Augustiner: Namor Naditz Heimkino Automation mit HA
In Kapitel 3.01 geht es um Denon und HomeAssistant, so als Inspirationsquelle
Sie sind in Begriff, Heimkinoverein zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
Augustiner: Namor Naditz Heimkino Automation mit HA
In Kapitel 3.01 geht es um Denon und HomeAssistant, so als Inspirationsquelle
hanspampel Askari01: Mit Crossover geht es bei mir. Vermutlich klappt dann auch Wine.
1. Crossover von Codeweaver installieren, die 14-tägige Trial reicht erstmal
2. Visuell C++ Runtime herunter laden, diese muss zu dem "Windows"-Betriebssystem in Crossover passen.
Visual C++ Runtime Ich hab die 64 Bit Version genommen
3. Visual C++ in Crossover installieren. Crossover nennt das Flasche. Als Betriebsversion für die Flasche habe ich Windows 10 64 bit verwendet.
4. In der Flasche unter Flaschenaktion Laufwerk C: öffnen
Bildschirmfoto 2025-01-03 um 17.39.02.png
5. Die Dateien von Neuron dort hineinkopieren.
6. Die gewünschte *.Bat Datei von dort in das Crossover-Fenster ziehen. Crossover startet dann das Batch-File. Ich würde als erstes mit "Generate Konfiguration from your exisiting setup.bat" anfangen.
7. Die Generate...bat hat dann meine beiden Denons direkt im Netzwerk gefunden und das *.avr-File generiert.
8. Die Transfer....bat hat bei mir erst noch einige Fehler generiert. Nach kürzen des Namens der *.oca Datei hat dies dann jedoch funktioniert.
Die oddMenu.bat funktioniert bei mir allerdings nicht, hier kommen immer Fehlermeldungen. Weiter kann ich seid der Installation von Crossover *.bat Files nicht mehr direkt öffnen und bearbeiten, ich muss die Dateien erst in .txt oder irgendetwas anderes umbenennen. Muss bei euch nicht so sein. Nicht vergessen, die Datei dann wieder in *.bat umzunennen. Kürzen der ewig langen Dateinamen kann auch nicht Schaden, schien aber nur bei der oca-Datei ein Problem gewesen zu sein.
Keya: Irgendwann bist du halt mit dem System begrenzt. Und das ist etwas, was viele gerne vergessen. Wenn halt mit einem DSP nochmal + 5 - 6 dB rein geknallt werden, muss das System auch in der Lage sein, diese 5 - 6 dB zu verarbeiten. Hier merkt dann der Denon, dass es mit dem Headroom eng wird und begrenzt daher den Pegel. Wenn du nicht neu einmessen möchtest, mach halt folgendes:
Stell deinen Verstärker auf einen Pegel ein und gib ein Referenzsignal auf die Subs, vielleicht zusätzlich auch noch auf irgendwelche Boxen mit Bassmanagement. Dann reduzierst du den Subwoofer auf 0 dB und erhöhst jetzt den Pegel so weit am Subwoofer, bis du wieder den Ursprungspegel hast. Es sollte dann auch auf deiner anderen Box der Bassbereich wieder richtig wiedergeben werden. Du musst dann nur daran denken, dass wenn du das OCA-File wieder auf den Denon lädst, der Pegel für den Subwoofer wieder auf + 11 dB aufgedreht wird. Aber das merkst du dann recht schnell
Wenn du sämtliche Kanäle neu berechnen lassen möchtest, musst du auch vorher neu einmessen. Es kann dir aber passieren, dass der Algorithmus dann durchaus andere Crossover-Einstellungen/Pegel wählt und dann doch noch ein anderes Ergebnis heraus kommt.
Was noch schön bei Neuron wäre, wenn man auf Flat und Reference verschiedene Target-Curves legen könnte. Für Musik höre ich gerne mit der Atmos Music Curve, Film schaue ich eigentlich meistens mit den Storm Audio Target Curves. Mit Multeq-X und Dirac können 2 bzw. 3 verschiedene Targets hinterlegt werden. Allerdings berechnet Neuron halt je nach Target immer unterschiedliche Frequenzen und Pegel, insofern ist das nicht so ohne weiteres möglich.
Askari01: Okay, mein Fehler.
Bildschirmfoto 2025-01-03 um 10.44.08.png
Ich bin davon ausgegangen, dass man ein *.avr-File benötigt, um Neuron starten zu können. Daher hatte ich mich immer gewundert, wie du das "Generate....bat" zum Laufen gebracht hast. Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass es auch mit einem *.ady-File geht.
Wenn du Zugriff auf einen alten Windows-Rechner hast, ist es okay. Du musst aber immer, auch wenn du später doch noch mit anderen Target-Curves experimentieren willst, das *.oca-File in den Receiver zurück spielen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass irgend jemand das Programm odd.wtf zeitnah auf Mac OS portiert.
Nikless: Okay, wenn einem das wichtig ist, ist das so der eleganteste Weg.
Ich höre immer so, dass es für mich angenehm ist. Je nach Musik, Film, Stimmung, Uhrzeit passe ich den Pegel entsprechend an. Ob da nun -10 dB, - 13 dB oder -30 dB irgendwo im Display steht, ist mir völlig egal.
DAVID MCHW: Ja, kannst du. Das musst du dann aber für jeden Eingang einzeln machen, die angezeigten Lautsprecher sind davon abhängig, welches Signal anliegt bzw. welches Sound Format ausgegeben werden soll. Diese Anpassung gilt immer für den Eingang, d.h. ein Unterschied zwischen Lautsprecherkonfiguration 1 und 2 kann so auch nicht vorgenommen werden. Wenn alle Pegel angepasst werden sollen, ist der von Nikless vorgeschlagene Weg schneller.
Du musst für Neuron ein Konfigurations-File vom Receiver erstellen. Dies macht man mit dem Batch-File "Generate Konfiguration from your exisiting setup.bat". In dem Batch-File wird das Programm odd.wtf gestartet. Beim Senden des OCA-Files an den Receiver wird mit dem Batch-File "Transfer optimized Calibration to Receiver.bat" das gleiche Programm odd.wtf gestartet, die Parameter sind lediglich etwas anders, damit odd.wtf dann die Daten an den Reciever sendet und nicht liest.
Wenn also der 1. Schritt geklappt hat (und muss ja, sonst hättest du Neuron gar nicht starten können), dann bekommst du auch den 2. Schritt hin.
Rechtsklick auf die Datei "Transfer....bat" und "Im Editor bearbeiten" anwählen
Bildschirmfoto 2025-01-02 um 19.09.54.png
Bildschirmfoto 2025-01-02 um 19.07.52.png
Dort dann den Eintrag mit --ip ergänzen. Wie gesagt, wichtig ist, dass das Verzeichnis mit Neuron in Parallels auf Laufwerk C liegt, in das gleiche Verzeichnis muss dann auch das *.oca-File kopiert werden.
Askari01: Parallels "war" keine Option? Also du hast Parallels und es hat nicht geklappt?
Alles anzeigenMaster: Dank dir. Hatte etwas zu kämpfen, bis die VPN-Einstellungen und alles gepasst hatten. Allerdings darf ich nicht die IP-Adresse mit führenden 0 angeben, sonst werden die Zahlen nicht richtig interpretiert.
Also wer mit Neuron herumspielen möchte und einen Mac mit Parallels verwendet:
Die Neuron-Dateien müssen in ein Verzeichnis unter Laufwerk C kopiert werden. Mac-Verzeichnisse, die unter Parallels verfügbar gemacht werden gehen nicht.
Wer noch nicht die Visual C++ Runtime installiert hat, bekommt dll Fehlermeldungen.
Falls es dann Probleme mit dem Finden des AVR gibt, das Skript Generate configuration from your exisiting setup.bat editieren.
Die Zeile muss dann lauten: odd.wtf gen --ip xxx.xxx.xxx.xxx
Man kann noch fürs Debugging in die nächste Zeile folgenden Wert eintragen: pause
Dann wird das Fenster nicht automatisch geschlossen, sondern man muss noch eine Taste drücken. Sieht dann aber entsprechende Fehlermeldungen.
Wenn das Skript den AVR nicht findet, unbedingt cmd.exe öffnen und mit ping xxx.xxx.xxx.xxx überprüfen, ob der Receiver auch erreicht werden kann. Dabei darauf achten, dass der Ping-Befehl dann auch wirklich die richtige IP-Adresse verwendet, am Besten führende 0 weglassen und Zahlen > 9 nicht auf 3 Stellen aufblasen (09, 009, 010....099) sondern nur mit der richtigen Stellenanzahl schreiben (9, 10, .... 99).
Das Konfigurationsfile hast du doch auch schon auslesen müssen, also hat doch die Verbindung zu deinem Denon schon geklappt. Das OCA-File mit der Batch-Datei zurück zu schreiben ist doch nichts anderes? Es ist vermutlich hilfreiche, das Transfer....bat-File ebenfalls mit der IP-Adresse zu ergänzen.
Die Zeile muss dann lauten: odd.wtf load %fileName% --ip 192.168.10.181
Die IP ist logischerweise durch die von deinem X4800 zu ersetzen. Da du den Receiver ausgelesen hast, musst du die Adresse ja kennen. Ansonsten im Receiver unter Network Settings anzeigen lassen (oder in deinem Router, etc).
Das OCA-File sowie das Skript müssen in dem virtuellen Windows in einem Verzeichnis auf Laufwerk C liegen. Ein von Mac OS gemapptes Laufwerk geht nicht. Es kommt dann eine Fehlermeldung, das UNC-Pfade nicht unterstützt werden.
Wenn du dir nicht einen eigenen Windows-Rechner hinstellen willst, ist das die einfache (einzige?) Variante.
Wieso sollte man dies über die Eingangspegel machen?
Der Eingangspegel ist ein gutes Werkzeug, um ATV, Blu-Ray, Konsole, etc. im Pegel anzugleichen. Setzt dann allerdings voraus, dass man gleichlaute Referenzsignale hat.
Wenn man jedoch den Pegelunterschied zwischen Audyssey und Dirac angleichen will, ist der Eingangspegel ungeeignet, da in aller Regel die Eingänge nicht an Audyssey oder Dirac gebunden sind.
Da mit Dirac BassManagemen und BassControl sämtliche Einstellungen gesperrt sind, muss man auf die Audyssey-Konfiguration wechseln und unter Manuell/Pegel die Kanäle entsprechend um 3 - 5 dB absenken.
DukeFelix: Die Bezeichnungen sind in der Tat etwas verwirrend. LFE+Main kannst du im Denon Menü einstellen, unabhängig davon, wie die Einstellungen für die Mains oder andere Lautsprecher sind. LFE+Main ist jedoch nur aktiv, wenn die Lautsprecher auch als Fullrange eingestellt sind. In dem Fall stellst du dann mit der Übergangsfrequenz in deinem Bild ein, wie hoch der Subwoofer mitläuft. Bedeutet, dass die Mains Fullrange laufen und der Subwoofer bis 150 Hz mit dazu. Dies kann vorteilhaft sein, weil so Raummoden gleichmässiger angeregt werden können. Wenn die Lautsprecher nicht als Fullrange oder Large definiert sind, laufen die Subs immer bis zur eingestelllten XO-Frequenz aber nicht höher und nicht zusammen mit den Mains.
Das LFE-Signal wird meistens nur auf den Subs wieder gegeben. Die 150 Hz definieren, wie hoch der LFE laufen kann. Meist sind nur Signale bis 120 Hz drauf, theoretisch darf der LFE aber bis 250 Hz laufen mit eventuellen Problemen der Ortung. Deswegen macht hier der Tiefpass durchaus Sinn. Bei neueren Denon/Marantz kannst du bei Fullrange-Lautsprechern den LFE auch auf diese Speaker mixen. Eigentlich würde es aber immer Sinn machen, den LFE bis 250 Hz laufen zu lassen und höhere Frequenzanteile dann von den Lautsprechern wieder geben zu lassen. Wird aber bislang nicht gemacht.
Kontrollieren kannst du das, indem du mit dem REW-Generator ein Signal oder einen Sweep auf den LFE-Kanal ausgeben lässt. Wenn die Subs ausgeschaltet sind, solltest du bei dir nix hören. Wenn du einen Sweep auf die Mains gibst, sollten diese bei ausgeschaltetem Sub auch die tiefen Frequenzen wieder geben. Wenn du die Lautsprecher aus steckst, muss der Sub bis 150 Hz mit laufen. Dann hast du LFE+Main. Hast du einen Screen-Shot gemacht, wo die XO-Frequenzen angegeben wurden?
Polarität würde ich nicht ändern. Nach dem Neuron mit allen Lautsprechern durch ist, hat Neuron lediglich den Subwoofer invertiert, alle anderen Kanäle nicht angetastet. Wenn du die Polarität für die Subs einfach ändern kannst, kannst du es mal ausprobieren. Du solltest dann Probleme mit Auslöschung bekommen und wesentlich weniger Pegel.
powerohr: Du hast gefragt, ob man die Trennfrequenz fest vorgeben kann und dies ist nach meinem Kenntnisstand nicht möglich. Weiter habe ich versucht dir zu erklären, wo OCA herkommt. Auch wenn er in Deutschland lebt, orientiert er sich eher am amerikanischen Markt. Sein eigenes Setup besteht (oder bestand zumindest früher) aus 2 Focal Kanta 2 Standboxen (zufälliger Weise die Nach-Nach-Nach-Folger meiner 927 BE) und Focal Dome Flax für Atmos, ich meine auch Surround. Center und Subs weiss ich nicht. Ein DBA ist vermutlich nicht sein Hauptfokus. Und wenn man ausserhalb unserer Bubble schaut, insbesondere mal auch was die meisten Lautsprecher-Hersteller als Surround-Sets bewerben, dann sind dies in den meisten Fällen Standboxen für FL+FR und ein deutlich kleinerer Lautsprecher als Center. Weiter habe ich geschrieben, dass bei mir die hohe Trennfrequenz mit 250 Hz erstaunlicherweise gar nicht schlecht funktioniert.
Was ist also an meiner Aussage nur halb korrekt?
OCA versucht die Berechnung bestmöglich zu automatisieren. Dies klappt mal besser, mal schlechter. Schön wäre es, wenn man in die Berechnung eingreifen könnte, bzw. Schwerpunkte definieren. Zumal bei mir die Berechnung mit Version 1.4 und Force Large das exakt gleiche Ergebnis geliefert hat, wie ohne. Aber jeder kann ja sein eigenes Programm für seine eigenen Bedürfnisse schreiben, wenn einem die OCA-Variante nicht gefällt.
Das Thema jenseits der Schröder-Frequenz zu korrigieren, wird ja auch hier im Forum heiss diskutiert. Aus meiner Sicht ist es völlig legitim, es sollte/muss aber im höheren Frequenzbereich anders korrigiert werden und man muss sich klar darüber sein, was man möchte, bzw. wo die Prioritäten liegen. Manche behaupten, dass wenn ausserhalb der Schröderfrequenz korrigiert wird, der natürliche Klang der Lautsprecher beeinträchtigt wird und daher nicht jenseits der Schröderfrequenz korrigiert werden darf. Das Argument kann ich verstehen. Wenn der Lautsprecher aber hinter einer akustisch transparenten Leinwand platziert wird, kommt es nunmal zu einer Bedämpfung im Hochton-Bereich. Damit also der Lautsprecher seinen natürlichen Klang entfalten kann, muss der Hochtonbereich entsprechend angehoben werden. Wenn ich verschiedene Lautsprecher einsetze, möchte ich aber, dass diese Lautsprecher möglichst identisch klingen. Wenn der Verstärker gesounded ist, und es vielleicht dann insgesamt doch zuviel Roll-Off im Hochton-Bereich wird, warum soll man dann diesen Bereich nicht entsprechend korrigieren? Es gilt natürlich, weniger ist mehr, und der Einsatz von DSP und Filtern kann ja auch ungewünschte Nebenwirkungen haben. Man muss dann für sich selber entscheiden, welcher Kompromiss der Bessere ist. Das kann aber nur jeder unter seinen Gegebenheiten für sich selbst entscheiden. Daher bin ich kein Freund davon, wenn man einfach pauschal allen Leuten vorschreibt, dass sie es so oder so machen müssen.
DukeFelix: Freut mich, wenn ich helfen kann. Falls du die Pegel nochmal so abgleichst, wäre ich auf deinen erneuten Höreindruck gespannt.
Da siehst du nochmal, was ich meine. Die untere Kurve ist die berechnete Kurve von Neuron, die mittlere Kurve ist dann, was ich gemessen habe. Die Target-Curve hab ich am Bass ausgerichtet. Obwohl ich die Berechnung bis 20 kHz habe durchlaufen lassen, sind der Mittel- und Hochtonbereich im Verhältnis zum Bass deutlich zu laut. Oben drüber (+10 dB Offset) liegt die Messung mit Dirac DLBC. Ich habe dann die Lautsprecher bei mir um - 3 dB korrigiert und den Bass noch um -1 dB zurück genommen.
Bass und Mittel-/Hochton sind jetzt viel stimmiger. Gestern Abend habe ich dann beim Hören den Subwoofer-Pegel doch noch um 2 dB angehoben. Insgesamt bin ich mit Neuron sehr zufrieden, muss aber noch etwas weiter vergleichen.
powerohr: Die Crossover kann man nach meinem Kenntnisstand nicht mehr fix anpassen. Mit 1.4 kam die Möglichkeit ForceLarge auszuwählen, hat bei mir in der Berechnung keinen Unterschied gemacht. Zu deinem Kommentar weiter oben: OCA geht nicht unbedingt von einer Heimkino-Installation aus, sondern eher von einem Wohnzimmerkino. Daher ist der Center meist kleiner und hat weniger Tiefgang als die anderen Lautsprecher. Ebenfalls geht er typischerweise nicht von einem DBA aus. Die Berechnung kann daher andere Filterfrequenzen nahe legen. Die bei mir berechneten 250 Hz auf der Front funktionieren gar nicht schlecht.
DukeFelix: Das ist jetzt der Punkt, wo man nachmessen sollte um zu verstehen, warum es so klingt. Bei mir war Neuron in den Höhen ebenfalls zu präsent, bzw. der Bass im Verhältnis zu leise. D.h. auch wenn die Target vorgegeben ist, pegelt Neuron die Kanäle nicht ausreichend weit herunter. Damit klingt der Lautsprecher entsprechend Crisp. Wenn du Messungen mit REW nicht unbedingt machen möchtest/kannst, geht auch folgende Variante: Mit einer App wie Dezibel X kannst du mit einem iPhone sehr präzise Pegelmessungen machen, da die Mikro-Charakteristik sehr genau definiert ist. Für Android wird es aber wohl ähnliche Programme geben. Und es geht ja auch um das Verhältnis zueinander, nicht um den Absolutpegel.
Dann Sub ausschalten und eine Disc mit Testsignalen oder Musik abspielen. Wichtig, nicht den Testgenerator des Denon verwenden, dieser ignoriert Audyssey. Dann Neuron und Maestro vergleichen und die Lautsprecher für Neuron entsprechend im Pegel anpassen. Danach schaltest du die Subs wieder ein und wiederholst den Vergleich. Einen Pegelunterschied gleichst du jetzt nur noch über den Subpegel an. Idealerweise verwendest du dafür Rosa Rauschen. Kannst du prima mit dem Sound Generator aus REW generieren. Bei Musik achte ich darauf, dass ich in einer kurzen Loop den gleichen Max-Pegel angezeigt bekomme. Damit stimmt der Übergangsbereich nicht mehr 100 %, aber viel mehr Eingriffsmöglichkeiten hast du nicht.
OlafS: Ah, interessant. Ich hab bislang immer die Dolby Atmos Music Curve verwendet.
holymann: Bei dir trat der Fehler relativ zeitnah am Anfang auf. Daher scheint das eine Speicherlimitierung oder ähnliches zu sein. Deine *.mdat Datei hast du ja aus der *.ady erzeugt richtig? D.h. die Messdaten haben die gleiche Auflösung, Du kannst ja nochmals beide Datensätze laden und erhöhst vorher das Limit auf 1000 Messkurven.
holymann: Warum kopierst du die Daten aus der *.ady UND *.mdat? Du brauchst einen Satz Daten. Es ist egal, wie dieser Satz in REW hinein kommt. Ich hab dir empfohlen einmal die Daten aus dem *.ady-File zu kopieren und diese Rohdaten als *.mdat zu speichern, damit du bei weiteren Versuchen die *.mdat direkt in REW laden kannst. Ich empfehle ebenfalls, die Daten nach Abschluss der Berechnung als neue *.mdat zu speichern. So kann man hinterher nochmal nachschauen/vergleichen, wenn man die Berechnungsparameter variiert oder nachgemessen hat.
OlafS und holymann: der Fehler bedeutet ein Kommunikationsproblem zwischen dem HTML-Programm und REW. Wieviel Speicher habt ihr denn für REW bei der Installation zugelassen? Wenn ich bei mir 4.1.2 berechnen lasse, geht der Speicherbedarf bis ca. 1.2 GB, für die 4.4.2 Konfiguration habe ich bis 1.6 GB gesehen. Reduziert doch mal bitte die Anzahl der Messungen pro Kanal und schaut, ob es dann durchläuft. Ihr habt alles unter Windows laufen?
Und wenn ihr mit dem exakt gleichen Setting die ältere Version des Skript laufen lasst, tritt der Fehler dann auch auf?
holymann: Du hast eine sehr hohe Meinung von den Leuten hier im Forum. Es ist aber kein Forum für Hellseher. Ein Mindestmass an Information wäre schon hilfreich.
Wann bekommst du den Fehler, mit welchem Programm? Network-Fehler heisst, dass es irgendwo ein Kommunikationsproblem gibt. Muss man aus deinem Bild interpretieren, dass es bei der HTML-Datei auftritt? Hast du REW neu gestartet und vergessen den API-Server ebenfalls zu starten? Tritt der Fehler in irgendeiner anderen Skript-Datei auf?
Es ist egal, ob man die Multeq-App oder Multeq-X verwendet. Die standardmässig von Audyssey verwendete Target-Curve ist flach mit Roll-off, wohin gegen Dirac im Bass mit der Standardeinstellung gleich mal + 5 oder mehr Dezibel drauf knallt. Weiter ist in Multeq-X standardmässig die Funktion Auto-Leveling aktiv, mit der ein Filter mit +5 dB nicht dazu führt, dass das Signal um 5 dB angehoben wird, sondern die Kurve wird entsprechend abgesenkt. Zusätzlich ist der Headroom in Audyssey begrenzt. Dazu muss man unter Setup/Features Enable EQ Headroom Expansion auswählen. In Dirac kann man problemlos bis zu + 12 dB rein knallen, ohne dass Dirac ansatzweise meckert.
Sofern natürlich die gleiche Target-Curve verwendet wird und die Einstellungen in Multeq-X angepasst werden, sind die Ergebnisse dann vergleichbar.
Audyssey misst bei mir reproduzierbar auch mit ca. 5 dB mehr Pegel ein.
Am0kSepp: Mir sind bei meinem X3800H bislang keine Einschränkungen aufgefallen. Je nachdem wie Dirac aber deine Lautsprecher korrigiert, macht es schon Sinn, dass nicht mehr der volle Pegel zur Verfügung steht.
Penny09: Dirac geht bei der Einmessung deutlich forscher zu Werke als Audyssey. Daher macht es durchaus Sinn, dass sie dann den Pegel etwas zurück nehmen, da der Headroom fürs Equalizing benutzt wird. So oder so gleiche ich Audyssey vom Pegel auf Dirac an, damit ich beim Vergleichen nicht mit dem Lautstärke-Steller hantieren muss. Ob da hinterher - 10 dB oder - 5 dB im Display steht, ist doch völlig irrelevant. Wenn es zu leise ist macht man lauter, wenn es zu laut ist entsprechend leiser. Da alle Welt eh beliebig aussteuert, muss man sowieso den Pegel entsprechend anpassen.
DukeFelix: Ich kenne das Anti-Mode nicht. Unterstützt das Anti-Mode nicht einen Modus, wo du nur mit einem Signal vom Verstärker kommst und dann auf 2 Subs gehst? Das wäre ja eigentlich genau das richtige für dich. Anti-Mode passt beide Subs gescheit aufeinander an, die Integration mit den anderen Lautsprechern lässt du dann durch Neuron machen.
Du musst ja die Konfiguration für Neuron auslesen. Ich bin mir nicht sicher, ob Neuron die darin angegebenen Entfernungen und Pegel als Basis für die Berechnung nimmt. Daher würde ich vorsichtshalber die Werte des 2. Subwoofer dann entsprechend manuell nachtragen.
meisterrp: Es ist ja keine Hürde, das Messmikro zu nehmen und mal aus REW heraus zu schauen, was denn bei dir an einem Kanal tatsächlich anliegt. Du kannst dann den Pegel für den Subwoofer entsprechend korrigieren. Vermutlich ist es ein systematischer Fehler, daher würde ich erstmal nur bei den Fronts schauen. Es ist auch noch vorteilhaft, diese Messung 2 - 3 mal zu machen:
1. System ganz normal
2. Subwoofer ausgeschaltet
3. Subwoofer eingeschaltet aber Frontboxen ausgesteckt
Wenn du die Ergebnisse der Berechnung von Neuron gespeichert hast, kannst du auch noch damit vergleichen. Mindestens die TargetCurve ist noch interessant zu sehen, wie gut die abgebildet wird.
Askari01: Das HTML und die gesamte Berechnung läuft natürlich auch auf dem Mac. Für die Kommunikation mit dem Receiver benötigst du die odd.wtf, dies ist ein Visual C++ File. Das mache ich bei mir mit Parallels und Windows (ARM) in einer VM. Ob das mit CrossOver oder ähnlichem geht, kann ich dir nicht sagen.
DukeFelix: Wie gross ist dein Leidensdruck, bzw. wie dringend willst du Neuron ausprobieren? Für dich sehe ich aktuell nur eine Möglichkeit, und die würde ich im besten Fall mit Gefrickel beschreiben. Auch ohne Gewähr, dass es funktioniert, d.h. ich würde mich Anfangs definitiv erstmal nur auf einige wenige Messpunkte konzentrieren und schauen, was Neuron davon macht.
Also, mein Lösungsansatz wäre wie folgt:
Du musst 2x eine Audyssey-Messung machen, 1x mit deinem 1. Sub und einmal mit deinem 2. Sub. Die Subs müssen dabei am Denon immer am Ausgang 1 angeschlossen sein und der Denon auch auf 1 Sub eingestellt. Du kannst dann mit dem Skript die *.ady entpacken lassen und ziehst die Messdaten in REW. Du musst dann dort die Messdaten vom 2. Sub entsprechend nochmal umbenennen. Du könntest dann auch mit den anderen Lautsprecherdateien nochmals schauen, wie gut du deine Messpositionen getroffen hast. Falls du 2x alle Messdaten in REW kopierst, musst du die doppelten Daten für die normalen Lautsprecher entsprechend wieder löschen. Ich würde mir dann in den *ady-Files nochmals die Pegel und die Distanzen für die Lautsprecher anschauen und vergleichen, dass diese ähnlich sind. Wenn du den Denon wieder auf 2 Subwoofer umstellst, die Daten für Pegel und Distanz aus der Einzelmessung entsprechend eintragen.
Dann die Konfiguration mit dem Skript-File auslesen lassen, Neuron sollte dann mit den Messdaten arbeiten können.
Für eine einmalige Aktion kann man das vermutlich so machen, um Neuron mal auszuprobieren. Aber aus meiner Sicht wirst du mittelfristig nicht drumherum kommen, dich mal mit der Messung und einem Umik zu beschäftigen. Zumal man bei solchen Experimenten noch mehr darauf angewiesen ist, das System nachzumessen um eventuelle Fehler fest zu stellen. Auch gerade deshalb, damit man beim Probehören dann einen fairen Vergleich hat.
Daniel81: Meine Raummaße sind ebenfalls ähnlich wie bei dir, 4,2 x 3,56 x 2,23 m. Ich sitze aber etwas weiter im Raum von der Wand weg. Leider sind bei uns im Haus die Türen extrem gross, 2,2 m x 1 m, wodurch ich sehr stark limitiert bin, was Deckenlautsprecher sowie Surround Back etc. angeht. Daher habe ich im Keller bislang nur ein 5.1.2-System installiert. Im Wohnzimmer habe ich jedoch ein 5.0.4 Setup.
Für mich ist es so:
Bei Film oder Spielen vermisse ich mit .2 erstmal nichts. Wenn der Film oder das Spiel gut sind, bin ich einfach im Film drin, da hab ich noch nie gedacht, jetzt müsste ein Effekt von oben hinter mir kommen. Bei Atmos Music kenne ich einige Stücke und weiss, wie die mit .4 klingen und da vermisse ich die beiden fehlenden Deckenlautsprecher am meisten. Höre ich mit künstlichen Signalen, z.B. Panning von der SACT-Disc, dann empfinde ich die fehlenden Surround-Backs als störender, als die fehlenden 2 Deckenkanäle.
Wenn du mit den Deckenlautsprechern an der Wand soweit herunter kommst, ist der Abstand zu den Surround oder Surround Backs relativ gering. Insbesondere, wenn diese vielleicht noch etwas erhöht montiert wurden, um die Sitze besser abzudecken. Rein für Film würde ich diesen Aufwand für mich nicht treiben, da wären mir dann Surround Backs wichtiger.
Dolby empfiehlt zwischen 30° und 55° bezogen auf den Elevationswinkel, wie von Moe geschrieben bei dir in der Skizze die 59° (nicht die 31°). Mit 59° bist du ja nicht soweit davon entfernt. Ich würde also versuchen, mit dem Lautsprecher möglichst gut in die Ecke zu kommen.
Ich würde in die Richtung von Moes PS6 Atmos schauen, oder andere Lautsprecher mit ähnlicher Gehäuseform. Die Schenkel sind nicht gleichlang, ich würde ihn dann tendenziell eher mit dem langen Schenkel an die Rückwand montieren, so dass der Treiber noch etwas tiefer kommt und der Winkel noch etwas flacher wird. Da kannst du aber auch nochmal mit Moe sprechen, die Maße können sicherlich noch etwas für dich angepasst werden.
Zum Messen: Momentan haben die wenigsten einen Dolby Atmos Encoder auf ihrem Rechner laufen. Daher können die Boxen im Top-Layer nicht direkt angesprochen werden. HDMI hat bis 2.0 per PCM nur 7.1 Kanäle unterstützt. Mit HDMI 2.1 können jetzt ich meine bis zu 32 Kanäle adressiert werden. Die neueren MacBook Pros haben sogar HDMI 2.1. Ich weiss aber nicht, ob Mac OS mehr als 7.1 PCM-Signale unterstützt. Bei Windows-Rechnern kenne ich mich nicht wirklich aus, aber Soundkarten oder Nachrüst-Karten mit HDMI 2.1 hab ich bislang noch nicht gesehen. Vermutlich nehmen Denon/Marantz wahrscheinlich auch nur PCM bis 7.1 Kanäle entgegen?
Auf dem Mac können aktuell nur Lossy Atmos-Files wieder gegeben werden. Die Lossy Files für den LFE von OCA waren im Frequenzgang auf 120 Hz ausgelegt. Durch das Fehlen der höheren Frequenzanteile ist zum einen das exakte Timing schwierig zu bestimmen, zum Anderen kann Nexus/Neuron so nicht die ideale XO-Frequenz berechnen. Audyssey und Dirac verwenden übrigens für die Subwoofer Messsignale mit deutlich höherem Frequenzspektrum bis in den kHz--Bereich. Aber auch vom Handling macht es Sinn, den LFE und die untere Ebene mit dem internen Signalgenerator in REW zu messen.
Wenn man verschiedene Quellen nutzt, sollten die Sweeps möglichst identisch sein (Auflösung, Pegel, etc.), um Probleme bei der Berechnung zu vermeiden. Wenn die Sweep-Files mit 0 dBFS verwendet werden, sollte auch der REW-Generator auf 0 dBFS eingestellt werden. Es bietet sich an, die Pegel für FL/FR/LFE zu verifizieren. Atmos Sweep und REW sollten gleich laut sein, damit dann die Atmos-Speaker richtig zum Baselayer eingepegelt werden.
Ich habe heute Abend nur mal kurz in die Neuron-Kalibration rein hören können. Trotz der hohen Trennfrequenzen auf FL/FR/SL/SR ist der erste akustische Eindruck nicht schlecht. Ich hoffe, dass ich morgen etwas intensiver rein hören und nachmessen kann.
Keya: bekommst du nicht. Wenn du die Multeq-X-App unter Windows verwendest, kannst du die Filterdateien aus REW heraus exportieren und dann in Multeq-X importieren. Du musst dann trotzdem noch alle Einstellungen bezüglich Pegel, Delay, XO händisch eintragen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Ergebnis identisch ist.
Was ist denn deine Fehlermeldung? Mit dem Batch-File "Transfer optimized calibration to Receiver.bat" werden die Einstellungen aus dem OCA-File an den Receiver übertragen.
Bildschirmfoto 2024-12-27 um 15.45.48.png
Eventuell --ip ergänzen, die IP muss logischerweise die vom eigenen Receiver sein, nicht meine. Führende 0 sind wegzulassen, da sonst die Zahl als Octal Literal interpretiert wird (010 wird als 8 interpretiert). Falls es weitere Probleme gibt, das Skript ist auch als _admin Version im Verzeichnis hinterlegt.