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THEMA: Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review

Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 24 Nov 2014 20:53 #1

  • TobiJ
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Hallo zusammen!

Wie ja schon in meinem >>> Bauthread <<< gepostet, ist seit ziemlich genau 4 Wochen der Sony VPL HW 40 im Einsatz.
In diesem 4 Wochen habe ich das Gerät ausgebiebig genutzt und quasi auch getestet. Daher möchte ich euch an dieser Stelle ein wenig an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, und ein kleines persönliches Review verfassen.

Zunächst einmal die Ausgangssituation zusammengefasst:
Bisheriger Projektor:Hitachi PJ-TX300 mit ca. 1700 Stunden Lampendauer, HD-Ready Beamer
Leinwand: Phifer Sheerweave "Cheaptrick" Schalltransparente Leinwand auf Keilrahmen im Selbstbau, Maße: 2,85 x 1,60 m, 16:9 Format, elektrisch Maskierbar auf 21:9
Sitzabstand vom "Referenzplatz" aus: ca. 3,6 m
Neuer Projektor: Sony VPL HW40 in der Grobi.TV Edition, kalibriert incl. 4 Stück 3D Funk-Brillen von Optoma mit dem zugehörigen Funksender.

Soweit die Ausgangslage...
Bisher war ich immer noch recht zufrieden mit meinem alten Projektor, der mir immerhin etwas mehr als 6 Jahre sehr gute Dienste geleistet hat, zunächst im WohnzimmerKino, dann im fertigen "BrickScreen". In letzter Zeit hat sich aber die dunkler werdende Lampe sehr stark bemerkbar gemacht, und das Filmvergnügen ließ doch etwas nach. Gerade in dunklen Sequenzen, war eigentlich nur noch ne schwarze Leinwand zu sehen. Ich habe also beschlossen, jau, die nächste Investition ist definitv der Beamer! Das ging schon im Frühajhr los, da hatte ich noch den JVC X35 im Auge. Die Kriegskasse war aber noch nicht gefüllt, von daher ging es nicht sofort...Urplötzlich wurde der X35 vom Markt genommen, und meine Preisvorstellungen waren dahin.
Tja und siehe da, Sony kommt wie aus dem Nichts mit dem HW 40 um die Ecke....Ui, dachte ich perfekt, da ist wieder ein Gerät was genau in meine Preisrichtung geht. Schauen wir mal was daraus wird. Aber auch hier noch ein wenig das Säckle füllen lassen, bis dann endlich der Zuschlag kam. Wollte auch nicht sofort zuschlagen, erstmal abwarten was das Gerät so kann und wie die Meinungen sich entwickeln. Immer mal wieder gelesen und die Situation mit verfolgt.
Ende Oktober war es dann soweit, ein passendes Geburtstagsgeschenk musste her, hehe.

Eine blinde Internetbestellung kam für mich in Frage, da ich das Gerät definitv Life sehen wollte. Wenn man schon so viel Geld ausgibt, dann will man auch sehen was man dafür bekommt. Also kurzerhand den Cr4ig aka Rolf eingepackt und nach Kaarst zu Grobi gefahren. Hatten den Laden schonmal gesehen und ausserdem haben die zum Thema 3D ein paar interessante Videos auf Ihrer Seite online gestellt die mich einfach überzeugt haben. Ausserdem wird das Gerät kalibriet angeboten. Die Jungs von Grobi haben sich, trotz das es der "verkaufsoffene" Samstag war recht viel Zeit genommen. Der HW 40 wurde präsentiert und diverse Einstellungen gezeigt, wir haben alle möglichen 3D Brillen testen dürfen, um zu sehen welche am besten passt. Die entscheidung viel nicht wirklich schwer, es sind die Optomas geworden. Dazu aber später mehr. Ausserdem hatten wir noch ein Stück von der Cheaptrick Leinwand dabei, um das Bild auf selbiger zu testen (zwecks Moiree-Anfälligkeit). Da es an der Stelle überhaupt keine Probleme gab, war die Entscheidung sehr schnell gefallen! Auch Rolf hat direkt gesagt:
"Einpacken die Kiste und ab nach Hause!!" Gesagt, getan! :dancewithme

Zum Aufhängen habe ich ja schon in meinem Thread ein wenig geschrieben, es war ein wenig gebastel angesagt, da die AufhängHöhe zunächst nur theoretisch fest stand.


Zur Erinnerung nochmal der Sprudelkasten-Aufstelltest :rofl:


Aber schlussendlich hing der HW 40 dann an Ort und Stelle.

Nun aber genug des Vorgeplänkels, jetzt ein paar Fakten zum Beamer selbst:
Panels: SXRD
Gewicht: ca. 10 kg
Größe: 40,7 x 17,9 x 46,4 cm (BxHxT)
Zuluft hinten, Abluft vorn
Anschlüsse:

2x HDMI, 1x Componente, 1 x PC Anschluss, 1 x Remote, 1 x 3D Synch

Alles was man braucht heute! Wobei halt.....eine Anschluss fehlt mir...Der gute alte analoge Video-Eingang, bzw. S-VHS Eingang....
Warum? Ich kann meinen alten Laserdisk-Player für die Nostalgischen Videoabende nicht mehr anschließen.... :sad:
Nein, Scherz beiseite, das ist durchaus zu ertragen! :rofl:

Das Thema Lüftungsöffnungen fand ich sehr interessant. Da die Luft hinten angesaugt wird, kann das Gerät ziemlich Wandnah montiert werden. Natürlich sollte immer noch Platz sein, aber es ist nicht so er irgendwo mitten im Raum hängen muss, um Luftumspült zu sein. Kann nicht sagen wie das bei anderen Projektoren ist, aber wenn man drüber nachdenkt ein vielleicht nicht unwichtiges Thema! Sollte man sich auf jedenfall mal ansehen, wo die Öffnungen sind, damit keine Angst vor dem Hitzetod haben muss.

Zur Verarbeitung allgemein noch was:


Die seitlichen Verkleidungen sind aus schwarzem, mattem Kunststoff, der obere Abdeckung ist in Klavierlack-Optik gehalten. Die Fungen sind gleichmässig und passgenau, insgesamt eine sehr wertige Verarbeitung.
Die Ringe am Objektiv für Zoom und Schärfe-Einstellungen sind sehr präzise und mit genügend Widerstand, dass man sehr genau justieren kann.
Die Einstellungen sind Manuell. Hier ist nicht wie bei den JVC's mit motorischen Einheiten gearbeitet worden.
Das war für mich seinerzeit einer der Gründe, warum ich den X35 so interessant fand. Das motorische einstellen von Zoom, Schärfe und Lensshift...
Aber mal ehrlich, wie oft wird das eingestellt? Zumindest wenn man eine oben und unten maskierbare 16:9 Leinwand hat, werden die Parameter einmal eingestellt und dann bleibt das so! Unterm Strich also ein Feature was ich persönlich nicht vermisse.
Die Lensshift Räder sind allerdings etwas weniger präzise im Vergleich zu Zoom/Schärfe. Hier muss man ein wenig "drehen" bis man einen Anschlag bekommt und sich das Bild verstellt. Aber nach ein paar Versuchen konnte ich auch da das Bild sehr exact auf der Leinwand platzieren.

Weiterhin kann ich zum Lensshift sagen, dass das vielleicht der einzige wirkliche kleien Kritikpunkt ist. Im Vergleich zu anderen Geräten hat der Sony "nur" eine vertikale Verschiebung von max 71%...Und siehe da, an dieser Stelle kommt meine große Deckenhöhe mal dazu, ein Nachteil zu sein. :rofl:
Mit einer Standart-Halterung von 15-20 cm wäre ich nicht hingekommen. Das Bild wäre dann etwa 20 cm ausserhalb der Leinwand gelandet.
Daher die Selbstbaulösung. Weiterhin kann ich hier einen Effekt bestätigen, der auch bei ein paar Berichten im Netz zum tragen kam: je weiter das Lensshift ausgereizt wird, desto größer wird ein Verzerrung des Bildes.
Das hört sich jetzt total schlimm an, fällt mir persönlich aber nur bei dem internen Justier-Pattern auf:

Am unteren Bildrand kann man erahnen, dass sich ein kleiner "Buckel" bildet. Das ist für mich aber nur bei dem Bild zu sehen. Im Filmbetrieb ist das nicht sichtbar.
Daher eingentlich vernachlässigbar!

So, nun war das Bild also auf der Leinwand perfekt ausgerichtet, da gings dann endlich an den Betrieb.
Die meisten Features haben wir uns ja schon bei Grobi ansehen können. Aber hier nocheinmal die "Highlights" zusammengefasst.
Da wäre zunächst die "RealityCreation" Hier wird die Bildschärfe verbessert. Der Effekt ist gerade bei Standbildern gut zu erkennen:
Habe versucht das mal in Fotos festzuhalten:


"RealityCreation" ein


"RealtiyCreation" aus

Man kann gut an der Musterung der Trikots erkennen, wie diese mit der RC deutlich schärfer und Detailreicher wird...
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 24 Nov 2014 21:18 #2

  • TobiJ
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Ok, leider kann man es hier in den "kleinen" Forenbildern doch nicht mehr so gut erkennen, daher hier nochmal der Versuch, mit der Kamera an den Effekt ran zu zoomen:


RC ein


RC aus

Auch wenn es hier nicht sooo super rüber kommt, in echt ist das echt gewaltig, was da an Verbesserung passiert!!
Die Bilder stammen übringens aus "The Dark Knight Rises" im Football-Stadion kurz bevor Bane Gothams Polizisten mit diversen Bomben-Explosionen in der Kanallisation einschließt :zwinker2:

Die zweite Geschicht ist der Motion-Flow bzw Frame-Interpolation bzw. Zwischenbildberechnung.
Den Effekt kann man natürlich mit Fotos nicht darstellen, da er ja die Bewegungsschärfe erhöht. Vielen ist dieser Effekt als "Soap-Effekt" bekannt. Für mich persönlich war dieser Effekt immer gruselig, gerade bei Kinofilmen wirkte das oft unnatürlich, künstlich und einfach nicht "richtig"
Der Sony hat aber verschiedene Abstufungen für den Effekt.
Aus, Niedrig, Hoch.
Ist die FI aus, kommt es in schnellen Kameraschwenks, vorallem wenn dort auch noch Schrift mit im Bild ist schnell zu Bildruckeln und die Schrift ist nicht mehr lesbar.
Gute Test-Sequenz ist der erste Hobbit-Film, ganz Anfang wenn Bilbo von Mittelerde erzählt und die Kamera über die Landkarte schwenkt.
Hier ist ohne FI das Bild wirklich schlimm ruckelig.
Stellt man aber auf Niedrig ist der Schwenk butterweich, man kann alle teste lesen und es ruckelt nichts mehr.
Noch besser ist es an dieser Stelle wenn man auf Hoch stellt, allerdings kommt dann direkt im Anschluss an die Sequenz eine kleine Menschen Menge in den Gassen von Thal. Da ist dann dieser Soap-Effekt wieder extrem.


Also auf Niedrig stehen lassen und alles ist perfekt!! Echt coole Funktion des Beamers und ich möchte sie nicht mehr missen!!!

Nun noch was zum Schwarzwert/Kontrast.
Erstmal generell: die Lampe steht auf Eco! Im Voll-Modus bin ich fast blind geworden, so hell waren Sequenzen, gerade wenn man einen Tageslichtschwenk oder so im Film hat....
Dunkle Szenen sind aber total plastisch und Detailreich. Hier zum Beispiel Pacific Rim, die Kaijus...Bisher waren das für mich immer dunkle Wesen mit son paar Lichtern im Gesicht...aber hier kann man echt Gesichtskonturen (soweit man bei Monstern davon sprechen kann :rofl: ), Schuppen, Stacheln und was weiß ich alles total detailreich erkennen.
Also auch hier eine Steigerung um 1000 % gegenüber meiner alten Kröte, hihi :dancewithme

Nun noch ein paar Worte zum Lüftergeräusch.
Er wird mit 21 dB im Eco-Modus angegeben. Das habe ich nicht nachgemessen. Fest steht nur, dass er deutlioch leiser ist als mein alter Beamer. Der ist tatsächlich so leise, dass ich ihn gar nicht wahrnehme. Lediglich in wirklich sehr leisen Filmsequenzen, wenn keine Musik spielt und keiner spricht, dann kann man ein wenig "rauschen" wahrnehmen. Das ist aber kein unangenhmes Rauschen, was man sofort als einen drehenden Lüfter wahrnimmt. Es verschwindet irgendwie im Hintergrund.
Wenn man in den 3D Modus schaltet, wird es allerdings lauter. Wie da die dB Angabe ist, weiß ich gerade nicht. Aber in normalen Filmsequenzen mit Musik und Sprache ist immer noch nix zu hören.
Insgesamt ist jetzt der Bluray-Player lauter...ohje!!!! :zwinker2:



Und nun noch ein paar Worte zum Thema 3D. Zugegebener Maßen war ich bei 3D immer skeptisch. In Multiplex-Kinos wollte es mir nie so recht gefallen, 3D Fime zu sehen. Fande es immer recht anstrangend, und es kam des öfteren zu Kopfschmerzen. Erst Peter Jacksons 3D-HFR bei den Hobbit Filmen hat das für mich angenehm gemacht.
Nun, 3D-HFR im Heimkino ist zwar noch nicht wirklich ein Thema, aber dennoch hatte ich mir erhofft, dass die Qualität hier besser ist als in herkömmlihen Multiplexen. Wollte es also unbedingt ausprobieren.
Der ganz entscheidende Faktor ist natürlich auch die BRille. Die passive Polarisations-Technik aus großen Kinos ist bei Heimkino-Projektionen auch noch nicht wirtschaftlich machbar (spezial-beschichtete Leinwand, damit die Polarisations des Lichtes erhalten bleibt, und 2 Projektoren, für jede Polarisations-Ebene einen).
Daher bleibt hier nur die aktive Shutter-TEchnik. Sprich die Brillen verdunkeln abwechselnd ein Auge, so dass dadurch jedes Auge das entsprechende Bild erhält.
"Nachteil" der Brillen ist, dass sie eben naturbedingt schwerer als Polarisationsbrillen sind (wegen der enthaltenden Elektronik und Akku) und natürlich deutlich teurer.

Nun bietet Sony 2 verschieden Brillen Typen an. Einmal Infrarot gesteuerte und einmal Funk gesteuerte. Der Infrarot Sender ist direkt im HW 40 eingebaut. WEiterhin bietet Sony Funkbrillen an, welche aber einen zusätzlich Funksender benötigen, der mit dem Projektor verbunden werden muss.
Bei unserem Ausflug zu Grobi haben wir alle 3 Brillen getestet. Zunächst die IR-Brillen. Monströse, schwere Teile. Die fielen sofort durchs Raster. Insbesondre für mich als Brillen Träger waren die absolut unbequem. Es war sofort klar, mit den Teilen kann man keine Stunde auf der Nase aushalten. Einziger Vorteil von den IR BRillen war die seitliche "Verkleidung" Dies hat noch vorhandenes Umgebungslicht recht gut eleminiert.
Dann kamen die Funkbrillen von Sony zum einsatz. Der Tragekomfort war schon deutlich besser. Aber immer so, dass sie für Brillenträger nicht optimal funktionieren und störend wirken. Auserdem waren es sehr dünne gestelle, welche gar nichts gegen Umgebungslicht tun....Also auch nicht gut.
Nun hat Grobi noch die sogenannte "Optoma-Lösung" im Angebot. Hier haben die Jungs ein Adapterkabel entwickelt, welches ermöglicht die Funkbrillen von den Optoma Beamern mit den Sony Beamern zu kombinieren.


Hier die Brillen...



Und hier der Funkempfänger.

Den Empfänger kann man wunderbar mit dem kleinen Joystick progrmmieren und so die Helligkeit und die Shutter Geschwindigkeit einstellen. Dadurch kann man Ghosting Effekte nahezu komplett eliminieren.
Die Brillen an sich sind absolut Top. Die sitzen durch ihre Breite perfekt auf der Nase und stören bei Brillenträgern überhaupt nicht. Leicht sind sie obendrein.
Mit den Brillen wurde ein kleines Putztuch, ein Ersatz-Nasenbügel und ein USB-Ladekabel mit geliefert.
Der Akku hält ziemlich lange. Habe sie erstmal einmal aufgeladen und schon mehrere Filme in 3D gesehen.
Am Ende waren es zwar die teuersten Brillen, aber der Komfort und die Qualität spricht an der Stelle einfach für sich.
Habe 4 von den Brillen gekauft, was vermutlich ersteinmal ausreichen wird.

Insgesamt macht mir 3D nun richtig Spaß! Gerade auch für meine große Tochter ist es ein Highlight!
Wie gesagt, schon mehrere Filme in 3D gesehen und von Kopschmerzen absolut nichts zu spüren. Selbstverständlich dauert es Anfangs ein paar Minuten bis man sich an die Brille und die andere "Sehweise" gewöhnt hat, aber man ist dann plötzlich ganz anders im Filmgeschehen drin.
Hier muss man aber auch sagen, dass das ausgangsmaterial von entscheidender Bedeutung ist.
Zum Vergleich kann ich ganz gut Lichtmond 3 und Metallica Through the Never angeben. Licht mond ist eine tolle Scheibe! Aber der 3D Effekt und gerade Ghosting Effekte sind hier hin und wieder deutlich sichtbar. Mit dem Joystick des Funkempfängers konnte ich das zwar nahezu komplett eleminieren, aber hin und wieder fällt es trotzdem auf.
Bei Metallica hingegen gar nichts von Ghosting zu sehen. Der OberKnaller! Bei den Szenen im Stadion kommt sich vor, als stünde man selbst in der Menschenmasse. Bei den Sequnezen der "Nebengeschichte" Fühlt man sich wie in den Straßenschluchten. Bei dem Auto Crash fliegen einem die Glassplitter nur so um die Ohren....

Also nochmal, die zusätzlichen Kosten für die 3D Brillen bereue ich keinesfalls. Macht wirklich unglaublich Spaß.
Allerdings empfehle ich hier: Bitte die Brillen vorher testen und auf die Nase setzen. Sie dürfen nicht spürbar sein. Sonst wird der Spass ganz schnell getrübt!

Achso, zum Beamer sein an der Stelle noch gesagt, dass er selbstverständlich automatisch in den Hohen Lmapnmodus wechselt, sobald ein 3D Signal anliegt. Das ist auch notwendig, den man merkt schon technik-bedingt einen Helligkeitsverlust.
Motion Flow bleibt natürlich erhalten. Dies führt vermutlich auch dazu, dass das 3D Bild fast so angenehm ruhig wie bei Peter Jacksons 3D-HFR Filmen ist ...

So, dann mal als Fazit zusammengefasst:

Es war die beste Investition seit langem! Filme gucken macht 3 mal soviel Spass wie bisher!
Pro's:
Sehr hell
Sehr Kontrastreich
Super Schwarzwert
Sehr Detailgenau ("RealtiyCreation")
Sehr bewegungsscharf ("MotionFlow")
Sehr leise
einfach und intutive Bedienung
wertige Verarbeitung, auch bei der Fernbedienung

Con's:
zunächst ungenaue Lenshift-Räder
verhältnismäßig geringer Lensshift bereich sowohl vertikal als auch horizontal
bei vollnutzung des Lensshifts leicht "Bauchbildung" an den Bildrändern

Die Vorteile überwiegen aber bei weitem und die Nachteile sind für mich vernachlsässigbar.
Und wenn man dann schaut, zu was für einen Kurs man das Gerät kaufen kann, fällt eine Entscheidung für einen Beamer wenn man zwischen 2000 und 3000 Euro ausgeben will nicht schwer.

Das ist wie schon erwähnt eine rein subjektive Beschreibung. Vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle gewagt, da ich keine anderen aktuellen Geräte in der Preisklasse gesehen habe. Aber was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick!! :kiss: :respect:

Gruß,

Tobi
Letzte Änderung: 30 Nov 2014 13:38 von TobiJ.
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Folgende Benutzer bedankten sich: Latenight, steinbeisser

Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 30 Nov 2014 11:25 #3

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Hallo Tobi.
Erstmal vielen :kiss: lichen Dank für diesen sehr ausführlichen Bericht! :respect:
Ein Grund mehr, dich endlich mal zu besuchen :zwinker2:
Eine Frage zum Lensshift: wie hoch kann der Sony von der Oberkante Bild max positioniert werden? Muss er noch innerhalb der Leinwand sein? Wofür stehen diese 71%?

Danke vorab für Aufklärung :zwinker2:
LG
Arne
Letzte Änderung: 30 Nov 2014 11:26 von steinbeisser.
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 30 Nov 2014 14:02 #4

  • TobiJ
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So, nun ist der Bericht oben erstmal komplett und um die 3D Features ergänzt...Wenn jemand weitere Fragen hat immer raus damit!
Arne hat ja direkt schon eine, hehe :zwinker2:

@Arne: Vielen Dank erstmal! B) Und ja, komm vorbei!

Zum Lensshift: Ja, der Projektor kann ausserhalb der Leinwand positioniert werden. Die 71% ergeben sich folgender Maßen:

Der Beamer steht exakt mittig zur Leinwand, Lensshift steht auf 0% Damit ist die Objektiv-Mitte deckungsgleich mit der Leinwandmitte. Ein Lensshift von 100% würde bedeuten, dass das komplette Bild über die Leinwand geschoben werden könnte, sprich vorherige oberkante des Bildes wäre nun die Unterkante (oder umgehkehrt)
Ich hab mal die Abbildungen zu dem Thema aus dem Handbuch des Projektors fotografiert.
Da ist das eigentlich ganz gut beschrieben...





Hier kann man ganz gut sehen, dass ein Lensshift von 50% bedeutet, dass die einstige Bildunterkante nun Bildmitte ist.Oder andersrum gesagt, der Beamer kann mit Mitte Objektiv an der oberkante der Leinwand hängen. LS auf 50% stellen und das Bild ist wieder mittig auf der Leinwand.
Max 71% LS bedeutet also, dass du den projektor auf 71% der projezierten Bildgröße (hier Höhe) von Leinwandmitte gemessen hängen kannst.
In konkreten Zahlen wäre das zum Beispiel: Leinwandhöhe = 1,6 m, davon 71% = 1,136 m. Damit könntest du den Beamer knapp 33 cm ausserhalb der LW Positionieren. (80 cm halbe Bildhöhe + 33 cm = 113 cm)
Dies betrifft jetzt die vertikale Positionierung. Bei der horizontalen geht die gleiche Rechnung, nur dann eben im Falle des HW 40 mit 25 %.

Übrigens kann man nicht 71% vertikal und 25 % horizonzal gleichzeitig nutzen...Der Wert reduziert sich wenn man beide richtungen gleichzeitig nutzt...dazu gerad noch zwei Bilder im Handbuch gefunden:





Es Ergibt sich eine Art Acht-Eck in welchem sich der Lensshift bewegt.

Ich würde daher immer darauf achten, dass der horizontale LS nicht genutzt wird, damit man den vertikalen voll ausnutzen kann. Den Beamer horizontal mittig vor der Leinwand zu platzieren ist in der Regel ja einfacher als vertikal...

Gruß,

Tobi
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 30 Nov 2014 16:07 #5

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@ Tobi

Wirklich ein sehr toller und ausführlicher Bericht :respect:

Ist echt ein sehr feines Teil. Wir durften den Beamer ja bei der Badner-Tour begutachten. Die Reality Creation ist schon sehr geil. Die kenne ich ja schon von meinem HW 50 :dancewithme die Vorführung mit dem Trikot war echt schon krass und kommt auf den Bilder leider keinesfalls zur Geltung. Das muss man wohl schon live erleben :big_smile:

@ Arne: wenn es dich zum Tobi verschlagen sollte, dann bist du auch herzlich zu uns eingeladen. Ist nur nen Schlenker von 10 Min :byebye:

Lg Phil
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 30 Nov 2014 22:46 #6

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Hi Tobi

ich hatte es ja auch nicht gleich mitbekommen. Aber jetzt möchte ich Dir zu dem tollen Beamer beglückwünschen. :respect:
Damit ist das Brick Screen sicher wieder ein ganzes Stück nach vorne gekommen.
Bei Markus123 habe ich mir vor Kurzem mit dem SONY HW55 den "Need for Speed" in 3D angesehen.
Das hatte mir richtig Spaß gemacht. Die Effekte sind darin richtig cool. Wenn Du auf 3D stehst dann solltest Den solltest Du Dir diesen Streifen unbedingt auch noch holen. Ich finde die SONYS machen auch in 3D Spaß. :respect:
Eine blinde Internetbestellung kam für mich in Frage, da ich das Gerät definitv Life sehen wollte.
Zum Glück schreib nicht nur ich manchmal Blödsinn. :rofl:
Letzte Änderung: 30 Nov 2014 22:50 von Latenight.
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 01 Dez 2014 09:36 #7

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Wow Tobi, das ist ja mal eine Antwort! :respect:
Vielen Dank dafür! (Bedeutet allerdings die nächste Überlegung für mich, da es für mich passen könnte :-) :mad: )
Ich melde mich dann mal.
@ Phil: vielleicht passt das ja dann auch bei dir, deine Klipsch-Druckkammer interessiert mich ja auch sehr!
LG
Arne
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 01 Dez 2014 10:01 #8

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Schöner Bericht,

ich kann dem nur zustimmen, habe mir vor zwei Wochen auch den VPL HW 40 gegönnt.
Mit welchem Blu-Ray-Player fütterst du den Beamer? Ich überlege mir jetzt meinen Panasonic Blu-Ray-Player gegen einen Oppo zu ersetzen. der Detail-gewinn soll ja auch nochmal um einiges steigen. :)
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Sony VPL HW 40 - Ein persönliches Review 01 Dez 2014 21:05 #9

  • TobiJ
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Vielen Dnk @ all!

@ Andi:
Oh je... :beat_plaste :beat_plaste Ich entschuldige mich auf diesem Wege für diverse Rechtschreibfehler, vergessene Worte und sonstigen Mist im Bericht...das kommt davon wenn man schneller denken als tippern kann.... :rofl:
Wenns aber zur Belustigung des Leser dient, dann macht es ja nix :zwinker2:

@Arne
Hihi, freut mich mich, wenn ich dir helfen konnte! Auch wenn es anstehende Entscheidungen nicht unbedingt einfacher macht... :zwinker2:

@Loonix
Ich fütter den Beamer mit einem Pioneer BDP 450. Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Es hat noch nie wirllich rumgezickt. Bild und Ton sind im Vergleich zur vorher benutzten PS3 deutlich besser.
Allerdings würde ich heute keine Kaufempfehlung für die "kleinen" Pioneer-Geräte aussprechen. Habe von vielen Seiten gehört, dass die nur Theater machen. Sei es der 450iger oder auch der LX55. Ich hatte wohl Glück mit dem Gerät.
Wenn du an einen Oppo denkst, machst du sicherlich nichts falsch. Den haben ja sehr viele hier im Einsatz und da gabs bisher noch keinen Stress. Das wäre wohl auch meine nächste Wahl.
Ansosnten ist in der gleichen Preisklasse der Pioneer LX58, der ja im Nachbar-Thread ausführlich getestet und auch für sehr gut befunden wird. Ohne die Kinderkrankheiten der kleinen Pio's....

Was ich noch zum HW 40 schreiben wollte...
Andi, du hast den HW 55 angesprochen. Das ist laut Sony der meist verkaufte Beamer in der Preisklasse. Durchaus nachvollziehbar, da es ein spitzen Gerät ist!
Kostet allerdings rund 800 € mehr laut Liste.
Der HW55 und der HW 40 sind komplett Baugleich. Lediglich beistzt der HW 55 noch die adaptive Irisblende, sprich in dunklen Szenen wird der Kosntrast noch weiter erhöht, dadurch dass sich die Blende automatisch an die Helligkeitsverhältnisse der Quelle anpasst.
Ausserdem hat der HW 55 ein paar mehr Speicherplätze für Bildeinstellungen wie Kontrast, Farbe, Gamma etc.
Da muss man selbst entscheiden, ob einem diese zwei Features 800 € wert sind.
Für mich war es das nicht. IN einem völlig dunklen Raum reicht mir der Kosntrast völlig, und an Einstellungen spiele ich nicht viel rum, daher passt alles, wenn es einmal ordentlicht eingestellt ist B)

Gruß,

Tobi
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