Beiträge von SteveWilki

    Ich fand die Hintergrundinfo zur Schauspielerin und dessen Tanzerfahrung interessant und solang es nur ein paar wenige Posts sind auch noch kein OT.


    Ich habe mir gestern den Teil 1 des Directors Cut angeschaut ohne die vorherige Fassung (absichtlich) gesehen zu haben.

    Die Einführung der Personen fand ich zeitlich passend und mir kam in den 3h15m keine Langeweile auf.


    Mir hat der Film Spaß gemacht. Würde ihm eine solide 7/10 geben.

    Freu mich schon demnächst den zweiten Teil des Directors Cut anzuschauen.

    Was man noch bedenken sollte bei der Benutzung von normalen Messmikrofonen (nicht USB wie Umik1):


    Vor jeder Messung muss/sollte die Kombination von Mikro und Audiointerface pegelmässig kalibriert werden in REW.

    Hierzu gibt es die umständliche Methode über ein Signal über Lautsprecher und einem zusätzlichen Pegelmessgerät.

    Oder die Methode über einen Pegelkalibrator (z.B. Peaktech) welche erheblich komfortabler und reproduzierbarer ist und ich persönlich empfehle.

    Zusätzlich braucht man dann noch für die meisten Messmikrofone noch einen Mikrofonadapter für den Pegelkalibrator (das Sonaworks glaub ich braucht das nicht, da er den passenden Durchmesser hat).

    Diesen Adapter kann man sich 3D drucken lassen oder fertig kaufen.



    Bei einem USB Mikrofon entfällt dieser Prozess und die Zusatzhardware wird nicht benötigt :zwinker2:

    Nachdem mein sehr altes Beyerdynamic MM1 kaputt gegangen ist, habe ich mir kürzlich auch ein neues Messmikrofon zugelegt und hab mich kürzlich hierzu informiert.


    An sich nehmen sich das Audix TM-1 und das EMX-7150 sich nichts in Bezug MaxSPL und Klirr.

    Das Audix hat dafür eine erheblich bessere Lieferzeit (ich warte auf mein EMX-7150 immer noch :cray: ).


    Was möchtest du genau damit messen? Nur am Hörplatz und Raumeinmessung machen oder auch DIY Lautsprecherbau?

    Evtl (bei nicht DIY) reicht dann auch ein günstigeres wie BD MM1 oder Sonaworks (wenn dann eh per HSB kalibriert wird).



    Ich hatte früher ein UR22 in aktiver Verwendung und jetzt ein Focusrite und beide sind sehr gut, während das neue Focusrite einen Tick besser ist.

    Ich habe nun meine Messungen ausgewertet:


    Im ersten Schritt habe ich mit REW und dem Line Out1 meines Focusrite 4i4 Gen3 einem Sinus ausgegeben und mit meinem USB Oszi die Spannung bei verschiedenen Frequenzen gemessen. Bezug war der Spannungswert bei 1kHz und bin dann mit der Frequenz runter gegangen.

    Hier war das Ergebnis, dass ich im Rahmen der Messtoleranz keinen Abfall der Spannung bis 2Hz runter ermitteln konnte (100Hz, 20Hz, 10Hz, 5Hz und 2Hz).

    Es scheint somit ziemlich stabil zu sein der Ausgang.


    Im nächsten Schritt habe ich mit REW eine Loopback Messung mit einem relativ kurzen Kabel zwischen dem LineOut1 und dem LineIn1 (Klinkenstecker) durchgeführt.

    Hier war im Frequenzgang bei 20Hz kein Abfall erkennbar und bei 10Hz beträgt dieser <0,1dB.

    Das bestätigt das Ergebnis mit dem Oszi und dem Ausgang, dass die Line In und Out kaum Abfall zu sehr niedrigen Frequenzen haben.


    Als nächstes wollte ich nun wissen wie der Mikrofoneingang sich verhält.

    Hierzu habe ich den LineOut1 mit dem MicIn1 (XLR-Adapter) verbunden und wieder eine Loopback Messung durchgeführt.

    Hier war das Ergebnis, dass bei 20Hz ein Abfall von ca 0,15dB und bei 10Hz von ca 0,5dB feststellbar ist.

    Mit den Erkenntnissen von vorhin kann man somit diese Werte fast 1:1 auf den reinen Mikrofoneingang übertragen.



    Für mich bedeutet dies, dass ich die Loopback Messung verwenden oder sogar weglassen könnte beim 4i4.



    Sinclair

    Der Abfall bei dem Motu ist schon sehr viel. Selbst ASR hat einen merklichen Abfall des Motu M2 gemessen (0,3dB bei 20Hz).

    Etwas seltsam. Wie lang waren die Messkabel bei deiner Loopback Messung?

    So ein ähnliches Problem hatte ich mit meinem Zidoo Media Player auch.

    Bei mir war Stereo Musik erheblich leiser als Filme oder Mehrkanal Musik (Delta ca 20dB), so dass Stereomusik keinen Spaß gemacht hatte.


    Die Ursache war damals bei mir, dass die Filme und Co als Bitstream ausgegeben wurden und somit vom Media Player nicht angetastet wurde sondern nur zum Receiver weitergeleitet wurde und dort dekodiert.

    Bei Stereo Musik war die Quelle ein 2.0 Signal, welches der Player nicht 1:1 weitergeleitet hat, sondern dieses wurde durch die internen Bearbeitungsdsp geschleift. Dabei war auch die interne Lautstärke-Regelung!

    Die Lösung war nun die Lautstärke beim Player auf Maximum zu stellen, die im Stereomodus aktiv ist.

    Damit waren die Pegel bei Mehrkanal und Stereo wieder gleich und ich konnte endlich Stereo in laut hören.



    Vielleicht behandelt deine Skybox ein Stereo Signal auch anders als Film/5.1/etc?

    Schau da mal nach und teste etwas. Vielleicht auch bei Stereo Musik die Lautstärketaste von der Skybox hochdrehen.

    Das einzige seltsame ist und anders als bei mir, dass es bei Dir anscheinend bei verschiedenen Quellen/Player auftritt :think:


    Ich würde dennoch etwas mit den Settings bei den Geräten ausprobieren und suchen, bevor du an neue Lautsprecher denkst.

    An diesem Thema bin ich zur Zeit auch dran.

    Mein Plan wäre, mit einer Loopback-Messung MicEingang und AnalogOut zu vermessen.

    Anschließend im unteren Frequenzbereich den Spannungsabfall des AnalogOut mit einem Oszi zu messen bis 5/10Hz.

    Diesen Abfall vom Output müsste ich nun nur noch von der Gesamt-Loopback abziehen und sollte den Abfall des MicEingang only erhalten.


    Diesen Plan wollte ich die Tage mal durchführen und schauen ob es funktioniert.

    Lautstärke ist auch kein Thema, da das Rack in einem Nebenraum steht.


    Ich frage mich aktuell halt einfach was besser ist.

    Eine weitere AVXP1 oder 2 e4-250.

    Ein eindeutiges BESSER gibt es in diesem Vergleich nicht, sondern anders bzw passender:

    Wie definierst du persönlich besser?


    Ich würde an deiner Stelle die nachfolgenden Punkte persönlich abwägen, welche für dich wichtiger bzw passender ist.

    - Wie laut hörst du persönlich wirklich? Wird die Mehrleistung benötigt?

    - Die Iotava ist ca doppelt so teuer. Kann/möchte ich es mir leisten?

    - Was für Lautsprecher mit welchem Kennschalldruck werden angeschlossen (Relevant für Punkt 1)

    - Wie empfindlich bin ich persönlich auf Rauschen? Die PA-Amps rauschen "Prinzip" bedingt immer etwas mehr.

    - Raum wegen Lautstärke hast dir bereits selber beantwortet.

    - Zum "Klang" musst du persönlich wissen wie du dazu stehst.


    An sich sind beides gute Endstufen ohne Mäkel.

    Versuche die oberen Punkte zu werten und eine persönliche Entscheidung zu treffen.


    Viel Erfolg :sbier:

    Als (lokaler) Quadro Nuevo Fan habe ich mir das neue Album Happy Deluxe von ihnen besorgt, welches es nun auch (erstmals soweit ich weiß) als Pureaudio Bluray mit lossless 3D Mehrkanal gibt (Atmos+Auro3D).


    Musikalisch ist es sehr ähnlich zum Bisherigen ohne große Überraschung. Angenehm zu hören.


    Die 3D Abmischung ist (für das Genre und als Studioalbum typisch) eher zurückhaltend abgemischt aber die Umhüllung ist sehr gut gemacht. Im Vergleich zu Stereo würde ich dennoch sagen, dass es ein (deutlicher :zwinker2:)Vorteil ist.


    P.S. Ich habe im Vorfeld nur von Atmos gelesen und war im Nachhinein überrascht, dass sogar eine Auro-Spur drauf ist :dancewithme

    Hat geklappt, alle 3 Platten konnte ich vor Ort überprüfen und haben die volle 5-Jahres Garantie laut Seagate Webseite.

    So mach ich das i.d.R. auch immer.

    Ich bestell die Platten beim Media Markt und hol sie vor Ort ab und check dort vorab auch die SN.


    Hatte bei den WD Platten da keine Probleme im Gegensatz zu den üblichen Onlineshops.

    Bei Edge of Tomorrow in der Anfangsszene ist auch ein annäherndes Rechtecksignal auf dem LFE.

    Die Grundwelle ist dort sehr niedrig mit ca 20Hz.


    Ich denke, dass dies Absicht vom Mischer ist um einen maximalen Output/Pegel zu erhalten :woohoo: bzw den RMS-Wert zu erhöhen.

    Du hast ja schon viele der guten Vorschläge ausprobiert.

    Was ich allerdings nicht gefunden habe ist, ob du schon ausprobiert hast, ein Chassis/LS direkt an die Endstufe anzuschließen mit nur kurzem LS-Kabel?


    Wie sind denn die LS-Kabel von der Endstufe zu den Subs verlegt. Sind die LS-Kabel über eine gewisse Strecke mit 230V Leitungen (z.B. Licht, etc) zusammen gebündelt verlegt?

    In meinem damaligen provisorischen Aufbau war das so und dort haben die 230V Leitungen (kapazitiv) übergekoppelt und ein Brummen in den Chassis erzeugt (dies war sogar vorhanden als die Endstufe ausgeschaltet war).

    Mein SC-LX86 ist leider einem Umbau zum Opfer gefallen. Habe die Vor und Endstufensektion auftrennen lassen. Ärgerlich wenn man von anderen abhängig ist und nun seit mittlerweile 6 Jahren auf Fertigstellung wartet. Der Klang wirklich gut :(

    Oh je. Schade.

    Wolltest vermutlich an die Endstufen direkt rankommen können, oder?

    Vor einiger Zeit konnte ich die letzte noch fehlende SL900 Endstufe wieder gebraucht kaufen. Damit kann ich nun alle Lautsprecher mit externen Endstufen betreiben und die internen Endstufen des AV-Receivers abschalten und ihn in dem sogenannten Vorverstärker-Modus betreiben. Hierfür musste ich allerdings das Rack etwas umbauen (was bei der Holzkonstruktion zum Glück einfach geht) und habe bei der Gelegenheit gleich die Kabelverlegung final und hübscher verlegt (siehe Bilder).

    Was mit da sofort aufgefallen ist, dass nun die starke Hitzeentwicklung im AV-Receiver weg ist und nun nur noch leicht warm wird. Vorher wurde der Deckel im Bereich des Kühlkörpers schon sehr heiß, obwohl ich eh nur 4 Kanäle für die Höhenlautsprecher damit kürzlich betrieben habe.

    20240203_231014.jpg

    20240203_231308.jpg



    Außerdem wurde nun auch der defekte Pioneer BD-Player gegen einen Panasonic UP424 ausgetauscht.



    Als nächstes bin ich derzeit dabei die Lautsprecher neu einzumessen.

    Dazu nutze ich wieder die MultEQ X Software, welche nun mit ihren Updates viel mehr und bessere Möglichkeiten bietet als bei meiner alten Einmessung.


    Einerseits möchte ich eine Einmessung rein über eine persönliche Target Curve machen sowie mal zum Vergleich eine rein "manuelle" Einmessung über REW nur mit Pegelabsenkungen.

    Pioneer SC-LX56


    Hierbei handelt es sich um einen älteren damals gut angesehenen AV-Receiver von Pioneer mit Class-D Endstufen.


    Zusammenfassung:

    • Die Betriebsspannung ist mit 60V ca. 5 Volt über den üblichen Verstärkern der 150W-Klasse. Diese hat zwar nur insgesamt 2 Elkos fürs Trafonetzteil, allerdings haben diese eine hohe Kapazität von je 15000uF, was der gleichen Kapazität wie z.B. der E4-250 äquivalent entspricht.
      Hervorzuheben ist hier der gute Wirkungsgrad der Endstufen. Im Leerlauf hat der AV-Receiver zwar 68W (mit HDMI, Prozessing, etc.), allerdings erhöht sich die Leistungsaufnahme nur um den abgerufenen Leistungswert am Ausgang, womit diese fast einen "Wirkungsgrad" von 100% haben. A/B-Endstufen fordern ungefähr das 2- bis 3-fache an Leistung zusätzlich.
      Dies bedeutet, dass sie mit dem nur "normalem" Netzteil erheblich mehr Ausgangsleistung abrufen kann, als übliche Class A/B Receiver von z.B. Denon.
    • Die abgerufene Dauer-Sinus Leistung beträgt an 1-Ch hohe 170W @ 8ohm. Diese erhöht sich an 4ohm auf sehr hohe 300W (mit gutem Faktor 1,7) und erhöht sich an 2,7ohm noch weiter auf 356W!
      Beim Hinzufügen eines zweiten Kanals bleibt die 8ohm-Leistung exakt gleich und erhöht sich dann an 4ohm "nur" noch auf 240W.
      Bei Auslastung aller 5 Kanäle schafft sie immer noch hohe 122W an 8ohm.
    • Die Ausgangsspannung bleibt bis 4ohm relativ stabil bei 35Vrms. Nur an noch niedrigeren Impedanzen oder mehr Kanälen bricht sie bis 30Vrms ein.
      Erheblich interessanter ist zu sehen, dass die Delta-U Spannung bei Impedanzvariation bis 2 Ohm absolut stabil bleibt (bei 1kHz). Bis selbst 2ohm und 30Vrms gibt es kaum Pegelabweichung.
      Allerdings ist bei höheren Frequenzen >10kHz ein Spannungsabfall zu niedrigen Impedanzen feststellbar. Bis 4 ohm ist der Abfall vernachlässigbar, aber bei 2,7ohm und 2ohm sind dann schon 1-3dB Abfall festzustellen.
      Somit ist diese für 4ohm Lautsprecher kein Problem.
    • Interessanterweise hat der Frequenzgang eine leichte Welligkeit im Bereich 200Hz bis 1kHz. Eigentlich sollte die Messung passen, allerdings kann ich nicht 100% ausschließen, dass im AV-Receiver doch noch irgendein DSP-Prozess oder so noch aktiv war.
    • Die Intermodulationswerte von SMPTE sind sehr gut (CCIF habe ich damals noch nicht vermessen, daher keine Werte vorhanden.)
    • Klirr über P: Der Klirrfaktor liegt im gesamten Leistungsbereich bei sensationellen -80dBr und größtenteils sogar bei ca. -90dBr (alles bei 1kHz). Wow.
      Hier bin ich auch an meiner Messgrenze meines Messsystems angekommen!
    • Klirr über P je Frequenz: Die Klirrkomponenten (THD) von 20Hz bis 1kHz liegen auf einem sehr niedrigen Niveau von -70dBr. Bei 7kHz ist der THD parallel verschoben und steigt nicht über -60dBr. Somit ein frequenzabhängiges Verhalten, welches allerdings von Konstantheit und Parallelverschobenheit geprägt ist.
    • Klirr über Frequenz: Wie schon beim obigen Punkt festzustellen, steigt der Klirr zu höheren Frequenzen ganz leicht an und ändert sich über die Impedanz so gut wie gar nicht (und liegt an meiner Messgrenze).
      Eins ist allerdings festzustellen, dass bei höheren Leistungen und geringerer Impedanz wie z.B. 4 ohm der Klirrfaktor bei 20Hz ansteigt. Dies könnte auf eine Leistungsbegrenzung hindeuten, welche nur mit einer separaten "Infraschallmessung" festzustellen wäre (welche es zukünftig vielleicht sogar gibt :zwinker2: ).
    • Es wurde auch der Klirrfaktor an den Pre-Outs über die Ausgangsspannung vermessen.
      Dies zeigt bis 2V sehr gute Werte von -80dBr bis sogar -90dBr. Bei 4V bleibt er dann noch bei ca. -70dBr bevor ansteigt. Dies für die Fälle, dass die Endstufen Ein- und Abgeschalten sind.
      (P.S. Diese hohe Ausgangsspannung bei sehr gutem Klirr und ohne Pre-Out-Modus hat somit Pioneer schon für über 12 Jahren hinbekommen, auch ohne speziellen Pre-Out-Modus wie bei Denon :zwinker2: )
    • Auf den Fotos vom Innenaufbau ist der normale Trafo mit der Gleichrichterschaltung zu erkennen, sowie den üblichen HDMI, DSP, etc. Boards wie bei AV-Receivern üblich.
      Die Endstufen sind hinten unten in einem separaten abgetrennten Gehäuse untergebracht.


    Die durchgeführte Messung lag schon 4 Jahre her, womit nicht alle Parameter ermittelt wurden, welche ich für eine aktuelle Auswertung benötige. Dieser wurde damals dann verkauft, womit ich die Messungen nicht mehr weiterführen konnte.



    Eigene Meinung:

    An diesem Beispiel sieht man sehr gut, dass es schon sehr wohl gute Class-D Umsetzungen gibt und das schon vor 12 Jahren! Ich war damals recht zufrieden mit dem AV-Receiver, selbst an meinen niederohmigen Lautsprecher war ich klanglich sehr zufrieden damit.


    Es wurde hier eine klassische Gleichrichterschaltung statt einem Schaltnetzteil verwendet, was für den Leistungsbereich vollkommen ausreicht und hier starke Vorteile hier drinnen sehe.
    Man muss nicht immer Class-D mit Schaltnetzteil betreiben. Für manche ist Class-D immer gleich bedeutend mit Schaltnetzteil, was es in der Ausführung oft nicht ist. Daher achte ich bei der Beschreibung auf die Trennung dieser beiden Dinge.

    Bei früheren Messungen hatte ich noch eine Dauer-Sinus Messung bei 60Hz dabei. Diese habe ich inzwischen allerdings abgelöst gegen die Burstmessung bei 40Hz mit 825ms Dauer.

    Dies finde ich etwas besser und für den normalen Bassbereich ausreichend.


    Für den Infraschallbereich, welchen du vermutlich meinst, überlege ich mal, ob es möglich ist, dies mit wenig Aufwand hinzuzufügen.

    Da in dem Bereich die Wellenlängen so lange sind, ist das Thema mit der Triggerung bzw. Signalanalyse um den Punkt von Umax zu finden, gar nicht so einfach.

    Eine detailierte Verlustanalyse über mehrere Frequenzen werde ich allerdings definitiv nicht umsetzen. Die 20Hz und 10Hz Frequenz als Einzelanalyse bei 1Ch kann ich mir allerdings gut vorstellen.

    Jetzt wird schon über "Klang" von Subwoofern bei verschiedenen Verstärkerkonzepten gesprochen? :beat_plaste
    Oder sind hier andere Faktoren gemeint?

    Es sind eher andere Faktoren (glaub ich) gemeint.


    Es geht darum, dass es erheblich schwieriger ist die gleichen technischen Eigenschaften von A/B in Class D MIT Schaltnetzteil Technik umzusetzen!

    Um das zu schaffen ist Know How und höhere Bauteilkosten notwendig. Vor allem das passende know how haben nicht viele Firmen und die es haben sind i.d R. erheblich teurer.

    Bei den Parameter geht es um Klirrverhalten über Frequenz, Impedanz, Laststabilität, Intermodulation, Ausgangsrauschen. Vor allem im höheren Frequenzbereich haben diese bei schlecht entwickelten Nachteile.


    In der sehr hohen Leistungsklasse, in der ihr vorhin euch unterhalten habt

    t.amp E4-250


    Die E4-250 ist eine günstige und leistungsstarke 4-Kanal Endstufe in klassischer A/B-Technik mit Ringkerntrafo.


    Zusammenfassung:

    • Die Betriebsspannung beträgt hohe und stabile 80V mit einer üblichen Leerlaufleistung von ca. 40W.
    • Im 1-Kanal-Betrieb hat sie an 8 Ohm 345W, welche sich an 4 ohm mit einem guten Faktor 1,7 auf 590W erhöht. Bei niedrigen Impedanzen als 4 Ohm bricht die Spannung zusammen und die Leistung erhöht sich nicht mehr, sondern fällt langsam zusammen.
      Bei Belastung zweier Kanäle reduiert sich die Leistung nur leicht auf 320W @ 8ohm und 510W @ 4ohm.
      Bei Auslastung aller 4 Kanäle bricht die Leistung dann auf 264W @ 8ohm und 385W @ 4ohm ein.
    • Bei Burstsignalen ist die Leistungsausbeute nicht höher als beim Dauer-Sinus. Teilweise sogar oft etwas niedriger, was vermutlich der Art und Weise der Spannungswerte in Leistungswerte zuschrieben werden kann.
    • Die Delta-Spannung ist bei Impedanzänderung bis ca. 30Vrms sehr gering, womit grundsätzlich auch niedrige Impedanzen gut angetrieben werden können.
      Allerdings bricht ab ca. 40-50Vrms die Spannung bei <4ohm ein, womit in diesem Bereich keine maximale Leistung entnommen werden kann, was für eine nicht 2ohm spezifizierte Endstufe dennoch ein sehr guter Wert ist.
    • Auch im Frequenzgang ist die sehr gute Stabilität gegenüber niedrigen Impedanzen erkennbar.
    • Die Ausgangsrauschspannung liegt im für PA-Endstufen üblichen Bereich von -118dBu und zeigt keinerlei Auffälligkeiten (auch außerhalb des Hörbereichs).
    • Die Intermodulationsverzerrungen sind für beide (SMPTE + CCIF) auf gutem Niveau (bis auf den kleinen Schönheitsfehler bei SMPTE und 2,8V).
    • Klirr über P: Sie hat die manchmal übliche Badewannenkurve mit dominantem K3, welches Unterhalb von -55dBr bleibt.
    • Klirr über P je Frequenz: Bis ca. 5/10W sind alle Frequenzen sehr ähnlich. Bei größeren Leistungen steigt der Klirr bei höheren Frequenzen stärker an, als bei niedrigen. Bei 7kHz überschreitet sie dann auch die -50dBr leicht. Sonst gleichmäßiger Verlauf.
    • Klirr über Frequenz: Klirr über die Frequenz ist konstant mit leichtem Anstieg und über die verschiedenen Impedanzen ziemlich stabil.
      Bei höheren Leistungen wird der K3 dominant, sonst gleichmäßig.
    • Der Innenaufbau besticht mit separaten PCBs für die Einzelnen Teile (gut für Reparatur) und eigentlich sauberem Aufbau. Nur die Kabelverlegung von ein paar Kabeln ist etwas ungünstig gelöst, wie ich finde aber erstaunlicherweise wenig bemerkbar ist (Ausgangsleistung gleich geführt mit 230V Input).
      Die optionale aktivierbare Limiterschaltung funktioniert sehr gut, sowie die Schutzschaltungen.


    Hinweis: Die Output Noise Spannung konnte nur in der 3uhr Stellung vermessen werden. In der sonst üblichen 12uhr Stellung wird der Wert ca. 1-2dB höher liegen.



    Eigene Meinung:

    Ich verwende diese für meine Subwoofer in zweifacher Ausführung und bin damit sehr zufrieden. Wenn man passende Subwoofer-Chassis (Impedanz und Leistung) besitzt, ist diese P/L-mäßig sehr gut.

    Wenn ich pro Endstufe 2500-3000W 4ohm gebrückt brauche würde dann die XA800 reichen oder doch lieber die XA1400?


    Wie sieht es bei Endstufen denn mit CEA2010 Burst Tests aus? Sind die praxisrelevant? Wie viele ms braucht es denn an Burst Kapazität in einem Film? Ich las hier was von 20ms bei Ready Player One?


    Im Data Bass Forum wurden einige Endstufen getestet z.B. auch die Crown XLS 2502 und das Ergebnis war relativ gut: https://data-bass.ipbhost.com/…findComment&comment=14021


    Der CAE2010 Bursttest ist (laut meinem Wissen und Verständnis) eher für Lautsprecher gedacht (daher auch das Hannfenster) und definiert keinen fixen Crestfaktor bzw Pausenzeit.


    Ich verwende daher den CAE2006 Bursttest mit 16dB Crestfaktor (20ms ON & 480ms OFF).

    Zusätzlich und persönlich passender finde und verwende ich zwei Burstsignale 8dB Crestfaktor mit einmal 1khz (33ms ON & 66ms OFF) und 40hz (825ms ON & 1650ms OFF).


    Bei Analyse üblicher Filmsequenzen finden sich bei LCR "Bursts" von ca 5ms bis 30ms. Beim LFE/Sub sieht es etwas anders aus. Dort sind diese von 30ms, 100ms bis selten in den s-Bereich.



    Die von Dir erwähnten 20ms sind nicht falsch.

    Persönlich finde ich die für den LFE zu kurz.


    Bei solchen großen Eisenschweinen ist die Differenz zwischen einem Dauer-Sinus und diesen Burstsignalen nicht "sehr groß" (prozentual) während es bei anderen Verstärkertechniken und Voraussetzungen die Unterschiede dann eher zum Tragen kommen.

    Es ist nur ein Parameter von vielen :zwinker2:

    Prokustik M50D


    Die M50D ist eine leistungsstarke 4-Kanal Digital-Endstufe mit Schaltnetzteil mit nur 1HE.


    Zusammenfassung:

    • Die Leerlaufleistung beträgt niedrige 25W. Der Wirkungsgrad beträgt bei 400W bei 8ohm ungefähr 80%, was im Vergleich zu den A/B-Endstufen deutlich in der Leistungsaufnahme festzustellen ist.
    • Da es sich hierbei um eine sehr leistungsstarke 4-Kanal Endstufe in nur 1HE handelt, ist die thermische Abwärme ein schwieriges Thema sowie die Verfügung Stellung des Stromes vom Netzteil. Um dies zu gewährleisten beinhaltet sie Begrenzungs- bzw. Regelschaltungen um die Ausgangsleistung zu steuern und begrenzen.
      An 8 Ohm gibt sie an meinem (bisher) üblichen Dauer-Sinus Signal eine Leistung von 605W für ca. 2s ab. Danach wird die Ausgangsspannung auf 60V heruntergeregelt, was etwa 444W entspricht. Die exakt gleichen Werte werden auch bei 2 Kanälen erreicht.
      Mehr Kanäle und andere Impedanzen im Rahmen Pmax konnte ich zeitlich nicht vermessen, allerdings sehe ich hier noch Reserven vorhanden.
      Im Rahmen anderer Messungen kann ich allerdings sagen, dass sie für 1s 800W an 4ohm liefern kann und danach regelt sie auf 340W an 4ohm runter.
      (Diese Endstufe ist ein gutes Beispiel für meine neuen zukünftigen Burstmessungen, welche hier ihren Vorteil ausspielen können.)
    • Die Ausgangsspannung ist bis zu den gemessenen 56Vrms über alle Impedanzen sehr stabil, selbst bis 2,7ohm runter.
    • Ab 7kHz ist zu höheren Frequenzen ein Pegelabfall bei niedrigen Impedanzen feststellbar.
    • Das Ausgangsrauschen liegt auf einem für PA-Endstufen üblichen Niveau von ca. -117dBu. Interessant ist allerdings, dass bei einer Pegelstellerreduzierung irgendwelche Störkomponenten entstehen und bei der 12uhr Stellung schon recht stark und auffällig sind.
      Außerhalb vom Hörbereich ist bei 78kHz eine Erhöhung und bei 192kHz eine sehr starke Störung von -10dBu messbar. Die Signale bei 192kHz ist die Schaltfrequenz von der Endstufe, die relativ stark durchkommt.
    • Die Intermodulationsverzerrungen sind bei SMPTE und CCIF gleichermaßen etwas erhöht und nicht auf sehr gutem Niveau.
    • Kirr über P: Alle Harmonische sind bei 8ohm bis zum Leistungspunkt 400W unterhalb von -65dBr, was gut ist. An 4ohm steigt im letzten Leistungsbereich der k2 stark an.
    • Klirr über P je Frequenz: Die Werte sind überall besser -50dBr. Die Werte für 7kHz und 20Hz sind dominant bzw. für 1kHz besser -60dBr.
    • Klirr über Frequenz: Die Verteilung der Harmonischen wechselt je nach Impedanz.



    In den Themen Leerlaufleistung, Wirkungsgrad und hohe Ausgangsleistung bei nur 1HE brilliert sie. In den restlichen Punkten ist sie nicht besonders gut aber in keinem Punkt schlecht.

    Diese Endstufe zeigt, wie schwierig es ist eine durchgehend gute Performance mit "Digitalverstärker" zu erreichen bzw. zu entwickeln (zum "bezahlbaren" Preis).


    Edit:

    Da dies eine kurze Leihgabe von einem Forumskollegen war, blieb nicht genug Zeit alle Parameter im Detail zu analysieren, sondern nur die für mich Relevanten für einen ersten guten Überblick.

    Ich möchte mich auch mal für den tollen Umbau-Thread bedanken. Ist wirklich hilfreich und technisch gut gelöst.

    Allerdings weiß ich noch nicht, ob sich der Umbau für meine sieben SL900 preislich lohnt, da sie im Nebenraum stehen und noch nicht wirklich stören. Oder ich doch nur eine low-cost Umbaulösung mit externem Netzteil durchführe.



    Wo gibt es denn Tests mit vergleichbaren(!) Messungen? 3000 W Dauerleistung sind bei ~ 64% Wirkungsgrad schon physikalisch unmöglich...

    Weil du gefragt hast. Hier gibt es vergleichbare Messungen mit verschiedenen Signalen (auch Dauersignale mit verschiedenen Zeiträumen).

    L3600FD Testbericht


    Wennst willst noch weiterführendes Lesematerial von einem L-Acoustic Modul, welches bei der Netzbelastung sogar die Sicherungskurve eines C-Automaten berücksichtigt.

    L-Acoustic Testbericht