tollen Bericht.
Es freut mich dass es euch geschmeckt hat! Ihr seid immer wieder willkommen. (Der Ort heisst nur "Kerken", nicht Kerpen, da wohnt der Schumi)
Leider war unser 4 Wochen alter Max genau an diesem Abend nicht so toll drauf. Seid 1 Woche schläft er nun wunderbar durch...
Gerade meine Frau hätte sehr sehr gerne mit geplaudert. Dann beim nächsten Mal in München.

Es freut mich dass dir die Musik diesmal besser gefallen hat und muss dir recht geben. Bei Film und Mehrkanal ist alles Top. Bei Stereo bin ich mir einfach nicht sicher was besser ist... Auf der einen Seite gibt es Aufnahmen die so einfach toll klingen. Auf der anderen Seite fällt halt jede Kleinigkeit bei der Abmischung auf. Man hört bei vielen CDs das sie aus der Retorte kommen...

Ich werde irgendwann mal die Seitenwand bei machen und dabei einen Mix aus Steinoptik und Stoff kombinieren. Vielleicht bringt das den gewünschten Effekt.

Der Vergleich mit dem Laptop war wieder sehr interessant. Anfangs dachten wir der SACD Player klingt besser... Er war einfach nur leiser... Gut das war das ich beim Yamaha jede Quelle anpassen kann. So war ein Pegelabgleich schnell möglich und wir konnten fast nahtlos umschalten. Tja was soll ich sagen. Die Unterschiede waren für mich nicht wirklich da...

Was für mich aber extrem Interessant war und meine Theorie bezüglich immer wieder beschriebenen Klangunterschieden bestärkt:
Es war unglaublich wie genau das Ohr doch bei einem solchen Vergleich auf Pegeldifferenzen reagiert. So konnten wir 1dB unterschied noch recht klar deuten...
Ich könnte mir sogar vorstellen, diesen 1db im Blindtest festzustellen. Dies zeigt, wie schwer ein wirklich richtiger Vergleich zweier Geräte doch ist !!!

Ansonsten war es ein gelungener Abend. Die strapazen des Tages zollten bei Andis Frau ihren Tribut. Mein Sofa schien sehr bequem zu sein um selbst bei gehobenen Pegeln ein nickerchen zu machen :D

Ich freue mich schon auf den Besuch in München.

Gruß
Nils
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Aw: Unser Besuch im Ninimaxx 25 Feb 2011 14:49 #3

Mein Sofa schien sehr bequem zu sein um selbst bei gehobenen Pegeln ein nickerchen zu machen

Bei meiner Frau ist dies eher die Regel, statt die Ausnahme :byebye:

Trotzdem nett von eurem Treffen zu lesen...

Gruß
Alex
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Aw: Unser Besuch im Ninimaxx 25 Feb 2011 19:23 #4

  • saphira
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Hallo,
Die strapazen des Tages zollten bei Andis Frau ihren Tribut. Mein Sofa schien sehr bequem zu sein um selbst bei gehobenen Pegeln ein nickerchen zu machen

B)

Nach der langen Autofahrt, das Fachsimpeln bei Udo Wohlgemuth, dem leckeren Essen + Rotwein und erneutem Fachsimpeln bei Nilsens war ich einfach geschafft. Oder bzw. musste ich bei der tollen Musik in mich gehen :woohoo:

Liebe Grüße
saphira

Das nächste Mal dann ..... :dancewithme
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