Kino im Neubau an der Stever

  • Meine Erfahrungen mit Heißkleber sind im Großen und Ganzen eher nicht so prickelnd. Ich würde eher einen dauerelastischen Kartuschenkleber nehmen, den man z.B. auch für die Dach/Wandabdichtung nutzt.

    Danke, das geht mir auch so. Habe ja wie auf dem Bild zu sehen ein Testexemplar erstellt, damit bin ich aber noch nicht zufrieden. Bei etwas Zug und Biegung, wie es ja beim Verlegen der Kabel nun mal entsteht, habe ich Sorge, dass sich der Kleber lösen könnte. Heißkleber dringt ja nicht wirklich ins Material ein, und wenn er sich ablöst dann als "ganzes Stück". Mit etwas dauerlestastischem wäre mir deutlich wohler...


    Ich meinte aber hier gelesen zu haben, dass Acryl etc. nicht für geschlossene Gehäuse verwendet werden sollte, da ein Inhalttstoff (Essigsäure?) ausdünsten und die Membran angreifen könnte. Ich werde mal prüfen, ob derartiges im Kleber enthalten ist.

  • Ich meinte aber hier gelesen zu haben, dass Acryl etc. nicht für geschlossene Gehäuse verwendet werden sollte, da ein Inhalttstoff (Essigsäure?) ausdünsten und die Membran angreifen könnte. Ich werde mal prüfen, ob derartiges im Kleber enthalten ist.

    IMHO war/ist das ein Problem mit (einigen?) Silikonen. Bin nicht so der Boxenbauer.

  • Eine Schreinerei mit der ich Zusammen arbeite baut professionell Boxengehäuse für eine große Deutsche PA Firma. Sie benutzen klebt und dichtet von Würth. Das habe ich bei meinen Subs zusammen mit Leim verwendet

    Leider zu spät gesehen, dass ich genau davon sogar noch einige Tuben da gehabt hätte, hat eines der Gewerke (vermutlich Küche oder Sanitär) im Neubau zurückgelassen...

  • Ich müsst nur drauf achten, dass die richtig weichen, dauerelastischen Kleber eine geringere Zugfestigkeit pro Fläche, sprich Klebkraft haben.


    Wenn ich die Nr. richtig im Kopf hab, Sikaflex 221 wird z.b. häufig im Campingbereich genommen. Groflächig eine Lucke auf Dauer dicht ein zu bauen, perfekt.

    Auf kleiner Fläche ist die Klebkraft eher gering, zieht man leicht auseinander. Gehäuse würde ich damit nicht bauen. Kabeldurchführungen abdichten, perfekt.

  • Während die Kabelanschlüsse trocknen habe ich mit der Zuluft weitergemacht. Die Luft wird über einen Radiallüfter durch die Hushbox abgesaugt und soll passiv über den Nebenraum - unsere Ankleide - nachströmen. Absaugung an der Rückwand oben links und rechts, Zuluft an der Front unten rechts.


    Die Kernbohrung hatte ich bereits während er Bauphase unseres Hauses vor knapp 3 Jahren machen lassen. Leider fiel mir erst jetzt bei den Arbeiten auf, dass ich mit dem Gewerk aneinander vorbei gesprochen habe. Ich hatte um eine Bohrung für ein 150er Rohr gebeten, gemacht wurde ein Loch mit 150 mm Durchmesser. Dass ich dadurch keine Dämmung mehr einbringen konnte, war egal - leider passen so aber weder das 150er Metall- noch das Kunststoffrohr durch das Loch. So gerade durch passte ein fertiges Metallrohrstück ähnlich einer Teleskopverlängerung, an welches ich eine Abdeckung zum Ankleidezimmer und einen Adapterring zum Heimkino hin kleben konnte. Anschließend mit Acryl abgedichtet. Für die Anschlussplatte musste leider ein Pfosten des Ständerwerls ausgebaut und ausgeklinkt werden, kostete auch nochmal zeit...


    Dann ging es mit Kunststoffrohren und einer Mischung aus Kunststoffkleber und Schellen weiter, da die 90°-Metallteile leider zu groß waren:


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    Selbst meiner Frau ist das unauffällig genug ;-)


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  • Absolut nicht schön, sollte aber dicht und damit funktional sein

    Auf jeden Fall dichter als unbehandeltes MDF :zwinker2:


    Beim CNC fräsen nutzt man gerne MDF als "Opferplatte" durch die Werkstücke mit Vakuum festgesaugt werden:

    Ab 1:10 kann man schön sehen wie die schwarze Platte angesaugt wird.


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    Das Leben ist wie ein Spiel,

    mal verliert man

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    auch gewerblich als Tischlerei "Holzwerkstatt" unterwegs

  • Guten Abend,


    es gibt wieder ein wenig Fortschritt zu vermelden. Ich habe damit begonnen, das Dämmmaterial ("Buffy" von Takeoff Media) in die Ständerwerke vorne und hinten einzubringen. Um ein wenig Hinterlüftung zu ermöglichen, habe ich kleine Ösen eingeschraubt und eine Schnur durchgezogen, die Enden habe ich mit einer entsprechenden Zange vercrimpt. Die Buffies haben 60 cm Breite, daher habe ich die Hinterlüftung zu 4 cm gewählt und konnte so die verbleibenden 30 cm Tiefe mit einem einzigen Schnitt bei möglichst wenig Rest zuschneiden:


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  • So, und zum dritten die beiden montierten 1D-Diffusoren für die Rückwand unter des Backsurrounds. Den Diffusor habe ich oben und unten mit 6 mm Gummi und einer Leiste eingeklemmt, anschließend von oben mit einer Schraube fixiert, die wenige Millimeter in das Holz des Diffusors reicht und ihn so fixiert. Das Gleiche von unten.


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    das ist erstmal der aktuelle Stand ;-)

  • Bzgl. der Rückwand habe ich geplant, die wenigen verbleibenden offenen Bereiche über der Dämmung mit einer Beplankung wie an der vorderen Baffle Wall zu verschließen, dazu hatte ich die Diffusoren und Subwoofer bereits etwas vorbauend installiert. Ich verspreche mir davon vor allem mehr Stabilität für die ganze Konstruktion und im oberen Bereich noch ein bisschen mehr Schallschutz um die Abluftrohre. Den Hochton möchte ich im hinteren Beteich ebenfalls nicht zu stark bedampfen, das merkt man aktuell schon. Der Funktion des DBA sollte das doch sicher nicht schaden…? Lando2082 hatte mir dazu schon eine hilfreiche Rückmeldung und Einschätzung zu seiner eigenen Installation gegeben.

    Was würdet ihr für den verbleibenden Raum um die Backlautsprecher vorschlagen? Eher auch mit dem Buffy ausfüllen, um noch mehr Absorptionsmasse für den Tiefton zu erreichen oder eher mit 10 cm Basotect umschließen um Reflektionen im Hoch- und Mittelton zu dämpfen?


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    Die Lautsprecher sind offiziell nicht für den Einbau in eine Baffle Wall ausgelegt, sie wären aber zumindest bündig im Ständerwerk eingebaut.


    Danke für Eure Hilfe und ein schönes Wochenende!😎

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