Videoprocessor um madVR mit externen Quellen und Streams zu nutzen

  • Hallo

    Ich habe eine Frage an die Besitzer eines Rechners mit Videoprocessor. Ich hatte das schon einmal gefragt, würde die Frage gerne nochmal präzisieren.


    Man nimmt VP ja für externe Quellen wie ATV4k zb., die kein madVR plug-in einbinden können.


    Macht es Sinn zusätzlich einen 2. PC oder Mac als reinen Player daran anzuschließen? Also den Rechner mit VP nur zwischen Vorstufe und Beamer zu setzten als Standalone Gerät? Also wie ein Envy.


    Normalerweise nehme ich den gleichen PC ja als Player für ISO-Dateien mit MadVR als Plug-In. Da muss man dann aber immer mit der Maus herumfummeln, ob man den VP für ATV nutzt oder halt einen Player wie Jriver.


    Ich habe noch einen 2. Rechner übrig, der könnte als Player (dann ohne MadVR) dienen. Zudem können auch andere Geräte an den Receiver, wenn madVR dann immer erst am Ausgang eingesetzt wird.

    Jriver könnte dann auch direkt im Theatermodus laufen, sieht dann halt besser aus.


    Verschlechtert sich aber das Bild, wenn man das Signal erst per HDMI durch VP läuft statt madVR direkt als Plug-in zu nutzen?


    Dabei ist natürlich relevant, dass ich beim Einmessen den 3D LUT jetzt direkt auf einer Maschine erzeuge. Zumindest beim Mac wird das schon schwierig, weil DisplayCal noch madTPG nicht darauf läuft. Ich kann also nach meinem Kenntnisstand nicht den Player, das gleiche ja auch beim ATV, mit einmessen.


    Danke

  • Ob ein PC als Player oder sonstiger Player wird egal sein, bzw. gleich viel Sinn machen, wie jeder andere Player auch.
    Ist halt nur mehr Aufwand und ev. teurer als ein fertiger Mediaplayer.


    Namor Noditz nutzt seinen PC als VP und Player, je nach Bedarf und hat dazu eine Home Assist Umsetzung hier vorgestellt:


  • Ich habe den VP mittlerweile als echte "Zwischenlösung" und spiele eigentlich alles via Shield zu. Da ist auch ein Kodi drauf, welches Filme vom NAS anruft.


    Der VP ist dadurch sehr minimalistisch aufgesetzt, meldet sich via Rest-Call wenn er einsatzbereit ist und wird via RPC runtergefahren. So ist er vollständig automatisiert eingebunden und (fast) wartungsfrei.


    Früher hatte ich auch versucht ihn für beides zu nutzen, mit unterschiedlichen HDMI Ausgängen Richtung AVR und Beamer. So richtig toll und stabil lief das aber nie.

    Insbesondere wenn man seine Filme nicht auf diesem Rechner hat, ist die Einzellösung IMO die bessere Lösung.

  • Rest-Call wenn er einsatzbereit ist und wird via RPC runtergefahren

    So was habe ich auch vor.Ein externe HTPC als VP.

    Aber ich weiß nicht,was Rest-Call/RPC bedeutet. 🙈

    Grob ist klar-VP geht an und aus zum gewünschten Zeitpunkt.

    Können Sie mir,bitte,sagen wo ich davon lesen kann?

    Ich hoffe, das ich Sie mit meinen blöden Fragen,nicht überreize .Sorry...

    Ich danke Ihnen!

  • Ich habe alles scriptgesteuert bei mir. Möchte ich mein HK anschmeißen, ggf. bereits einen Streamdienst, Kodi oder gar einen konkreten Film auswählen, ist das nur ein einziger Tastendruck in meienr Heimsteuerung.

    Zum vollständigen Ausschalten des HKs gibt es ebenfalls nur genau einen Knopf

    Fast alle Aktionen die da laufen, haben Abhängigkeiten untereinander und einzelne Aktionen sind nicht immer deterministisch, zumindest nicht in ihrer Dauer.

    Also muss man überlegen wie man mitbekommt, dass etwas final gestartet bzw. final heruntergefahren/ausgeschaltet ist.

    Beim VP-PC mache ich das so:


    EIN

    1. Über Strom-ein (bei mir via WLan fähiger Funk-Steckdose) fährt der PC hoch.

    2. Im Win-Autostart-Ordner liegt eine "vp-an.bat" Datei. Darin steht u.a. der Aufruf des VPs mit verschiedenen Parametern um diese immer gleich zu halten.

    Danach wird (auch in der bat Datei) ein Aufruf an den Server der die Heimsteuerung behinhaltet gesendet. Dies ist an sich ein simpler HTTP-Call (bei mir halt im simplen REST Format)
    Bin grade nicht zuhause, sieht ungefähr so aus: "wget -O - http://NAME-IP-HEIMSTEUERUNG/videoprozesse/action/on".

    3. Die Heimsteuerung empfängt diesen Aufruf und setzt intern den Status, dass der PC hochgefahren und der VP nun an ist.

    4. Alle Aktionen, die auf diesen Status gewartet haben, können nun ihrerseits fortfahren.


    AUS

    Da ich auf dem Win PC nichts händisch schließen muss, kann ich einfach dem PC ein "Schalte dich aus" von der Heimsteuerung zu einem von mir beliebigen Zeitpunkt senden.

    (Anmerkung: insbesondere beim Herunterfahren hat Windows doch recht unterschiedliche Zeiten.)

    1. Hier nutze RPC: "net rpc shutdown ..." (s.a. hier)

    2. In einer nachfolgenden Warteschleife schaue ich, wann der PC runtergefahren ist (z.B. bis ein "while ( ping IP-Des-PC-VP" ) abbricht)

    3. Ist der VP-PC unten, dann Statusfläg in der Heimsteuerung setzen

    4. Wartende Aktionen können nun fortsetzen.


    Das ist jetzt recht verallgemeinert geschrieben und kann beliebig komplex und resillient umgesetzt werden.

    Gibt aber hoffentlich einen Ideenansatz und sollte deine Frage beantworten :)

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