Beiträge von Armin289

    ja der Kontrast ist sehr niedrig, doch an 3000:1 würde ich auch nicht glauben! 5jahre und vor allem wenn das nur 1000 Betriebsstunden insgesamt waren, sind halt bei dem gerät nur drin. wer das Geld für die Geräte halt hinlegt muss damit rechnen, ich dachte das wäre für die user kein Problem...


    Bekommt man das gamma auch wieder hin? Und ja heute wird ein gamma von 2,4 gebraucht :zwinker2:

    Ja, ich weiß Oto, Du bist da auf Grund eigener Erfahrungen sehr kritisch. Hätte ich mich damals durchgerungen und auch die 18k EUR für meinen Traumbeamer ausgeben, ginge es mir wohl ähnlich.


    Der Kontrastverlust hat sich aber definitiv über die folgenden Projektorgenerationen verlangsamt. Über die letzten 4 Jahre habe ich über 20 Sony-Nutzern bei der Re-Kalibrierung unterstützt und weiß, welche Werte bei welchem Alter/Modell etwa erwartbar sind.


    Mein VW320 von 10/2016 mit 1700 Stunden Gesamtlaufzeit, hat noch 3300:1 On-/Off, aber immerhin noch einen ANSI von 295:1. Auch die ADL-Werte bis runter zu ADL10 sind noch auf dem Niveau eines JVC.


    Wenn Farbraum, Farbsättigungen und Gamma wieder sauber korrigiert sind, habe ich auch mit diesen Kontrastwerten noch ein tolles Filmerlebnis. Ich sehe noch keinerlei Veranlassung für einen Neuerwerb.


    Das Gamma auch wieder auf 2.4 zu bringen ist wirklich kein Thema. Wenn man mal sieht, wie eine Custom-HDR-Gammakurve aussieht, und wie gut diese auf einem der freien Gamma-Speicherplätze funktioniert und auch noch modifizierbar ist, dann wird klar wie groß die Regelungsmöglichkeiten mit diesem 3 x 64-Punkte-Gamma-EQ sind.

    Okay, die Breite der Leinwand wäre noch wichtig, dann kann ich Dir die Lumen nennen, die der Projektor noch liefert.


    Die Voreinstellung 2.6 ist deshalb nun heller und blasser, weil der Gammaspeicher 2.4 bereits von Dir nachkorrigiert wurde. (Im Original liegt auf diesem die 2.4-Gammakurve, die aber wegen des Drifts deutlich modifiziert werden muss, um tatsächlich 2.4 wieder zu erreichen)


    Den ContrastEnhancer schaltest Du nach der Kalibrierung wieder zu. Falls Du Vollbilder bei der Messung zuspielst sollte er keine Rolle spielen. Wenn Du aber kleinere Messfelder auf schwarzen Grund zuspielst, dann verfälscht er die Ergebnisse.


    Der Helligkeitsregler im PJ-Menue steht auch nicht höher als 50?

    Hier fehlt es doch deutlich mehr als erwartet.


    Die Helligkeit für IRE100 (Y) mit 45 cd/m2 (entspricht 13,1 Footlambert) ist schon relativ niedrig. Ist deine Leinwand sehr groß, oder die Lampe schon relativ alt? Gemessen mit Eco oder Normal-Modus? Gain der Leinwand?


    Der gemessene Kontrast mit 733:1 ist auch überraschend sehr niedrig. Kann hier ein Messfehler vorliegen. Du misst ohne Diffusor Richtung Leinwand, aus ca. 30 - 60 cm Entfernung, richtig? Bitte Messung wiederholen!


    Ansonsten sollte der ContrastEnhancer ausgeschaltet sein.


    Bevor Du weiter mit PCP optimierst würde ich an deiner Stelle versuchen zu ergründen, wieso die Helligkeit so gering ist. Vielleicht lässt sich das auch leicht erklären.

    Die RGB-Balance der Grautreppe und damit auch die Farbtemperatur passen schon sehr gut. Das Gamma benötigt aber noch eine erhebliche Anpassung.


    Ich vermute Du hast in Sony PCP die R/G/B-Kanäle möglichst an 100/100/100% angepasst, aber dabei noch nicht darauf geachtet, dass die Gesamthelligkeit für die Jeweilige IRE-Stufe auch dem Zielhelligkeitswert Y Target entspricht. Diesen siehst Du nach erstmaliger Messung der 11 Stufen in HCFR auch. Sony PCP gibt Dir diesen ebenfalls für die Jeweilige IRE-Stufe vor, wenn Du die Helligkeit von IRE100 in das entsprechende Feld eingetragen hast.


    So linear wie Rot und Grün in deiner ursprünglichen Messung bereits verliefen, wäre mein Vorgehen hier eher gewesen, mit Vorspannung und Verstärkung 'Blau' möglichst anzugleichen, dafür dann aber in Sony PCP alle Farbkanäle zusammen nur noch pro IRE-Stufe die Gesamthelligkeit einzustellen, was relativ einfach ist.


    Hier ein ähnliches Beispiel: Rot umrandet, Y, der gemessene Gesamthelligkeitswert. Grün umrandet Y Target, der Ziel-Gesamthelligkeitswert. Bei IRE40 in diesem Beispiel, liegen die Werte schon sehr nah beieinander. Wie man rechts unten in der Gamma-Tabelle sieht, ergibt sich dann auch das Gamma von knapp 2.2. HCFR berechnet alle Gamma-Zielwerte aus der gemessenen Helligkeit von IRE100 und der Gammawert-Vorgabe. Den aktuell gemessenen Wert während der Live-Messungen siehst Du auch in der Spalte Y, gleich rechts neben den drei Farbbalken.


    grautreppe-neu.jpg


    Gutes Gelingen!

    Okay, Sony PCP ist bereits installiert und verbunden. Dann die Helligkeit des 100%-Weißbilds in PCP übertragen und der Reihe nach (90/80/70,...) den Gammapunkt nachjustierten, dass die jeweilige Zielhelligkeit möglichst gut erreicht wird. Gammavoreinstellung in PCP ist 2.2 oder 2.4, je nach Wunsch.


    Die RGB-Balance der Grautreppe sollte aber mit Vorspannung/Verstärkung für IRE20/IRE100 (in deinem Fall) noch justiert werden, bevor man in PCP die R/G/B-Gammakurven evtl. einzeln anfasst. Hierfür braucht man dann viel Fingerspitzengefühl.

    Da haben Gamma- und Farbraumdrift erwartungsgemäß voll durchgeschlagen!

    Gamut und Gamma sind brutal eingebrochen.

    Der Kontrast dürfte inzwischen auch DLP-Niveau erreicht haben.

    Der Kontrasteinbruch ist nicht reparabel.

    Wieso immer so dramatisch? Und vor ein paar Monaten wurde der VW790 von Dir in den Himmel gehoben, obwohl Dir dieses nach Jahren erwartbare Verhalten auch schon bekannt war.


    Bleiben wir mal auf dem Teppich. Der Kontrasteinbruch ist nicht reparabel. Richtig! Aber der VW520 hat sicher noch 3000:1 oder mehr. Damit kann man noch sehr gut einen Film geniessen, wenn der Rest wieder justiert ist.



    mike78

    Das Gamutproblem ist auch sofort verbessert, wenn statt BT.709 der native Farbraum3 gewählt wird. Mit der Farbkorrektur in den erweiterten Einstellungen des PJ werden dann mit einer HCFR-Live-Kalibrierung die 25/50/75%-Farbsättigungen der Primär- und Sekundärfarben möglichst passend eingestellt. Bei Bedarf auch der Colorchecker-Farben.


    Die Farbbalance der Grautreppe wird mit den Offset-/Gain-Reglern (im Sony-Deutsch Vorspannung/Verstärkung) der D65- oder Bendef3-Farbtemperaturregelung eingestellt.


    Für die Gammakorrektur benötigt man eine der zwei Software' (siehe #6) von Sony mit denen man das macht.


    Hätte ich den Beamer bei mir, wäre der in 2-3 Stunden wieder topfit. Wenn man das zum ersten Mal macht, wird das wahrscheinlich ein vielfaches sein. Aber danach ist das an einem Abend erledigt.


    Man kann auch mit der HCFR-Live-Kalibrierung alleine des IRE50-Patterns, und der Justage im Image-Director die komplette Gamma-Kurve auf ein Niveau von etwa 2.1 bis 2.35 anheben. Wie das geht, habe ich an dieser Stelle mal beschrieben:


    http://www.hifi-forum.de/viewthread-105-2673-37.html#1849



    Oder Du stellst mal zunächst Gamma 2.6 ein und misst mit HCFR nach, wie weit das Gamma sich 2.2 annähert.


    Mike, wie möchtest Du gerne weiter machen? In direkter Konversation oder hier im Thread?

    Könntest Du vielleicht nochmal kurz beschreiben, wann Bedarf bestehen könnte, sich bei madVR mit Custom resolution zu beschäftigen. Nur wenn man diesen typischen Frame drop alle 1,08 Stunden weiter verbessern möchte, oder gibt es da grundsätzlich noch weitere mögliche Vorteile?

    Ich habe deinen Bau-Thread im HF-Forum immer wieder mitgelesen, aber mangels eigener Bau-Erfahrung und aktuell auch keinem Projekt dann doch unkommentiert gelassen. Hätte ich dieses handwerkliche Geschick wie Du, würde ich auch selbst mehr im eigenen Heimkino machen.


    Was mich am meisten interessiert bei welchem Profi-Projektor Du letzlich landen wirst. Ich habe den Eindruck, deine Entscheidung ist gereift und der Zeitpunkt gekommen. Bin gespannt!

    Herzlich willkommen, hier im Forum und Grüße aus München Ost.


    Bei Deinen Subwoofern werde ich Dir leider nicht helfen können, aber wenn Dein HW40 mal eine Gamma- und Farbraumkalibrierung braucht, dann kann ich Dich gerne unterstützen.

    Wenn man beabsichtigt HCFR zu verwenden, hat der xrite i1display pro den Vorteil, dass dieser von HCFR ohne jegliche Treiberinstallation erkannt wird und sofort nutzbar ist.


    Für den Spyder X muss man in HCFR die ArgyllCMS-Treiber nachinstallieren, damit dieser erkannt wird. Diese Treiber haben allerdings den Nachteil, dass die Windows10-Treibersignaturprüfung diese ablehnt, weil diese nicht entsprechend signiert sind. Um diese doch installieren zu können, muss man die Treibersignatur-Prüfung einmalig dazu beim Sytemstart abschalten. Ich bin immer nach der Methode "Unsignierte Treiber über die erweiterten Starteinstellungen aktivieren" vorgegangen. EineAnleitung dazu, gibt es hier:


    https://www.deskmodder.de/wiki…r_installieren_Windows_10


    Wenn Windows10 ein großes Update fährt, kann es sein, dass man die ArgyllCMS-Treiber erneut entsprechend nachinstallieren muss. War bei mir in den letzten 4 Jahren zweimal erforderlich.

    mike78


    Wenn Du Dich mit HCFR für die Messungen vertraut gemacht hast, stehen Dir mit dem Sony Image Director 3.1, oder der Sony Projection Calibartion Pro Software, zwei Werkzeuge für eine vrsl. nötige Gammakorrektur zur Verfügung. Mit diesen kann man Gamma und RGB-Balance über den kompletten Graustufenbereich wieder präzise einstellen. Eine eventuell nötige Justage des Farbraums geschieht mit den Mitteln des Colormanagements des Projektors - unter Kontrolle einer HCFR-Live-Messung.


    Sony Image Director 3.1 steht frei per Download zur Verfügung.

    Sony Projection Calibration Pro ist auf Anfrage beim Sony-Service per Email zu bekommen (meistens)


    Eine Anleitung von mir, für die Gammakorrektur mit Sony Projection Calibration Pro, ist unter diesem Link zu finden:


    http://www.hifi-forum.de/viewthread-105-3978.html


    Bei Fragen, gerne auch direkt kontaktieren.

    Ich habe zwar aktuell keinen JVC, bin aber zufällig auf ein neu eingestelltes YT-Video gestoßen, das meines Erachtens die JVC-Autocal für die N-Serie sehr detailliert und umfassend darstellt.


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    GREGORY PORTER - Live in Berlin


    Genre: Wikipedia schreibt dazu: Seine Begleitband bietet jazzigen Mainstream, in den sein „cremig klingender“ Bariton nah an die Texte gebundenen Legatogesang bettet.


    Der Cover-Text der Bluray beschreibt dies als: Eine sehr persönliche Mischung aus Jazz, Gospel, Blues und Soul.


    Der Auftritt in Berlin war 2016.



    Ich finde Gregory Porters Stimme beeindruckend und hatte bereits Gefallen an seiner CD 'Liquid Spirit' gefunden.



    Die Bildqualität der Bluray empfinde ich gut. Bildrauschen ist kein Thema, aber das Bild wirkt bisweilen ein wenig weichgezeichnet. Klanglich würde ich die BR als "HighEnd"-ig bezeichnet und kann mir hier kaum eine Steigerung vorstellen.


    Die Surrounds ergänzen dezent, aber sehr stimmig den Raumeindruck des Saals.



    Laufzeit: 128 Minuten

    RUNRIG - The Last Dance


    Das Abschiedskonzert der schottischen Band "RUNRIG", vor der Kulisse von Stirling Castle am 18. Aug. 2018.


    Genre: Folk/Rock


    Ein emotionaler Abschied nach 45-jähriger Band-Zusammengehörigkeit, sowohl für die Zuschauer und Fans wie auch für die Band-Mitglieder.



    Ein Musik-Genre dem ich ansich weniger zugetan bin, aber die besondere Atmosphäre dieses Abends machte dies mehr als wett.


    Die Tonqualität der Bluray empfinde ich gut bis sehr gut. Die Bildqualiät ist hinsichtlich Schärfe und Rauschfreiheit für Konzertfilme fast referenzverdächtig.


    30 Songs, Laufzeit: 3:03

    Ich konnte es mir nicht erklären, aber ich musste die Kabeltrommel an die selbe Netzleiste hängen an der auch der AVR - in deinem Fall vlt. die Aktivbox - hängt. Ansonsten hatte ich nicht die gewünschte Wirkung.

    Bei mir führte ein 10m Glasfaser Hybrid Kabel vom PC zum AVR, statt des bisherigen HDMI-Kabels, zu einer ersten Verbesserung. Aber es war noch nicht okay.


    Dann hing ich noch eine 20 Meter Kabeltrommel vor den Netzanschluß des PCs, danach war Ruhe - auch ein Tipp, hier aus dem Forum.