Beiträge von Armin289

    Ich habe auch eine 1080 und denke, dass mir diese auch noch für lange Zeit ausreicht. Bin so bei 23 - 25 ms/ Bild, also durchaus noch mit gewisser Reserve. Beim Chroma-Upscaling habe ich etliche Vergleiche angstellt und ziemlich bald auf das wenig Ressourcen fressende 'Jinc' umgestellt. NGU Sharp, oder NGU sharp (very high) ist ohne jegliche sichtbare Wirkung. (Am 4k-Monitor in 200%-Vergrößerung kontrolliert) Diesen zusätzlichen Ressourcenfresser kann man sich sparen. NGU Sharp (high) für Luma-Upscaling ist allerdings eine Klasse für sich. :thumbup:


    Ich weiß nicht woher Raphael Vogt von 'Lowbeats' seine Info zu madVR hat, aber in seinem Artikel zum Envy Extreme schreibt er:


    " Die Freeware gibt es noch, aber sie wird nicht weiterentwickelt und entfernt sich daher immer weiter von dem, was der madVR Envy Extreme (und auch sein kleiner Bruder der madVR Envy Pro) bereits können."


    https://www.lowbeats.de/test-m…hdr-und-formatskalierung/

    Wenn ich die realen Nits eintrage wird das Bild eher etwas flauera, aber wenn ich die realen Nits um ca. 25% erhöhe, gewinnt das Bild deutlich an Bildtiefe. Warum kann ich mir zwar nicht so wirklich erklären, aber ist so :big_smile:

    Das kann ich absolut bestätigen. Ich habe knapp 100 Nits an der LW und habe DPL 130 Nits eingetragen. So wirkt es natürlicher und stimmiger. Bin und bleibe noch auf Build 112.

    Ich bin mir nicht völlig sicher, denke aber, dass ein Umlenkspiegel immer im 45-Grad-Winkel zu Objektiv stehen muss. Was eine Veränderung der Projektktionsrichtung von genau 90 Grad ergibt. Andere Winkel erzeugen trapezfömrige Verzerrungen. Mit einem Umlenkspiegel kann das m.E. keinesfalls funktionieren. Ich vermute, dass es auch mit 2 Spiegeln, bei der dargestellten Projektorpositionierung, nicht funktionieren kann. Die Leinwand soll an der Wand (rechts, blau) hängen?

    Die höhere Lichtleistung des 10ers ist also kein Manko - ganz im Gegenteil: je mehr Licht da ist, desto mehr kannst du durch zusätzliche Blenden wieder in Kontrast eintauschen. Mein ganz rudimentärer Schnellschuss mit einer kleinen Pappblende hat den nativen On/Off Kontrast am HD6K-M mal eben von ca. 2000:1 auf über 3000:1 gesteigert, und da geht definitiv noch mehr.

    Das klingt ja immer super einfach, dieses Tauschgeschäft, mehr Kontrast gegen Helligkeit. Schnell mal eine Blende gebastelt oder geschlossen und schon hat man 50% mehr Kontrast. Dabei wird aber immer On-/Off gemessen. Also sequentiell das Schwarz- und das Weißbild nacheinander. Jegliche Streulichtwirkung der Blende auf das gesamte optische System des Projektors bleibt dabei unberücksichtigt. Ähnlich kann man in einem unoptimierten Wohnzimmer den On-/Off-Kontrast eines Projektors messen. Man kommt zum selben Ergebnis wie in der schwarzen Höhle. Nur im Filmbild wird der Kontrast durch Streulicheinwirkung ein ganz anderer sein.


    Dass hier durchaus eine wechselseitige Beeinflussung, der Wirkung einer geschlossenen Blende, auf den tatsächlich im Filmbild erhaltenen Kontrast gegeben ist, zeigen bspw. die Messungen von Projectiondream.com: http://projectiondream.com/de/jvc-dla-x5000-projektor-test/


    Kontrast vs Helligkeit.jpg


    Durch schließen der Iris auf -15 nimmt die Helligkeit um 40% ab, der On-/0ff-Kontrast nimmt wie erwartet um 50% zu, aber der ANSI-Kontrast nimmt um 15% ab. Ich leite daraus ab, dass bei bei zunehmenden Helligkeitsanteil in einem Bild - der beim ANSI-Testbild sicher schon sehr hoch ist - die geschlossene Blende zusätzliches Streulicht ins optische System des Projektors zurück reflektiert und die erwartbare Kontrastverbesserung sich ab einem gewissen Punkt umkehrt. Es stellt sich also die Frage: Wie verändert sich der Kontrast durch schließen oder implementieren einer Blende bei typischen Helligkeiten von Filmbildern und bei einer nicht sequentiellen Messung. Mit den ADL-Testbildern (ADL01 - ADL20) und einer Messung im Lichtgang des Projektors (um Raumeinflüsse auszuschließen) ließe sich das überprüfen. Leider fehlt meinem Projektor eine Blende, um diese Tests selbst durchführen zu können.

    Hallo Alex,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum von meiner Seite. Ich hatte ja auch meine Vorstellung hier erst in diesem Monat. Bei dieser ausgedehnten B&W-Landschaft bin ich gleich aufmerksam geworden. :respect: Ich kann mir vorstellen, dass neben dem Filmgenuss auch Hifi eine wesentliche Rolle spielt. Vier große B&W-Sub's, das ist amtlich. Auch die Optik deines Heimkinos gefällt mir.

    Ich kann nur bestätigen, dass ich in den 3 Wochen seit meiner Anmeldung beim HKV bereits zweimal den Karteneintrag gemacht habe, und dieser nun wieder verschwunden ist.

    Deacon Blue - Live At The Glasgow Barrowlands


    Eine Konzertscheibe auf die durch Zufall gestossen bin, die aber zu einer meiner Favoriten wurde. Erst gestern Abend wieder erlebt.


    Genre: Rock/Pop


    Ein Konzert in einer nicht besonder großen Halle, mit einer tollen Atmosphäre. Die Tonqualität finde ich sehr gut. Die Bildqualiät überwiegend auch. Gelegentlich kommen Kameras zum Einsatz, die etwas verringerte Auflösung haben.


    27 Songs, Laufzeit: 2:12

    Habe mir die 3D LUT´s für meinen Sony VW 760 mit displaycal mal selbst erstellt. So richtig zufrieden bin ich aber nicht.

    Kann es sein, dass Du eine ältere Version von DisplayCal verwendest, als die aktuelle 3.8.9.3?


    Ich habe zwar bisher nur eine 3D-LUT für Bt709 in madVR erstellt, aber bei mir erwartet das 3D-LUT Menue in DC - anders als in deinem Screenshot - für Bt2020 auch die Eingabe einer Ziel-Spitzen-Weißluminanz.

    Mit was bist Du nicht zufrieden? Kein Unterschied zu 'ohne' LUT, oder unbefriedigendes Bild?

    Schön zu lesen das ein Sony-Experte in der Nähe ist :respect:

    Experte, naja, ich bemühe mich und lerne dabei, so gut es geht. Aber falls Du mal einen Sony nachkalibrieren und mit Gamma und Farbraum wieder auf Spur bringen möchtest, gerne fragen.

    Heißt du im HF genauso?

    Ja, es ist der gleiche Nickname. Wir kennen uns beide ja, von dem Workshop mit Ekki im HKR, und hatten auch mal die Absicht, gemeinsam das Salzburger Dolby Vision Kino zu besuchen, als es das im Münchner Mathäser noch nicht gab.

    Hallo zusammen,


    Armin ist mein zweiter Vorname und seit langer Zeit genutzer Nickname. Ich bin 58, und wohne am östlichen Stadtrand Münchens.

    Im Austausch mit anderen Heimkino-Liebhabern war das HF-Forum bisher meine Heimat. Es gibt hier im Heimkinoverein viele

    Diskussionen die mehr in die Tiefe gehen und bei manchen Themen möchte ich mich gerne beteiligen.


    Unter anderem gefällt mir an diesem Forum auch die intensive Beschäftigung mit den Filmen selbst.

    Bei aller Technikverliebtheit und dem Streben nach dem Optimum wird mir immer wieder bewußt,

    dass für mich der weitaus größte Anteil am Filmgenuss, im Film selbst und dessen inhaltlicher Qualität liegt.

    Die Film-Vorstellungen und User-Bewertungen hier im Forum sind eine wahre Fundgrube für mich Neues zu entdecken.


    Dennoch ist das technisch gute Bild für mich ein wichtiger Aspekt. Alles zum Thema Kalibrierung interessiert mich sehr.

    Ich mache das auch gerne und bin mit den Eigenheiten der Sony-Beamer ganz gut vertraut.

    Ich kann auch gerne Unterstützung anbieten, um diese mit der Sony-Software wieder auf Spur zu bringen.


    Mein schon seit langen Jahren genutzter Hifi-Keller wurde erstmals 2014 mit Beamer und Leinwand erweitert.

    Nach dem Sony HW55 kam in 2016 ein VW320, der mit jährlicher Nachkalibrierung immer noch gute Dienste leistet.


    Als Heimkino kann ich diesen Kellerraum nur bedingt bezeichnen. Er ist relativ gut für den Bildkontrast optimiert,

    kann aber keinerlei Design-Ansprüche erfüllen. Es müssen dort auch noch einige Dinge untergebracht werden, für die in der Wohnung kein Platz ist.

    Unter veränderten Rahmenbedingungen könnte auf den 30 Quadratmetern auch mal ein richtig schönes Heimkino entstehen.


    Ich freue mich auf den Austausch mit Euch.


    Viele Grüße

    Armin