Der große Gatsby (2013) / The Great Gatsby

  • DER GROSSE GATSBY


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    Film: 10/10 Punkte

    Der Aktienhändler Nick Carraway ist der "Ich-Erzähler" der Story und kauft sich 1922 ein altes bescheidenes Haus auf Long Island, gleich neben dem riesigen Anwesen des reichen Jay Gatsby. Dort treffen sich wöchentlich die illustren, reichen, mächtigen und kreativen Menschen aus New York, um ausschweifende Partys zu feiern. Eines Tages erhält Nick eine Einladung und taucht anschließend tief in die Welt von Jay Gatsby ein.

    Baz Luhrmann (Moulin Rouge) schuf eine bildgewaltige Romanverfilmung von F. Scott Fitzgerald, die sowohl optisch als auch durch ihre Charaktere begeistert. Leonardo DiCaprio (Titanic) und Tobey Maguire (Spider-Man) tragen diesen Plot durch ihre glaubwürdige Performance. Aber auch die übrigen Rollen sind bestens besetzt.


    4K-Bild: 7,5/10 Punkte

    Der rauscharme CinemaScope-Transfer der 4K-Version ist der Full-HD-Fassung in allen belangen deutlich sichtbar überlegen. An die im Rahmen des erweiterten Spektrums Rec.2020/P3 überaus prächtig leuchtenden Farben kommt die Full-HD-Fassung nicht ansatzweise heran. Dank HDR sind nicht nur dunkle Bereiche sehr viel besser durchgezeichnet und weisen Details auf, welche die Full-HD-Fassung unterschlägt, auch helle Elemente offenbaren noch feinste Nuancen (Lampen in Gatsbys Haus), die in der Full-HD-Fassung bereits schneeweiß aussehen. Das Bild der 4K-Version erscheint fast schon dreidimensional. Tageslichtaufnahmen von Gatsbys Vorgarten erstrahlen mit prächtigen Grünfarbtönen und Büsche, Sträucher und sonstige Vegetation besitzen viel mehr Zeichnung und Farbtöne. Sogar das Gold im Abspann habe ich noch nie besser gesehen.


    Ton: 8/10 Punkte

    Der 5.1-Mix gefällt mir klaren Stimmen, einer prächtigen Rundumbeschallung und gut dosiertem Bass.


    Fazit

    Der große Gatsby macht auch heute noch richtig viel Spaß, aufgrund der opulenten Ausstattung und bildgewaltiger Aufnahmen sowie bestens aufgelegter Schauspieler.

    Aber lohnt sich ein Update auf die teure 4K-Blu-ray? - Meiner Ansicht nach: Ja. Das Bild ist so dermaßen viel besser gegenüber der Full-HD-Fassung, dass sich in ausnahmslos jeder Szene im Vergleich ein kleiner Wow-Effekt einstellt - ohne dass der Transfer dabei allerdings an die Topqualität aktueller 4K-Filme herankommt.

  • Der große Gatsby


    FSK 12, 142 min


    Aloha,


    das war meine Zweitsichtung. Ich war dieses Mal nicht so begeistert wie beim ersten Mal. Die Kulissen, die Optik, die Fahrzeuge, das Schloss, alles wunderbar, optisch toll, aber inhaltlich fand ich ihn doch etwas länglich. Deswegen gab es zwei Teilnoten Abzug.


    Carey Mulligan fand ich schon immer etwas gewöhnlich, optisch auf jeden Fall nicht mit DiCaprio auf einer Stufe, Joel Edgerton fiel mir auf, weil ich ihn gerade in einer Serie sehe.


    Hier ist die Rezi aus dem Jahre 2013:


    Wahrlich einer der besseren Filme der letzten Zeit. Eines gefällt mir – mal wieder [wer meine Berichte aufmerksam liest, erinnert sich nun] – gar nicht: Schon bei einer der ersten Szenen wird die Stadt in den 20er-Jahren angepriesen mit schönen Bildern, und was kommt aus den Lautsprechern? Dämlicher Rap-mittlerweile-USA-Mainstream-Dr... – leider nicht nur dort. Hinterher ein zweites Mal – absolut unpassend. Die eher technoiden Stücke bei den Feierszenen sind zwar auch seltsam wie unpassend (zeitlich), aber das ertragen meine Ohren zumindest noch. Weiß, das soll sicher ein „total cooles“ Stilmittel sein, auf mich wirkt es extrem abstoßend. Vor allem, wenn man berücksichtigt, wie viel Mühe sich der Regisseur sonst mit der Ausstattung und den Kostümen gab.


    Fern dessen gefiel mir der Film aber wirklich gut, vor allem die Dramaelemente. Das Ende war mir hingegen ein wenig zu flach.


    Insbesondere optisch ist dieser Film aber tatsächlich auf der Leinwand ein besonderer Genuss.


    Noch ein paar Wörter zu den Schauspielern: Tobey Maguire langweilt mal wieder mit seiner 08/15-Rolle, er kann wohl kaum was anderes, aber vor allem Leonardo DiCaprio rettet den Streifen schauspielerisch.


    Fazit: Sehenswerter Film mit kleinen Schwächen.


    Film: 2-

    Ton: 2-

    Bild: 2+

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

  • Ein Film, bei dem ich auch nie so recht weiß, wie ich ich finden oder einordnen soll. Irgendwie nicht richtig gut, aber dennoch einzigartig genug, um ihn dann doch wieder zu schauen. Die Handlung hätte man mMn aber locker in 90 Minuten erzählen können und sollen. Denn so wirkt die eh schon dünne Geschichte auf mich teils immer etwas fahrig und beliebig. Die Rolle des Storytellers finde ich indes sehr passend für Maguire. Es gibt einfach Filme, wo seine unaufgeregte Art den Film mMn erst wirklich gut macht. So zB auch "Gottes Werk und Teufels Beitrag".


    Bei der Optik, den Kulissen und den Effekten bin ich ebenfalls immer etwas zwiegespalten. Teils wirklich imposant und mit so viel Liebe zum Detail erstellt, dass man sich gar nicht daran sattsehen möchte, und dann wirkt das Bild plötzlich wieder derart künstlich, dass man sich an Spielegrafik erinnert fühlt.


    Da ich den Film aber noch nie in unserem neuen HK gesehen und vor allem gehört habe, kommt der mal wieder auf die Watchlist :)


    LG,

    Nupsi

  • Carey Mulligan fand ich schon immer etwas gewöhnlich, optisch auf jeden Fall nicht mit DiCaprio auf einer Stufe

    Und darauf kommt es ja schließlich an :think:

  • Und darauf kommt es ja schließlich an :think:

    Das schrieb ich, weil sie hier als die absolut von jedem begehrenswerte Frau dargestellt wird. Das ist sie m. E. nicht.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

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