So sind die Geschmäcker. Oldboy gefällt mir sehr gut.
... und sogar beide Verfilmungen bisher.
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So sind die Geschmäcker. Oldboy gefällt mir sehr gut.
... und sogar beide Verfilmungen bisher.
Megan Fox stellt hier einen Roboter dar, der ein Eigenleben entwickelt.
Das hat man so, oder so, schon öfters gesehen, nur eben nicht mit Megan Fox. Den Fim muss man sich nicht angucken, es sei denn, man ist Megan Fox fan. Da ich das nicht bin, gebe ich dem
Film: 3-
So sind die Geschmäcker. Oldboy gefällt mir sehr gut.
Das bezieht sich vielleicht auf die Tintenfisch Szene - kann ich nachvollziehen. Ich mag aber die Neuverfilmung.
The Crow (2024) (Heimkino, 4K Disc, Atmos, OV)
Der Film sitzt komplett zwischen den Stühlen und kann sich nicht für eine Zielgruppe entscheiden. Im ersten Drittel wird hier eine Romanze für „Junge Erwachsene“ erzählt, dann rennt Eric ziemlich planlos durch die Szenerie, bis im dritten Akte alles in einem völlig übertriebenen, aufgesetzten so nicht nachvollziehbaren Gewaltexzess mündet.
Der originale The Crow Film ist cooler, stylischer, erwachsener und dessen Erzählung der Beziehung funktioniert deutlich besser, obwohl erheblich weniger Zeit dafür verwendet wird. Außerdem sind die Bösen im aktuellen Film geradezu lächerlich im Vergleich zu Michael Wincott im Original.
Gefilmt ist The Crow recht hübsch, akustisch wäre deutlich mehr drin gewesen.
4/10
Paranorman (Heimkino, 4K Disc, Atmos, OV)
Auf Grund des seltsamen Namens habe ich den Film bislang ignoriert. Wie sich herausstellte war das ein Fehler. Hier wird eine herzliche Gruselgeschichte um einen Hexenfluch und Zombies erzählt. Auf der neuen 4K-Scheibe sieht das dazu noch unheimlich gut aus und die Atmosspur überzeugt mit zahlreichen überaus gelungenen Effekten. Der Stop-Motion-Film kommt auf jeden Fall auf die familienkompatible Halloweenfilmliste. Hat richtig Spaß gemacht. Die anderen Filme von Laika (Coraline, Kubo und Corpse Bride) bekommen mit den neuen hochauflösenden Veröffentlichungen auf jeden Fall auch nochmal eine Chance.
8/10
Blu-Ray im Heimkino
Der 138 Minuten dauernde Film aus dem Jahr 2002, basiert auf den wahren Ereignissen rund um das sowjetische Atom-U-Boot K-19. Im Vordergrund zu der wirklich langen Pannenserie steht das Reaktorleck, welches bei einer Übungsfahrt im Jahr 1962 entsteht. Nicht nur für die Crew eine lebensbedrohliche Situation, was die Frage nach Loyalität, Mut und Überleben aufwirft.
Regisseurin Kathryn Bigelow gelingt es, die drückende Atmosphäre einzufangen. Die schauspielerischen Leistungen von Harrison Ford und Liam Neeson finde ich weit überdurchschnittlich. Ford verkörpert den strengen, aber gerechten Kapitän Alexei Vostrikov, während Neeson (eigentlich zu groß für ein U-Boot) als sein erster Offizier, Mikhail Polenin, agiert. Er war aber bis zu dieser Fahrt der eigentliche Kapitän auf dem Boot. Die Dynamik zwischen den beiden ist ein zentrales Element.
Besonders hervorheben möchte ich auch die Filmmusik von Klaus Badelt. Die Musik ist sowohl kraftvoll als auch melancholisch, stets passend zu den Filmszenen.
Die reale Pannenserie des U-Boots K-19 (Dienstzeit 1961-1990) ist wirklich erdrückend und macht klar warum hier der Beiname Witwenmacher verwendet wurde. Schon während des Bau 1959 starben drei Werftarbeiter. 1982 gab es dann den zuletzt dokumentierten Zwischenfall, wo bei der Wartung an den Batterien eine plötzliche Entladung per Lichtbogen ein Matrose getötet wurde.
Es ist bei weitem kein Gute Laune Film, er setzt das sehr ernste Thema jedoch auch sehr spannend und sehenswert um.
Film 8 von 10
Casino Royale (2006)
Ich mag das, wie du konsequent die Bond Reihe durchsiehst und dich auch thematisch ordentlich reinkniest.
Es gab bereits einen Casino Royale von 1967, kennst du den? https://www.imdb.com/de/title/tt0061452/
Obwohl gute Schauspieler (David Niven, Peter Sellers, Orson Welles, Woody Allen, sogar Belmondo für ein paar Sekunden) und einer Geschichte so halbwegs angelehnt an den Bond Roman, kam eine extrem blöde Umsetzung heraus. Das ist keine Parodie, keine Komödie, das ist einfach nur schlecht. Leider nicht zum Ansehen, wäre etwas für den "was abgebrochen" Thread.
Alles anzeigenVier Jahre nach Brosnans letztem Auftritt als James Bond errang Daniel Craig den Status als Doppel-Null in
Casino Royale (2006)
Film: 9/10 - Das Theater vor Filmstart war noch weitaus größer als, Jahre später, Robert Pattinson (!) als Batman (!!) gecastet wurde. Boykott-Aufrufe, schmierige Storys vor allem in der britischen Boulevardpresse. Während angeblich über 200 Darsteller im Rennen waren, war der einzige mit echten Chancen seinerzeit Henry Cavill; mit 22 Jahren aber wirklich zu jung. Craig lehnte ein Jahr zuvor ab, da er der Meinung war Bond sei an einem toten Punkt angekommen. Als er indes das Script las, war er überzeugt. Broccoli und Wilson hatten sich nach dem konfusen letzten Teil bereits entschieden, die Serie neuzustarten und deutlich dichter an den Roman-Bond heranzuführen (man beachte die Parallelen zu Dalton 20 Jahre zuvor). Zudem waren endlich die Rechte zu Ian Flemings "Casino Royale" geklärt (Sony - die mittlerweile die Romanrechte hielten - und MGM - die von einem Konsortium unter Sony-Flagge gekauft worden waren 🧐- tauschten die Lizenzen von Spider-Man und Casino Royale): Nach Moonraker (1979) war dies der nächste Bond, der (sogar vollständig und nicht stückweise) auf einem Fleming Roman basierte.
In der Pre-Credit Szene sehen wir auszugsweise Bond bei seinem ersten Auftrag als Doppel-Null. Nach dem Vorspann erhält Le Chiffre (Mads Mikkelsen) 100 Mio $ von ugandischen Extremisten zur Geld-Anlage. Schnitt nach Madagascar, wo Bond einen Bombebbauer bis in eine Botschaft verfolgt und dort schließlich tötet - nicht ohne die Botschaft gründlich zu verwüsten. M (Judi Dench - die trotz Reboot feststand und erneut ein paar großartige Zeilen hat) is not amused, Bond ermittelt notgedrungen auf eigene Faust weiter und zieht schließlich den Schluss dass Le Chiffre seine Finger im Spiel hat. Über mehrere Zwischenstationen kommt es zum Showdown am Kartentisch, im titelgebenden Casino Royale. Dort trifft Bond auf die Schatzmeisterin Vesper Lynd (Eva Green), die die 10 Mio $ Buy-In überwacht, die James braucht um sich in Le Chiffres Texas Hold 'em einzukaufen und ihm Gegenüber am Spieltisch Platz zu nehmen.
Nach dem CGI Desaster sollte es zurück zu den Wurzeln gehen. Zusätzlich von "Batman Begins" inspiriert lieferte EON einen Film ab, der auf praktische Effekte setzte. Statt sich mit noch mehr Gadgets immer weiter in eine Bond-Nische zu bewegen, öffnete man die Reihe einem größeren Publikum und ging in eine Richtung, die die Bourne-Reihe ein paar Jahre zuvor erfolgreich gemacht hatte: ein Agent, kein Schnickschnack. Craig erhielt viel Raum, um seinen Charakter zu etablieren und deutlich vom Brosnan-Bond abzusetzen. Dazu gab es, erstmals nach "Im Geheimdienst ihrer Majestät", eine Liebesgeschichte. Eine weitere Parallele zwischen Lazenby und Craigs Einstand: beide Filme haben eine für die Reihe außergewöhnlich lange Laufzeit von rund 140 Minuten. Regisseur ganz genau wie bei GoldenEye, Martin Campbell - Kritiken noch besser als GoldenEye (metacritic #4, Tomaten #4, imdb #1) - und BoxOffice mit rund 600 Mio $ noch viel besser. Was für ein Einstand!
Bild: 8/10 (ab jetzt UHD statt BluRay) - Gleich vor dem Titel gibt es ein Novum: die Sequenz wurde schwarz-weiß gedreht und kommt extrem kontrastig, körnig und roh daher (Craig hatte zuvor gesagt, es wäre ausgeschlossen dass er sich die blonden Haare färbe. Aber kurzschneiden, um roher zu wirken, wäre okay.). Auch im Titel ein Novum: keine (nackten) Frauen Silhouetten mehr, Daniel Kleinman ließ sich vom Cover der britischen Roman-Erstauflage inspirieren und baute die (sehr gelungene) Sequenz vornehmlich um Spielkarten herum auf. Wer bis dahin noch nicht gemerkt hatte dass hier zahllose alte Zöpfe abgeschnitten wurden, bekam gleich danach die bis heute großartigste Parkour-Verfolgung aller Zeiten serviert. Mit dem "Erfinder" selbst in der Rolle des Bombenbauers, Sébastien Foucan.
Natürlich wurde am Computer gefummelt, aber vornehmlich Compositing und keine "wirklichen Effekte". Das Flugzeug etwa war eine umgebaute echte 747, die digital lediglich vergößert wurde, für Totalen gab's ein Modell. Der wegfliegende Polizeiwagen auf dem Rollfeld - echt (der vorbeifliegende Jet natürlich nicht). Selbst der spektakuläre Überschlag des Aston Martin - echt. An dem Tag wurden drei Fahrzeuge á 300 Tausend Kracher zerlegt. Und mit Druckluft nachgeholfen weil ein echter, rennklassifizierter, DBS sich nicht überschlägt.
Wie in GoldenEye zeichnet sich Phil Meheux erneut für die Kamera verantwortlich, und liefert manche fein komponierte Einstellung, die mal die rohen Momente noch überhöhen oder einen Kontrast zu eben jenen bilden. Wie etwa
die Szene in der Dusche, als James sich zu der frierenden Vesper unter das laufende Wasser setzt. Eva Green lehnt übrigens zunächst die Rolle ab, da sie Angst um ihre Karriere hatte, einmal als Bondgirl besetzt. Daraufhin wurde ihre Rolle deutlich umgeschrieben und wuchs zu einer Bond ebenbürtigen Figur heran. Dennoch, ganz Bond-Klischee, sollte sie nur in Unterwäsche bekleidet unter der Dusche sitzen. Craig argumentierte, dass Vesper sich nach dem Schock nicht die Zeit genommen hätte irgendetwas auszuziehen - mit Erfolg. Die Szene wurde in einem einzigen Take gedreht und markiert einen Wendepunkt in "Casino Royale".
Ach ja. Technik. Cinemaskop, analog gedreht und über ein 2K Intermediate schließlich hochgerechnet auf die UHD gepresst. Ein deutlicher Fortschritt gegenüber allen Vorgängern. Nicht so sehr der UHD geschuldet, denn viele Einstellungen (wie häufig bei Bond, vor allem Totalen) sind sehr weich. Aber die meisten Nahaufnahmen sehen vorzüglich aus und vor allem gefällt das Bild mit einem sehr filmischen Look und tadelloser Kompression. Dank analogem Ausgangsmaterial rauscht und körnt es nahezu ständig - mitunter etwas von Rauschfiltern eingefangen.
Ton (englisch TrueHD): 8/10 - auch der ein extremer Fortschritt gegenüber seinen Vorgängern. Endlich keine krachig-übersteuerten Effekte mehr, endlich Subwoofer. Durchgehende Surroundaktivität, die in den wüsten Sequenzen dann auch lebendiger wird. Auch im Ton wird klar, dass wir es mit einem neuen Bond zu tun haben: David Arnold schrieb erneut die Musik und dazu zählt auch der Titel. "You Know My Name" komponierte er zusammen mit Chris Cornell, der den Song dann einsang. Der war so angelegt, dass er in zahlreichen Varianten auch im Score auftaucht - und erstmalig das eigentliche 007 Thema von Monty Norman aus demselben verdrängt. Bond wird in diesem Film erst zu Bond und so muss er sich das Thema erstmal verdienen ;) Erneut ein schöner Soundtrack von Arnold, der mit dem eingängigen Titel dennoch ein markantes Thema hat. Tribut an die Reihe wird auch gezollt, etwa indem die Motive mit denen Barry über Jahre die romantischen Passagen unterlegte zitiert werden.
Ehrlicherweise habe ich mich seit Dr. No auf diesen Teil, meinen liebsten, gefreut. James ist kein Abziehbildchen mehr, wie der arme Pierce zwischenzeitlich, sondern wird menschlicher. Dass er trotzdem eiskalt ist/wird, ist dabei kein Widerspruch. Keine Mist-CGI (die paar grünen Halos auf dem Flughafen vom Compositing seien geschenkt), technisch ordentlich, akustisch wie optisch schön. Dass Eva Green mehr Erotik ausstrahlt als die meisten ihrer Bikini-bekleideten Vorgängerinnen ist sicher auch kein Nachteil. Ich schließe mit einem zauberhaften Dialog von ihr und Craig zu Beginn der Zugfahrt (achtung, scharf nachgedacht!): "I'm your money" - "Every penny of it". 😉
Ich liebe deine Rezensionen. habe ich direkt Bock den mal wieder zu schauen mit den zusätzlichen Randinformationen drumherum herausragend. Danke.
Ich liebe deine Rezensionen.
Dito hier, Trick17 . Casino Royale ist bei uns für heute Abend eingeplant.
Air - Der große Wurf (2023) - IMDb
Film:
Aufgrund einiger Missgriffe bei der Wahl der Filme kürzlich hat meine Frau diesmal gewählt. Ich muss sagen, die Wahl war äusserst gelungen. Der Film erzählt die Geschichte von Nike und der Verpflichtung von Michael Jordan. Das 80er Jahre Feeling wird perfekt rüber gebracht. Vor allem am Anfang werden zahlreiche Verlinkungen in die 80er gemacht (wobei ich aber nicht alle kannte). Die Gesichte fokussiert sich weniger auf Michael Jordan, der hier kein Gesicht hat, sondern vielmehr um das ganze Drumherum, wie er von Nike, Converse und adidas umworben wurde und wie er schlussendlich seinen Vertrag mit Nike unterschrieben hat. Da ich kein Basketball Fan bin, konnte ich mit dem ganzen Basketball Thema nichts anfangen, das hat mich aber nicht davon abgehalten, den Film zu geniessen. Die Schauspieler sind top, die Gesichte spannend erzählt. Ich gehe davon aus, dass sich der Film hier mehr oder weniger an die wahren Begebenheiten hält, was vor allem mir, als Nichtkenner der Szene, einen guten Einblick gab.
Ich kann den Film wirklich empfehlen und fand ihn toll. Auch für Leute, welche mit Basketball nichts am Hut haben.
Bild:
Alles in Ordnung. Klares, scharfes Bild in allen Einstellungen, ausser dort, wo das Quellenmaterial nicht mehr hergab.
Ton:
Sehr dialoglastig, deshalb darf man hier kein Effektfeuerwerk erwarten. Erfüllt seinen Zweck.
Hatte gestern auch einen Zufallstreffer, auf FB sah ich einen Hinweis auf :
Amry of the Dead
Noch nie davon gehört oder Etwas mitbekommen, aber Dave Bautista, Ella Purnell, knalliges Cover, Zombies in Las Vegas: Klingt nach Trash, hatte Bock drauf.
Erst beim Intro sah ich, dass es ein Zack Snyder Film ist!
Schon bißerl trashig, ist halt ein Zombi-Film, aber bei weitem kein C-Movie. 1-2 Logik Löcher ja, bei solch einem Film geschenkt. Ansonsten ein recht solider Action-Film, solider Story Aufbau und Snyder typisch guter Sound-Untermalung.
Von mir eine Empfehlung als solidern Zombie-Action Film.
Bild war großteils sehr gut.
Ton, ist halt Streaming, war schon OK, aber wäre sicher mehr Dynamik drinnen gewesen.
Joe gegen den Vulkan (1990)
iTunes
"Beinahe die ganze Welt schläft! Jeder Mensch den du kennst, jeder Mensch den du siehst, jeder mit dem du redest. Nur wenige Menschen sind wirklich wach. Und diese wenigen sehen sich in einer Welt, die sie aus dem staunen nicht mehr rauskommen lässt."
Mit "Joe gegen den Vulkan" hat John Patrick Shanley quasi im Alleingang (Drehbuch und Regie) ein modernes Märchen erschaffen, in welchem er uns die Leere und Einsamkeit des modernen Lebens unter die Nase reibt, durch welches wir alle nur als Sklaven des Kapitalismus und der Konzerne schlafwandeln.
Joe ist einer dieser Sklaven, dem es durch eine Schicksalsfügung gelingt, aus diesem Albtraum zu erwachen und sich fortan den Wundern dieser Welt gegenüber sieht. Joe zeigt uns aber auch, dass es Mut und einen Sprung des Glaubens braucht, um den ersten Schritt in diese Welt zu tun.
Dies war der erste von insgesamt drei Filmen, in denen Tom Hanks und Meg Ryan gemeinsam vor der Kamera standen (wenn man Ithaca mal außen vor lässt, in welchem TH nur ein paar kurze Cameos hatte). Und die Leinwandchemie zwischen den beiden ist in der Tat außergewöhnlich. Zumal es kaum zwei symphatischere Hauptdarsteller geben könnte. Lediglich der typische Slapstick-Humor von Tom Hanks in den 80ern und 90ern wirkt (auf mich) heutzutage etwas sehr flach, mit leichten Tendenzen zum Fremdschämen. In diesem Film hält sich das glücklicherweise aber sehr stark in Grenzen und die wenigen Stellen sind auch heute noch recht komisch. Was den Film aber eh ausmacht, ist Joes fantastische Reise - sowohl physisch, vor allem aber mental. Weg vom Blick nach innen und hin zu den uns umgebenden Wundern. Und der Film ist auch ein Wegweiser aus der Einsamkeit, die unsere heutige Zeit mit sich bringt.
Der Film ist auch ein tolles Beispiel dafür, warum Filme damals noch funktionierten und heute nicht mehr, oder deutlich seltener. Früher stand die Idee und der Wille, eine Geschichte zu erzählen, im Vordergrund. Heute haben geldgierige Konzerne auch diese letzte Bastion der Magie restlos entzaubert. Wenn ein Film heutzutage nicht mind. 1 Mrd. Umsatz macht, gilt er als Flop.
Joe gegen den Vulkan entführt einen für 100 Minuten aus dieser Welt, was für mich mittlerweile eines der schönsten Kriterien ist, die ein Film erfüllen kann!
FILM: 8.5/10
BILD: 7.0/10
TON: 6.5/10
LG,
Nupsi
P.S.: Es gibt eine interessante Theorie zu dem Film....(ACHTUNG: Könnte die Magie des Films etwas entzaubern!)
In dieser Theorie erlebt Joe diese Reise nicht wirklich, sondern träumt sie nur. Hinweise darauf finden sich überall und unentwegt. So zeigt Joes Lampe, die ihm als Fluchtmittel aus dieser grauen Neonhölle dient, bereits ganz am Anfang die ihm bevorstehende Reise in deutlichen Bildern auf dem Lampenschirm. Meg Ryan, anfänglich seine Kollegin, spielt sämtliche Frauen, die ihm auf seiner Reise begegnen. Sie ist das einzig schöne in Joes trister, kalter Welt, weshalb sie in seiner Fantasie eine so präsente Rolle, von Schönheit und Wärme einnimmt. Die diagnostizierte "Gehirnwolke" von Joe dürfte vermutlich ein Tumor sein, der auf Röntgenbildern oftmals als eben jene, nebulöse Wolke zu sehen ist. Und diese lässt ihn entweder in diese Fantasie flüchten, oder Dinge sehen, die schlicht nicht existieren.
Irgendwo hatte ich auch mal gelesen, dass John Shanley in einem Interview diese Theorie bestätigte, was dem Film einen doch sehr düsteren Touch verleiht. Denn statt mit einem "Happily ever after" endet die Geschichte mit Joes Tod. Ohne, dass er diesem tristen Leben je entkommen ist.
Bildungslücke(n) geschlossen.
Auf einer BD zusammen gibt's beide Teile...
FIlm: 6/10
Ist OK,
Die Idee, dass Werwolfsein zwar sehr selten, aber bekannt und auch relativ ungefährlich ist, ist ganz cool.
Aber ansonsten ist der FIlm doch sehr simpel in allen Belangen.
Kein Vergleich zu Zurück in die Zukunft.
Bild & Ton (En): 6/10, OK - reißt keine Bäume aus, fällt aber auch nicht negativ auf.
Teenwolf II (1987) (BD)
FIlm: 2,5/10
Gurke
In seinen besten Momenten eine halbgare Kopie von Elementen des ersten, ansonsten aber zum Fremdschämen klischeehaft und überzogen.
Ich hatte den Eindruck, dass der Film irgendwo im Niemandsland zwischen "nicht mehr 80er" und "noch nicht 90er" bauchlandet.
Bild: 6/10
Ton (En): 3/10 Erschreckend schwach. Immer wieder merkwürdig "krachend", dabei aber ohne Dynamik ... als ob jemand eine totkomprimierte Tonspur "pseudodynamisieren" wollte, indem er ab&zu mal den Volumenregler hochgerissen hätte.
Story of Ricky 1991 4K UHD
Film: 4/10
Die deutsche 4K-Version von *Story of Ricky* (auch bekannt als *Riki-Oh: The Story of Ricky*) bringt den Kultklassiker in einer durchaus beeindruckenden Bildqualität zurück.
Der Film, eine Adaption des japanischen Mangas, ist berühmt für seine absurde Gewalt und Over-the-Top-Action.
Mit seiner Mischung aus Martial-Arts-Film, Satire und schwarzem Humor und viel Kunstblut hat er meinen Geschmack nicht getroffen.
Bild: 5/10
Die 4K-Auflösung hebt die handgemachten Effekte und das kreative Production Design deutlich hervor – von den grotesken Kampfszenen bis zu den blutigen, oft surrealen Spezialeffekten.
Dies verstärkt sowohl die Trash-Ästhetik als auch den nostalgischen Charme des Films. Man sieht dem Film definitiv sein alter von über 30 Jahren an.
Ton:4/10
Der neue deutsche Ton trägt dazu bei, das verrückte Ambiente des Films etwas lebendiger zu machen. Mehr wahr da trotzdem wohl nicht zu machen.
Alles anzeigenBildungslücke(n) geschlossen.
Auf einer BD zusammen gibt's beide Teile...
FIlm: 6/10
Ist OK,
Die Idee, dass Werwolfsein zwar sehr selten, aber bekannt und auch relativ ungefährlich ist, ist ganz cool.
Aber ansonsten ist der FIlm doch sehr simpel in allen Belangen.
Kein Vergleich zu Zurück in die Zukunft.
Ist imho auch der schwächste alle MJF-Filme. Sogar „Die verdammten des Krieges“ fand ich ungleich besser, obwohl ich MJF in der Rolle des Kriegsveteranen sehr unpassend fand.
Love lies bleeding - BR
Einige haben den Film in ihren Top Ten für 2024, ich fand ihn ganz in Ordnung aber nicht besonders überragend. Kristen Stewart, Katy M. Obrien und Ed Harris liefern schauspielerisch wirklich ab,
vor allem Ed Harris fand ich am besten, obwohl er am wenigsten von allen drei im Film vorkam, vielleicht lag das auch an dem Charakter, den er spielt. Katy M. Obrien zeigt ganz gut , was Roid Rage alles mit einem
anstellen kann, was mich aber wirklich an dem Film gestört hat, waren diese Arthousigen Momente, die ich sehr unpassend fand und mich eher aus dem Film gezogen haben, wie ihn zu verbessern.
Vorallem am Schluß, wenn Katy M. Obrien zum Riesen wird und Ed Harris festhält und sie dann zusammen mit Kristen Stewart durch die Wolken rennen, was soll das ???
Film 5/10
Ton 7/10
Bild 7/10
The Electric State
Netflix
Seit heute im Streamingangebot. Eine Science-Fiction Geschichte um ein Mädchen, dass in einem Roboter das Bewusstsein ihres tot geglaubten Bruders findet und mit seiner Hilfe seinen Körper sucht.
Recht skurrile Geschichte, mit tollen Bildern und haarsträubenden Erlebnissen. Witzig und gleichzeitig teilweise tiefsinnig. Ich schwankte im Film zwischen amüsiert/fasziniert und dem Gefühl "...jetzt schalt ich ihn ab...". Nicht was ich erwartet habe, aber in Summe habe ich schon deutlich Schlechteres über die Leinwand flimmern sehen. Für einen amüsanten Filmabend allemal ausreichend... wenn man das Genre mag.
Bild ohne Schwächen und der Ton, in deutschem Dolby Atmos, recht angenehm... insgesamt etwas für die große Leinwand.
Inhalt: 6/10
Bild: 8/10
Ton: 8/10
Sturmfrei… da gab‘s gestern ein paar Filme
Der Seelenfänger (4K UHD)
Film 7/10 …recht guter französischer Serienkiller-Thriller - aus Frankreich und Skandinavien kommen da einfach immer gute Filme, die eine passende Atmosphäre mitbringen.
Total Recall (2012) (Kaleidescape 4K SDR, OV)
Film 8/10 …das Remake punktet mit einem tollen Look - Kulissen wie in einem modernen Blade Runner und Effekte auf höchstem Niveau, das macht schon Spaß. „Leider“ gab es da eine Vorlage aus den 90er, die dem Remake haus(er)hoch überlegen ist. Das Remake strotzt so voll tollen Sci-FI-Ideen, verzichtet aber auf (Mars und) die Tiefe und Doppeldeutigkeit des Originals und im Grunde auch auf eine echte Story zugunsten einer überlangen Verfolgungsjagd. Bonuspunkte gibt es natürlich für Kate. Len Wiseman hat danach keinen Film mehr gedreht und sich Serien gewidmet. Schade eigentlich.
Das Bild war in 4K gut (leider nur SDR), die Schärfe allerdings sehr wechselhaft, Ton 5.1 und ziemlich gut.
Dominique (4K UHD)
Film 4/10 …Gurke - musste vorspulen, hier und da recht brutal, mitunter unfreiwillig komisch, durchgängig richtig schlecht gespielt.
Juror #2 (Kaleidescape 4K HDR, OV)
Film 8/10 …sehenswerter Gerichtsthriller, tolle Besetzung, technisch gut, langsam erzählt, gute Sprachverständlichkeit
Togo (2019) - Bluray
Film:
EIn Film über die Lieferung eines Impfstoffes durch Alaska anlässlich eines heftigen Gewitters, welches den Transport via Flugzeug verhindert. Entsprechend werden Hundeschlittengespanne für die Aufgabe eingesetzt. Das ganze basiert auf einem realen Ereignis und realen Persönlichkeiten. Der Film ist meiner Meinung nach ein bisschen zerschnippelt, was die Spannung mindert. Durch die Rückblenden wird zwar viel über die Beziehung von Seppala mit seinem Hund Togo geklärt, aber irgendwie nimmt es jeweils die Spannung weg. Der Film selber ist ansonsten gut geeignet, um diesen im Familienkreis zu schauen. Es gibt zwar einige gar abenteuerliche Stellen, die in echt sicherlich nicht so passiert sind, aber das tut dem Film ansich keinen Abbruch.
Nice to know: Von Togo abstammend gibt es eine eigene Hundereasse: Seppala Siberian Sleddog
Wer sich für die Thematik interessiert, dem empfehle ich Iron Will - Der Wille zum Sieg. Ich habe den vor wirklich vielen Jahren gesehen und er hat mich mehr gefesselt.
Bild:
Der grösste Minuspunkt muss ich beim Bild geben. Irgendwie komisch (wenn auch sicher gewollt). Es kam nie der Flair rüber, dass das gezeigte im Jahr 1925 stattfinden soll. Weiter gab es einen schrecklichen Rahmen um das ganze Bild, wer auch immer das verbrochen hat, gehört weit, weit weg von einem Filmset/Schnittprogramm. Ich bin sicher, das hat nichts mit dem Medium zu tun. Teilweise sieht das Bild aus, als hätte jemand den Hintergrund auf eine riesige Leinwand gemalt.. Überhaupt nicht meins. Eventuell sieht das jemand als "künstlerische Freiheit" an, aber nein danke, nicht mein Ding.
Ton: Einige schöne Effekte, vor allem, wenn das Gewitter tobt. Ansonsten klar verständlich bei Dialogen.
Bin gerade mit Air Force One (1997) durch.
Geschaut auf Blu-ray, die trotz des Alters ein ganz ordentliches Bild macht. Da würde ich eine 7-8/10 vergeben. Den Ton bewerte ich nicht, da nur in Stereo über Kopfhörer gehört.
Zum Film selbst... ist bestimmt 20 Jahre her, dass ich den zuletzt gesehen habe. Hatte ich besser in Erinnerung. Das HD-Bild zeigt die grottigen Effekte (Air Force One in der Luft, Abfangjäger usw) gnadenlos. Man sind die schlecht! Man darf sich den Film nur als Actionfilm reinziehen, dann kann er noch etwas punkten. Meinen ursprünglichen Text zum US-Pathos in diesem Film habe ich wieder gelöscht, um unnötige Diskussionen zu vermeiden.
Als Actionfilm bekommt er von mir heute eine 6/10, vor zwanzig Jahren hätte er von mir wohl noch eine 8 bekommen.
Sieben Minuten nach Mitternacht (HD, Deutsch)
"Sieben Minuten nach Mitternacht" (Originaltitel: A Monster Calls) ist ein Fantasy-Drama aus dem Jahr 2016, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Patrick Ness. Der Film erzählt die Geschichte des 12-jährigen Conor, der mit der schweren Krankheit seiner Mutter zu kämpfen hat. In dieser schwierigen Zeit erscheint ihm regelmäßig ein riesiges, baumartiges Monster, das ihm in Form von drei Geschichten helfen will, seine Ängste und Trauer zu verarbeiten. Conor muss sich schließlich seiner tiefsten Wahrheit stellen.
Obwohl der Film ab 12 Jahren freigegeben ist, könnte diese Einstufung für manche Kinder herausfordernd sein. Die düstere Atmosphäre, emotional intensive Themen wie Krankheit, Verlust und Schuldgefühle sowie die teils bedrohliche Erscheinung des Monsters könnten jüngere oder empfindlichere Zuschauer überfordern. Besonders der Umgang mit Trauer und das ernste Finale machen den Film eher für reifere Jugendliche geeignet.
Film: 8/10 (Schöne Geschichte, welche Perspektiven öffnet. Wie oben erwähnt, die FSK12 ist mit Vorsicht zu genießen.)
Bild: 7/10 (Standardkost)
Ton: 7/10 (Das Monster gibt dem Sub zu tun, auch sonst keine Kritik. Sehr gute Surroundkulisse)
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