Beiträge von Baylock

    Vielen Dank schon mal für diese gründlich durchdachten Antworten, das ist eine grosse Hilfe.


    Ich muss sagen, dass ich trotz den weissen Wänden ein wirklich sehr gutes Heimkino-Erlebnis habe, wie ich finde. Im Testraum beim Händler fand ich das natürlich schon optimierter, aber jetzt nicht ein soooo riesiger Unterschied. Vielleicht liegt das an meiner WS-GR maskierbaren Leinwand? Ich kann mich leider nicht erinnern, ob sie hochkontrastig ist. Das muss ich beim Händler nachfragen.


    Ich bin in einer offenen Dachwohnung mit sehr steiler Decke, das mit Abdunkeln der Wände würde schwierig bis unmöglich. Denkt ihr, die rundum maskierte Leinwand macht so viel aus, wie ich denke? Jedenfalls, wenn ich das Seitenverhältnis nicht sauber maskiere, ist da schon ein grosser Verlust an Kontrast im Bild.


    Genau, ich erwarte keinen wirklich sichtbaren Unterschied wegen der Bildauflösung, FI ist eigentlich kein Thema, weil ich sie immer aus habe, beim Optoma ist der Soap Opera Effekt selbst bei niedrigster Stufe furchtbar.

    Nein, ich sehe eher selten mal den Rainbow Effekt, ab und zu mal in einem Nachspann oder einem Schwarz/Weiss-Film.


    Was ich mir wirklich erhoffe, ist das Upgrade zu mehr Film-/Kino-Look (zu analogen Zeiten) und eben optimiertes HDR, das in allen Szenen genug hell ist. Ein tiefschwarz-fetischist bin ich eher nicht. Wenn ich mal was auf dem Panasonic OLED gucke, dann empfinde ich das eher als unnatürlich.

    Hallo zusammen

    Ich habe vor einigen Wochen den "Fehler" gemacht, mir eine 4k Ultra HD Blu-Ray zu kaufen... ich war überwältigt von der Natürlichkeit des Bildes und den Farben. Mein Optoma UHD65 hat eShift 4k und unterstützt HDR, aber das Bild z.B. in Innenräumen ist doch eher dunkel. Wenn ich das in den Einstellungen im Panasonic 9004 zu kompensieren versuche, wird's definitiv besser, aber es wirkt auf mich weniger natürlich (Hautfarben gehen z.B. einen Stich ins Rote).


    Ich ging dann den Sony EW5000 mit dem JVC VLA-NP5 vergleichen; der Sony hat mich zwar sehr überzeugt, aber bei HDR Material war er auch eher dunkel, was beim JVC überhaupt nicht der Fall war. Leider, denn dieser ist ja nochmal teurer... das Bild vom UHD65 gefällt mir - vor allem beim 1080p Schauen - immer noch sehr gut und ich finde, es ist kein Upgrade nötig. Aber 4k Ultra HD - ich habe mittlerweile schon drei weitere geschaut und die Dunkelheit in manchen Szenen hat mich schon gewurmt, ich bin jedoch einfach sehr unschlüssig, ob ich fast 7000 Steine aufwerfen möchte, um das 4k Bild für ein paar Filme zu optimieren...


    Mein Ziel ist und war es schon immer, möglichst nahe an ein (analoges) Film-Bild zu kommen, was meiner Meinung nach dem JVC beim Test ausgezeichnet gelang. Also lange Rede kurze Frage: Kann jemand mir diesen Eindruck bestätigen und findet UHD65 zu NP5 ein "worthy" Upgrade? Meine Angst ist, dass beim Test die Bedingungen halt auch anders waren (komplett dunkler Raum/schwarze Stoffwände usw., mein Wohnzimmer ist ok dunkel, aber mit weissen Wänden). Aber da dort der Sony auch eher dunkel schien, habe ich schon das Gefühl, dass der JVC eine lohnenswerte Anschaffung wäre.

    Das war eigentlich klar, ich nahm das nur so als Beispiel, aber im Nachhinhein war das natürlich nicht passend.


    Ich muss in dem Fall bei Gelegenheit mal JVC Projektoren testen gehen. Wenn dann bei meinem Optoma die Lampe durch ist, anstelle einer neuer, überlegen, ob sich die Anschaffung eines JVC's (oder was es dann sonst noch für Alternativen gibt) anschauen gehen.


    Vielen Dank auch allen anderen für die detaillierten und informativen Antworten, äusserst interessant!


    Vielleicht kann man einfach auch sagen, dass im Bezug auf dieses Thema analog schlichtweg deutlich besser war als digital? Mal ganz so plakativ ausgedrückt... hängt mich nicht daran auf, bitte! :zwinker2:

    Hey Leute, vielen Dank für die Antworten und Erläuterungen - sehr interessant!


    Also mein Projektor zeigt effektiv 24hz an, wenn (was meistens der Fall ist) ich eine Blu-Ray mit 24p abspiele. Darauf habe ich beim Kauf geachtet. Auch hatte ich gelesen, dass DLP's etwas weniger ruckeln. Bin aber nicht so sicher, ob das wirklich stimmt.


    Also müsste es ein Zwischenbildberechnung geben, die die Bilder 2 - 3 Mal projektiert und quasi einen Blendeneffekt simuliert? Z.B. vier Bilder und jedes zweite wäre dunkel? Das wäre doch machbar? Habe ich das so richtig verstanden?


    Ich finde drum was Trick 17 so schöne beschrieben hat (was ja dann leider den Soap Opera Effect kreiert) braucht doch auch viel mehr Rechenleistung bzw. ist viel allfälliger für Fehlinterpretationen im Bild als das zuvor Beschriebene.

    Ich verwende in meinem Heimkino einen Optoma UHD65 DLP Projektor, mit dem ich äusserst zufrieden bin. Das einzige was mich wurmt, führt mich nun dazu euch hier zu fragen, denn im Netz gibt es irgendwie kaum bis nur verwirrende Infos zum Thema Frame Interpolation/Zwischenbildberechnung (FI). Ich habe bei meinem Optoma die FI ausgeschalten, da ich den Soap Opera Effekt als extrem störend empfinde und ihn auch schon bei niedrigster Stufe sehe. Auch störend kann aber das 24p Ruckeln sein, obwohl das meiste ist ziemlich "smooth", aber bei langsamen Kameraschwenks ist immer wieder ein Ruckeln zu erkennen bzw. der Schwenk wirkt stotternd/unsauber. Ich würde in diesem Fall Bewegungsunschärfe erwarten, die ich im Gegensatz nicht als störend, sondern normal empfinde.


    Lange Rede kurzer Sinn: Meine Nachforschungen haben ergeben, dass dies im Kino weniger/oder gar nicht sichtbar ist, weil dort die Projektoren alle Bilder zweimal projektieren, also ein 24p Signal in 48hz wiedergeben. Nun ist meine Frage: Warum gibt es nicht FI's die simpel und einfach jedes Bild zweimal auf die Leinwand beamen? Bzw. dem Nutzer die Möglichkeit geben einen Film in 48 ev. sogar 96hz abspielen zu können? Das wäre doch rechnerisch viel einfacher als 3:2 Pulldowns komplexe Objekte-im-Vordergrund-Berechnungen (FI) und dergleichen? Ich kann doch nicht der einzige sein, der schon auf diese Idee gekommen ist? Kennt ihr ev. einen Hersteller, der das so handhabt? Oder habe ich grundsätzlich was falsch verstanden?


    Ich bin gespannt auf eure Antworten/Gedanken/Anregungen!

    Hallo zusammen


    Ich bin 44 und schon seit Jahrzehnten ein passionierter Kinogänger und habe seit bald drei Jahren ein Heimkino mit dem ich eigentlich* sehr zufrieden bin. Das Herzstück ist ein Optoma UHD65, der ein tolles Bild auf die Leinwand zaubert. Für den Sound verwende ich eine Sonos Soundbar mit zwei kleinen Boxen für den Surround. Ist also 5.0 sozusagen, mir reichen die Bässe von der Soundbar. Als Quelle verwende ich meist Blu-Rays die in meinem Panasonic Player drehen. Ich würde mich als "old school" bezeichnen, mag also eher "langsame" und pre-CGI Filme, bin aber sehr offen für viele verschiedene Sparten.


    * Warum nur "eigentlich" werde ich in einem Post in passender Sektion erläutern.