Planungs- und Bauthread - Eagle

  • Du solltest Teaser/Trailer für Kinofilme machen.

    Ich hoffe, wenn es so funktioniert wie du willst, dass du es auch herzeigst?


    mfg

    …. wenn es funktioniert werde ich es erklären und auch zeigen. :sbier:

    Ich wollte nur festhalten das ich auch das bedacht habe, da grundsätzlich jeder der hier schon mal Subwoofersäulen gebaut oder verwendet hat die Standsicherheit im Betrieb hinterfragen wird.

  • Den "Feeling" von Teppichscheune habe ich auch als Muster hier liegen, ist von der Farbe ein wenig schwärzer und ein wenig günstiger, hat aber aufgrund des fehlenden zusätzlichen Gewebe auf der Rückseite ein schlechteres Fußgefühl (meine Meinung).

    Wenn ich beide nebeneinander lege finde ich, dass der Feeling einen ganz leichten Braun/Rot-Einschlag hat, der Vorwerk sieht neutraler und echter schwarz aus. Das wird noch deutlicher, wenn man einen weiteren schwarzen Gegenstand wie ein schwarzes T-Shirt danebenlegt. Das mag aber auch m Musterstück liegen.


    Stand heute wird es bei mir auch der Vorwerk ;-)

  • Wenn ich beide nebeneinander lege finde ich, dass der Feeling einen ganz leichten Braun/Rot-Einschlag hat, der Vorwerk sieht neutraler und echter schwarz aus. Das wird noch deutlicher, wenn man einen weiteren schwarzen Gegenstand wie ein schwarzes T-Shirt danebenlegt. Das mag aber auch m Musterstück liegen.


    Stand heute wird es bei mir auch der Vorwerk ;-)

    Spannend .... das muss aber aber am Muster liegen.

    Mein Muster vom Feeling hat diesen von Dir aufgeführten Braun/ Rot Einschlag definitiv nicht und wenn ich Adamantium daneben lege, sieht man bei meinem Muster den etwas schwärzeren Einschlag.


    Freut mich aber das Du auch deinen Teppich gefunden hast :sbier: .... meiner ist bestellt inklusive Teppichkannten und bin gespannt wann er kommt.

  • ... und weiter geht es:

    Subwoofer (Zwischenstand 4):

    Mittlerweile habe ich den Bau der Subwoofer abgeschlossen und bringe diese aktuell in meine Baffle-Wall ein.

    Die Chassis und der Akustikschaumstoff auf die Baffle-Wall kommen erst zu einem späteren Zeitpunkt, da ich vorher noch das Streichen sämtlicher Balken und den Bau der Hushbox abgeschlossen haben möchte.

    Ich hoffe aber, dass die aktuellen Bilder schon einen ausreichenden Blick zeigen, wo die Reise hingehen wird.


    Bohren der Chassisbefestigung – Schritt 1:

    Als erstes habe ich die Chassis-Befestigungen in der Frontplatte abgeschlossen.

    Um die genaue Mitte der Befestigungsschrauben zu finden, nutze ich immer einen Zentrierbohrer und bohre anschließend das eigentliche Bohrloch auf.

    Für den Fall das sich jemand wundert, ja es handelt sich tatsächlich um das 13“ Chassis von Scan Speak, was in der Aufnahme irgendwie klein aussieht.

    Als Schrauben zur Befestigung habe ich mir schon schwarze M6 Innensechskantschrauben besorgt.

    Zur Befestigung in der Schallwand verwende ich M6 Flanschmuttern, die ich aber im Bereich der Chassisöffnung weggeschliffen habe.

    Theoretisch hätte das nicht sein müssen, da das Chassis bei der in Summe 41 mm dicken Front der hier nicht dran kommen würden, ich finde es aber schöner so.

    ….. ja da kommt er wieder … der Monk …. :waaaht:


    312.jpg


    313.jpg



    Fertigstellung des Gehäuses – Schritt 2:

    Von der eigentlichen Verleimung der Frontplatte auf die bereits hergestellten Gehäusekorpusse habe ich zwar keine eigenen Bilder gemacht, aber ich denke das die finalen Bilder hier auch ausreichend sind.

    Die Front selber besteht aus einer 25 mm und 16mm HDF Platte, deren Ausschnitte ich im Zwischenstand 3 gefertigt habe und anschließend zu einer Platte verleim wurde.

    Somit habe ich das Chassis aber auch die Speakon-Buchsen in der Front versenkt.

    Sämtliche Kannten des Gehäuses, sowie die Öffnungen in der Front, habe ich am Ende noch mit einem 2 mm Wendeplatten-Radiusfräser bearbeitet.

    Die Gehäuse werden übrigens diesmal von mir nicht gestrichen oder Furniert.

    In der Vergangenheit habe ich meine Lautsprecher immer Furniert, mit Kunstleder bezogen oder Subwoofer mit Warnex gespritzt.

    In diesem Fall mache ich das aber nicht, da auf die Front noch grauer Akustikschaumstoff kommt und die Subwoofer eventuell später werden in Richtung Wides und Surrounds wandern.

    Hier kommt auch wieder mein Modulgedanke zum Tragen, der sich durch mein gesamtes Konzept zieht.

    Wie meine Absorber und Diffusoren, passen auch die Subwoofergehäuse in meine Systemlogik was die Dimensionierungen betrifft

    Die Breite der Gehäuse entspricht denen der Diffusoren, womit ich für eine spätere Erweiterung jedem Wide und Surround einen Subwoofer gönnen könnte.

    Der Ausschnitt in der Baffle Wall ist wiederum so breit und tief, dass ich hier jederzeit auch 18“ Chassis einbauen könnte.


    314.jpg


    315.jpg


    316.jpg


    Einsetzen der Subwoofersäulen in die Baffle Wall – Schritt 3:

    Auf den letzten Bildern sieht man jetzt die ersten beiden Subwoofersäulen in meiner Baffle Wall stehen.

    Es sind übrigens immer zwei Subwoofer in Reihe geschaltet und hängen an einem Ausgang meiner Lab Gruppen FP 10000p.

    Ursprünglich hatte ich noch eine zweite bestellt, diese war aber lange nicht lieferbar und wurde in der Zwischenzeit leider nach etlichen erfolgreichen Jahre eingestellt.

    Eventuell werde ich die FP 10000 später einmal verkaufen und grundsätzlich auf die neueren PLM wechseln (genaues Modell noch offen).

    Ich weiß das die Verwendung von Bryston und Lab Gruppen Endstufen eher selten zu sehen ist, ich bin aber ein Fan beider Marken und absolut überzeugt.

    .... ich muss aber auch zugeben, dass ich bezüglich Subwooferverstärker auch schon in Richtung Ascendo mich umgeschaut habe .... aber das hat noch Zeit.


    Bei dem noch eingepackten Lautsprecher, handelt es sich übrigens um einen von meinen drei B&W 800 D2 in meiner Front, den ich zum Schutz noch nicht gänzlich ausgepackt habe.

    Gerade der Diamanthochtöner ist leider sehr empfindlich, weshalb der Lautsprecher auch mit den Chassis zur Baffle-Wall steht.


    Man muss sich übrigens auch keine Sorgen machen das dieses Podest schwingen könnte .... wie ich schon des Öfteren erwähnt habe ...

    Die Bereiche unter allen Lautsprecher (Front und Subwoofer) sind betoniert, wobei der Betonquader auf einem mehrschichtigen Aufbau ruht und keine direkte Verbindung mit der Bodenplatte hat.

    Jede Kammer ist wiederum getrennt vom nächsten Betonblock und das auch wiederum durch einen mehrschichtigen Aufbau.

    Die unterschiedlichen Deckplatten des Podest dienen für mich nur zur Orientierung wo die Betonblöcke sind, um diese im Bedarfsfall auch zu entfernen, haben aber keinerlei statische Funktion .

    Theoretisch könnte ich diese mit einem Motorenkran rausheben, was ich aber ganz sich nur im Notfall machen würde ... :rofl:


    Bitte auch nicht wundern über die Enden meiner Lautsprecherkabel.

    Die Subwoofer werden mit Speakon-Metallstecker (NLT4FXX-BAG, Lötversion bis 6mm²) angeschlossen, während ich für meine Frontlautsprecher WBT Silber Spades (WBT-0661 Ag) nutze und diese habe ich zum Schutz eingepackt.


    317.jpg


    318.jpg



    …. als nächstes geht es mit meiner Hushbox weiter und nach dem Streichen meines Ständerwerks, aller Rahmen und aller Diffusoren und Absorber, kommen auch die finalen Bilder meiner Baffle-Wall mit Chassis und Dämmung.


    schauki

    .... ich hoffe Du verzeihst mir meinen Cliffhanger ... :sbier: ....

  • ... und weiter geht es:

    Vorab wollte ich Euch noch das fertige Bild aller vier Subwoofer-Säulen zeigen.

    Die Experten unter Euch wird sicher gleich auffallen, dass die Anordnung der Subwoofer nicht ganz der SBA-Regel entspricht.

    Aufgrund meiner vorgesehenen Hauptlautsprecher war dieser Kompromiss leider notwendig.

    Die Hauptlautsprecher selbst stehen am Ende noch ca. 7cm höher auf den originalen Spikes, wenn diese auf der finalen Position stehen und der Teppich verlegt ist.

    Da die Lautsprecher über 100 kg pro Stück wiegen, ist das Montieren der Spikes kein Spaß und ich mache das so spät wie möglich.

    Das finale Bild mit eingebauten Chassis und Akustikschaumstoff auf der Front der Baffle Wall folgt zu einem späteren Zeitpunkt.


    319.jpg




    Hushbox (Zwischenstand 1):

    Zuallererst möchte ich Euch sagen, dass ich diesen Bau nicht so detailliert zeigen kann wie sonst, da ich für die ganzen Aufnahmen während des Baus schlichtweg leider keine Zeit habe.

    Ich hoffe die Bilder machen trotzdem Spaß und einfach Fragen, wenn etwas unklar ist.


    Konzept:

    Grundsätzlich ist meine Hushbox eigentlich keine „Box“.

    Vielmehr ist die Unterbringung meines FREYA eine Weiterführung der doppelbeplankten Gipskartonwand der Einhausung meiner Lüftungstechnik und meiner 60cm Dämmung für das SBA.

    Der einzige Unterschied ist hierbei nur, dass ich keine doppelbeplankte Gipskartonwände mit Mineralwollendämmung habe, sondern 6cm dicke Wände mit einer innenliegenden Torsionsversteifung und STEICOflex Dämmung,

    Darüber hinaus sind die Seitenwände zweigeteilt, bei denen der vordere Teil, genauso wie die Front mit meinem DT Porthole demontierbar ist.

    Somit komme ich an alle Filter und zu den Stellschrauben für die mechanische Konvergenzeinstellung des FREYA.


    Für einen groben Überblick stelle ich hier einmal ein paar AutoCAD Schnitte zur Ansicht ein, bei denen ich zur besseren Übersicht vieles ausgeblendet habe.

    Ich möchte aber gleich sagen das ich, entgegen meiner üblichen Vorgehensweise, während der ersten Bauschritte ein paar Änderungen vorgenommen habe, die ich vorher nicht im CAD geplant hatte.

    Die demontierbaren Seitenteile sowie die Front, sollten von Anfang an ein Stufenprofil mit zwei Gummidichtungen erhalten, waren aber ursprünglich Teil der gesamten Bauteils.

    Während des Baus bin ich darauf gekommen, dass es einfacher ist dieses Stufenprofil eigenständig zu fertigen und die Wand als Füllung dazwischen zu setzen.

    Das war aber nur deshalb möglich, weil ein von mir eigentlich vorgesehener Ausgleichsspalt von 2mm nicht notwendig ist.


    320.jpg


    321.jpg


    322.jpg


    … aufgrund der Begrenzung der Bildanzahl, und damit die Bilder im Zusammenhang sind, geht es gleich weiter….

  • … hier geht es weiter…


    Hier ein paar Bilder vom grundsätzlichen Aufbau/ Bau der Wände mit den schon angesprochenen Torsionsversteifungen und der Dämmung.

    Der einzige Unterschied bei diesen Wänden ist nur, dass ich für die Torsionsversteifung diesmal aus durchgehenden Leisten hergestellt und diese dann bei der Querung bis zur Hälfte ausgefräst habe.

    Tipp:

    Um den Fräser auf die Hälfte der Leistenhöhe einzustellen, nutze ich diesen kleinen Helfer von Hongdui aus massivem Aluminium.

    Auf der rechten Seite legt man die Leiste drunter und erhält auf der linken Seite bei dem geschliffenen Eisen genau die Hälfte.


    325.jpg




    323.jpg


    324.jpg


    …. Der Leim wurde selbstverständlich noch verstrichen, bevor ich die Wand geschlossen habe …. :big_smile:

    326.jpg


    Hier kann man jetzt die bereits fertiggestellte und montierte Decke der Hushbox, die rechte feste Seitenwand sowie die bereits angefertigten Profile für die Front sehen.

    Und nein ich habe keinen Fehler beim unteren Profil gemacht ….

    Das untere Profil ist nach Abnahme der späteren Front von der Bodenplatte komplett abnehmbar.

    Dafür dienen die M8 Senkschrauben und Rampamuffen in der Bodenplatte.

    Um die Dichtheit zu gewährleisten, hat diese Profil auch auf der Unterseite zwei Gummiprofile zur Abdichtung.


    327.jpg


    328.jpg


    329.jpg


    330.jpg


    331.jpg


    .... und wie man sehen kann, liegen auch bei mir während des Baus die Werkzeuge mal unordentlich herum. .... am Abend wird aber alles ordentlich aufgeräumt ... :dancewithme

  • Ich schau mir jedes einzelne Bild von Deinen Fortschritten an.

    Ich persönlich hasse Arbeiten am/mit Holz, wenn es irgendwie geht, meide ich diese.


    Es ist einfach großartig zu sehen, was alles mit akribischer Vorbereitung, dem richtigen Werkzeug, Zeit und einer gehörigen Portion Talent und Erfahrung möglich ist.


    Da wird das Ergebnis, schon fast zur Nebensache.

  • .... und wie man sehen kann, liegen auch bei mir während des Baus die Werkzeuge mal unordentlich herum. .... am Abend wird aber alles ordentlich aufgeräumt ... :dancewithme

    Ich hab schon überlegt, ob ich es erwähnen soll ... :rofl::zwinker2:
    Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man auf den Bildern aus deiner Werkstatt Holzspäne auf dem Fußboden sieht. :big_smile:


    Es ist einfach nur super spannend, zu sehen, wie du arbeitest und was du alles für Detaillösungen hast. Ich freu mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass es einen neuen Beitrag in deinem Thread gibt. :sbier:

  • ... und weiter geht es:

    Da sich sicher einige Fragen wie es mit meiner sehr speziellen Hushbox weitergeht, hier wieder einmal ein paar kurze Bilder vom aktuellen Stand.


    Hushbox (Zwischenstand 2):

    Zum einen habe ich die zweite feste Seitenwand fertiggestellt.

    Wenn sich jemand fragt, wozu dieser Ausschnitt im Bereich des Zugangs nötig ist.

    Der FREYA hat keine klassische Fernbedienung, sondern er kann nur über eine WEB-Oberfläche oder klassische, wie bei jedem Filmvorführer, manuell direkt am Beamer bedient werden.

    Im doppeltürigen Zwischengang bekommt diese Öffnung am Ende noch eine kleine Miniaturtür, womit ich den Beamer später auch direkt manuell bedienen kann.


    Für die demontierbaren Seitenwände habe ich jetzt (wie bereits im 1ten Zwischenstand gezeigt) ein demontierbares Profil und einen festen Pfosten für die Verbindung zwischen Seitenwand und Frontwand vorgesehen.

    Jedes Profil, sowie der Verbindungspfosten, haben zur Abdichtung wieder zwei eingelassene Dichtungsprofile, wobei der Verbindungspfosten auch noch oben und unten ein umlaufendes Profil hat.

    Die herausnehmbare Seitenwand hat die Gegenseite der Dichtungsprofile und eine Füllung mit STEICOflex.

    Um das Gewicht nicht zu hochzutreiben, habe ich hier aber bezüglich der inneren Verstrebungen mich ein wenig zurückgehalten.

    Die Ausklinkung bzw. der Versatz der Profile in der Ecke, dient übrigens um beim Einsetzen eine Führung zu haben und damit die Scheibe nach dem Lösen der Schrauben nicht einfach raus fällt.


    … falls es jemanden interessiert, was allein die herausnehmbare Seitenscheibe wiegt … 10,27kg :dribble:

    Die Frontwand wird zusammen mit dem DT Port Hole somit weit über 20kg wiegen.

    Wie schon öfters geschrieben sicher keine typische Hushbox.


    Zum besseren Halten beim Herausnehmen werden die demontierbaren Seitenscheiben noch jeweils zwei Griffe erhalten.

    Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich eigene Griffe fräsen werde, oder fertige Griffe-, Griffschalen kaufen werde.


    Wenn alle Wände fertiggestellt sind, kommt dann natürlich auf die Innenseite auch noch BASOTEC.


    338.jpg


    339.jpg


    332.jpg


    333.jpg


    335.jpg


    334.jpg


    340.jpg


    341.jpg


    343.jpg


    Tipp:

    Auf den Bildern kann man erkennen, dass ich einige Flanschmuttern einlassen musste.

    Für die hierfür notwendigen Fräsungen nutze ich aber nicht meine großen Fräser meiner Lieblingsmarke, sondern den klassischen DREMEL.

    Als Sockel zur Führung verwende ich hierbei aber nicht das Original von DREMEL sondern ein Vollaluminiumfuß der Marke VERITAS.

    Dieser ist wesentlich größer, lässt sich besser führen und es gibt sogar einen Parallelanschlag.


    337.jpg

  • ... und weiter geht es:


    Hushbox (Zwischenstand 3):

    Den Bau der eigentlichen Hushbox habe ich heute weitgehend abgeschlossen.

    Lediglich Verblendwände aus weiß beschichteten Resopal-Platten im Bereich der Öffnung, die Montage der Be- und Entlüftungsregelung sowie des 3D Emitters, muss ich noch umsetzen.

    Wie die Seitenwände hat auch die Frontwand einen insgesamt 6cm dicken Aufbau und ist mit STEICOFlex gedämmt.

    Die freihändig gefrästen Aussparungen auf der Frontseite dienen zum flächenbündigen Einbau des Port Holes.

    … keine Sorge … ich habe zur Verbindung der Seiten- und Frontwand nicht die Schrauben vergessen, mir sind sie einfach nur ausgegangen und ich habe nur noch 4x Stück gehabt … :unsure:


    Der Ausschnitt für das DT Port Hole ist auch schon vorhanden, ich werde es aber erst einsetzen, wenn ich das BASOTEC auf der Innenseite verklebt und ich auch die außenliegenden Rahmen fertiggestellt habe.

    Mir ist das Risiko einfach zu groß, dass Kleber auf das DT Port Hole Glas kommt oder ich versehentlich mit den noch fehlenden Rahmenleisten an das Glas komme.

    Die Rahmen werde ich ebenso mit Akustikstoff beziehen und mit KEKU-Halter zum Verblenden der Hushbox anfertigen.


    Das Demontieren der Seitenwände, zum erreichen der mechanischen Konvergenzeinstellung des FREYA bzw. zum Reinigen des Frontfilters, ohne die Frontplatte zu entfernen, geht übrigens perfekt und ist ziemlich einfach.

    Ich werde aber auf jede Seitenscheibe noch jeweils 2x kleine schwarze Aluminiumgriffe für Terassentüren montieren, damit man beim Rausheben die Seitenscheibe besser halten kann.

    Die Griffe habe ich auch schon da, mir fehlen nur noch die passenden schwarzen Senkschrauben zur Montage.


    344.jpg


    345.jpg


    346.jpg


    347.jpg

  • Der Ausschnitt für das DT Port Hole ist auch schon vorhanden, ich werde es aber erst einsetzen, wenn ich das BASOTEC auf der Innenseite verklebt und ich auch die außenliegenden Rahmen fertiggestellt habe.

    Mir ist das Risiko einfach zu groß, dass Kleber auf das DT Port Hole Glas kommt oder ich versehentlich mit den noch fehlenden Rahmenleisten an das Glas komme.

    JFYI - das DT Port Hole kommt mit einer Schutzfolie. Also gegen Kleber würde das schon helfen, gegen Gewalteinwirkung aber natürlich nicht - insofern schon klug, dass erst später einzusetzen. :)

  • JFYI - das DT Port Hole kommt mit einer Schutzfolie. Also gegen Kleber würde das schon helfen, gegen Gewalteinwirkung aber natürlich nicht - insofern schon klug, dass erst später einzusetzen. :)

    Ich traue der Schutzfolie nicht ... und der Teufel liegt doch hier immer im Detail.

    Der falsche Tropfen Kleber genau an der Kannte der Folie und die Sache ist nicht mehr lustig.

  • ... und weiter geht es:

    Nun habe ich wirklich den Bau meiner Hushbox abgeschlossen.

    Vor diesem Hintergrund habe ich jetzt eigentlich nur noch offen den Bau der Abzugshaube für den FREYA (um die Abluft anzuschließen), was ich aber erst bauen kann wenn der FREYA hier ist, und ein letzter Telefonieschalldämpfer mit Anschluss an meine Lüftungsprofile neben der Zugangstür der Belüftungstechnik.


    Hushbox (Zwischenstand 4):

    Für die bereits im Zwischenstand gezeigten Baustand der Hushbox habe ich jetzt noch die abnehmbaren Rahmen zur Verkleidung der Hushbox angefertigt, das DT Port Hole eingesetzt, innen alles mit Basotec ausgekleidet und ein Schutzbrett angefertigt.

    Dieses Schutzbrett kann bei längerem Stillstand des Kinos mit Magneten direkt am Rahmenprofil befestigt werden (Schutz des DT Port Hole) und für den Fall, dass die Frontplatte der Hushbox demontiert werden muss, kann der mit Magneten befestigte Blendrahmen des DT Port Hole gegen dieses Schutzbrett ausgetauscht werden.

    Bezüglich Basotec habe ich auf der Front- und Bodenplatte 70mm bzw. 60mm verwendet und für die Seitenwände 30mm.

    Somit habe ich Seitenwände mit einer Gesamtdicke von 90mm und eine Frontplatte mit 130mm Stärke.

    Das Basotec auf der Bodenplatte ist natürlich nicht verklebt damit ich, im Falle das ich das Bodenbrett mit dem FREYA rausziehen muss, dieses einfach rausnehmen kann.

    Die runden Basotec Teile auf der Frontplatte können ebenfalls weggenommen werden, da ich darunter Griffe habe um beim Abnehmen der Platte einen besseren Halt zu haben.

    Die KEKU-Halte habe ich übrigens bewusst mit diesen Abstandhalter befestigt, damit ich beim HDF nicht ich die Stirnseite schraube.


    Tipp:

    Es wird hier bei uns immer im Forum gefragt, mit was man Basotec befestigen/ kleben kann.

    Ich verwende hier ganz kerne Teppichkleber, der auch für Schaustoffrücken geeignet ist.

    In diesem Fall habe ich „BOSTIK SF711“ mit einer A2 Zahlspachtel verwendet.

    Der große Vorteil sehe ich darin, dass der Kleber relativ schnell abbindet und das Basotec auch hängend bereits nach 5 Minuten ohne Fixierung hält.

    Das funktioniert natürlich nur auf einer glatten Oberfläche.

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit einer rauen Oberfläche, aber mit einer größeren Zahnung, und damit auch etwas mehr Kleber, müsste es eigentlich funktionieren.

    Arbeitsmittel können übrigens relativ leicht mit Wasser gereinigt werden, zumindest solange der Kleber noch nicht fest ist.


    Für das Sichtfenster im Durchgang, zum direkten manuellen Bedienen des FREYA, habe ich eine 10mm HDF-Platte mit Melaminharzbeschichtung verwendet

    Ich schneide beschichtete Platte zwar nur sehr ungern da das Melaminharz sehr gerne ausbricht, wenn man vor dem eigentlichen Schnitt aber ca. 1mm tief rückwärts sägt, kann man anschließend den Hauptschnitt ausführen.

    Es gibt zwar mittlerweile von meiner Lieblingswerkzeugmarke eine Tauchsäge mit zusätzlichem Vorritzerblatt, die Säge gehört allerdings zu den teuersten Tauchsägen und für das normale Sägen ist die einfach zu schwer.


    ACHTUNG!!!:

    Das Rückwärtsschneiden ist nichts für Anfänger und man hat immer die Gefahr eines gefährlichen Kick-Back der Tauchsäge.


    Ab nächste Woche geht es dann endlich an das Einsetzen der Sub-Chassis, das Demontieren aller unlackierten 1D- 2D Diffusoren und Rahmen um sie zu lackieren und an das anschließende beziehen mit Adamantium und Akustikstoff.


    …. Eine paar Bilder werden also noch kommen, bevor das Kino fertig ist… :rofl:


    348.jpg


    349.jpg


    350.jpg


    351.jpg


    352.jpg


    353.jpg


    354.jpg


    355.jpg

  • Wahnsinn...

    Ich glaube ich muss dich auch Mal so heim... Ähh...besuchen kommen.

    Allein die Baustelle (für meine Verhältnisse Reinraum) scheint ja sehenswert.


    mfg

    Mach das unbedingt, solange noch alles offen ist! Was man da an Präzision zu sehen bekommt, ist wirklich unglaublich.


    Ich hatte leider noch nicht die Zeit, einen Bericht zu schreiben.

  • Mach das unbedingt, solange noch alles offen ist! Was man da an Präzision zu sehen bekommt, ist wirklich unglaublich.


    Ich hatte leider noch nicht die Zeit, einen Bericht zu schreiben.

    Lange hat er dafür aber keine Zeit mehr.

    Jetzt geht es in den Endspurt. :dancewithme


    … übrigens …. ich bin doch nur ein bescheidener, schüchterne und schweigsamer Bastler der Zuhause einen Film sehen will :unsure::unsure: … der es zu seinem Projekt macht …und keine linken Hände hat..

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!