Beiträge von Cstucki75

    Hier von heute so sieht Dirac ihre Vorteile mit DLBC

    https://www.dirac.com/blog/easier-subwoofer-setup/

    Ist zwar das typische Marketing Blabla, aber grundsätzlich kann ich es für mein Setup bestätigen. MSO hat für mich ein besseres Ergebnis erzielt als DLBC, aber die Berechnung, der Aufwand bei der Messung, Reproduzierbarkeit war bei DLBC jeweils deutlich besser. Leider kann man nicht sagen, ob man den Bass auf gleichmäßigen Bass auf den Sitzplätzen oder auf bestmögliche Einzelplatzperformance optimieren möchte.

    Ja, genau das ist der Einsatzzweck für Multi-Sub und MSO, die Varianz im Bass bei mehreren Sitzplätzen zu reduzieren. Es ist nicht die Aufgabe/Ziel, die bestmögliche Performance auf einem Einzelplatz zu erzielen.

    Das hat Matt Poes in einem seiner letzten Videos extra nochmal betont.

    D.h. rein für Stereo mit einem einzigen Sitzplatz ist es nicht unbedingt notwendig und 1 - 2 Subs können ausreichen. Wenn man diese aber nicht ideal stellen kann, ist dann eine 4 Sublösung wiederum im Vorteil.

    Wenn du auf .2 gehst, sind die LS in Längsrichtung knapp vor dir, ca. 10°

    In der Seite hängt es von deinem Raum ab. Je nachdem, wie das Abstrahlverhalten deiner LS ist, funktioniert da auch meist ein flacher Aufbau.

    Wenn du einfach einwinkeln kannst, würde ich einwinkeln. Bei .4 oder.6 würde ich die äußeren LS vermutlich immer einwinkeln.

    Hallo Nikless,


    schön dass du mit MSO zufrieden bist. Vom Bild hätte ich jetzt gesagt, dass deine Anordnung eher einem SBA entspricht und hätte nicht vermutet, dass MSO den Bass sehr stark beeinflussen kann. Leider verlierst du auch noch einen weiteren Freiheitsgrad, da du die 4 Subs, so wie ich es verstanden hab, nicht einzeln ansteuern kannst. Irgendwelche Kompromisse muss man halt immer eingehen.


    Magst du mal Vergleichsmessungen MSO im Vergleich zu DLBC posten?


    ART hat durchaus Ähnlichkeiten mit MSO, insbesondere in dem Frequenzbereich, in dem nur die Subs wirklich sinnvoll arbeiten können. Dadurch, dass das klassische Bassmanagement bei ART aufgeweicht wird, kann ART jedoch viel gezielter und auch für höhere Frequenzen die zusätzlichen Lautsprecher als Stützstellen verwenden. Je tiefer diese spielen könnn, umso besser. Jedoch braucht es an den Stützstellen sehr häufig wesentlich weniger Pegel, so dass auch kleinere Satelliten nützen können.

    Nilsens: Die von ihm bereitgestellten Sweeps geben das Timing-Signal alle auf FR aus, die Sweeps auf der SACT Disc alle FL.

    Im Video zeigt er auch die Sweeps mit REW und verwendet auch FR als timing reference.


    Oli: Wenn es bei dir mit FL funktioniert, ist ja prima. Dann war ich da übervorsichtig.

    Nilsens: SACT nutzt FL als Referenz, Nexus FR.

    Er sagte irgendwo, dass die Entfernung egal ist. Daher vermute ich, dass er sämtliche delays relativ zu seiner Referenz berechnet.

    Wenn sich diese ändert, kann es je nach Berechnung Probleme geben.


    Ansonsten ist die Disc super.

    Es gibt immer verschiedene Herangehensweisen, Schwerpunkte die man setzt.

    Der Schwerpunkt bei Audyssey: Eine Variante, die auch Lieschen Müller durchführen kann und die dann deutliche Vorteile bietet. OCA mag keine Korrekturen über 250 Hz, okay, akzeptiert. Es gibt aber durchaus gute Gründe doch höher zu korrigieren. Und gerade, wenn in akustisch unbehandelten Räumen vielleicht auch noch unterschiedliche Lautsprecher zum Einsatz kommen, ist eine Korrektur auch bis in höhere Frequenzbereiche durchaus sinnvoll. Die Nachteile durch zusätzlichen Einsatz von Filtern werden durch einen homogeneren Klang insbesondere bei Multilautsprecher-Anwendungen vermutlich aufgewogen. Und man hatte bei Audyssey ja auch schon die Möglichkeit, die anderen Lautsprecher klanglich an die Frontlautsprecher angleichen zu lassen. Die Implementation der Subwoofer ist ebenfalls auf dem Stand der Technik gemäss den gängigen Empfehlungen in den USA gemacht worden. Inzwischen ist man natürlich deutlich weiter. Aber soweit ich weiss, entspricht die Subwoofer-Einmessung von OCA im Wesentlichen dem gleichen Ansatz.


    Die Multeq-X Software ist vom Leistungsumfang extrem mächtig. Gerade auch wer gerne mit Filtern, etc. herum spielt, hat hier eine Spielwiese bekommen, die in diesem Segment von AVRs einzigartig ist. Bei meinen bisherigen A1 Evo Messungen habe ich die Filter dann auch per Multeq-X eingebunden. Dadurch hat man etwas mehr Flexibilität, da man die Filter definiert zuweisen kann und so Flat und Reference nutzen kann.


    Als ich mir für den Denon Dirac geholt hab, habe ich natürlich auch erstmal gedacht, Dirac ist deutlich besser. Und was Dirac deutlich besser macht, ist definitiv die Impulsantwort. Allerdings war mir auch gleich aufgefallen, dass Dirac bei den Einstellungen zur Target-Curve nicht schüchtern unterwegs war. Dirac und Audyssey mit gleicher Target-Curve und ansonsten vergleichbaren Settings, werde ich in einem Blindtest sehr wahrscheinlich nicht heraus hören. Die 1. Implementation von Dirac war sogar relativ Benutzer-unfreundlich gemacht, da die Lautsprecher schon vor der Kalibration passend eingestellt werden mussten. Eine nachträgliche Änderung war nicht möglich, ohne danach neu kalibrieren zu müssen. Audyssey hat sämtliche Lautsprecher schon immer Fullrange gemessen, so dass Änderungen der XO-Frequenzen problemlos möglich waren. Mit der Freigabe von DLBC für Denon/Marantz wurde dann DLBM eingeführt. D.h. jetzt hat Dirac die Lautsprecher auch Fullrange gemessen und eine nachträgliche Änderung der XO-Frequenz im Receiver oder in der Software ermöglicht. Audyssey ist es egal, wo die Frequenz geändert wird. AVR und App gehen beide. Wenn bei Dirac die Änderung in der App vorgenommen ist, kann im Receiver nichts mehr geändert werden.


    Den wirklich grossen Wurf hat Dirac dann mit DLBC gelandet. insbesondere bei mehreren Subs und bei den aktuellen AVRs mit bis zu 4 Stück, ist das Ergebnis mit DLBC deutlich besser, als das was Audyssey abliefert. Mit MultiSubOptimizer hab ich noch ein besseres Ergebniss als mit DLBC erzielt, das war aber anscheinend ein Lucky-Shot. Wirklich reproduzieren, oder das Ganze hinterher noch verbessern war nicht. Und die Impulsantwort sieht mit Dirac nach wie vor besser aus. Trotzdem laufen meine Subs aktuell mit MSO.

    Mit Dirac hatte ich aber häufig Probleme, dass das Stereo-Image nicht mittag war. Bei Audyssey kann man problemlos alle Parameter nachträglich ändern, bei Dirac ist das mit DLBM und DLBC nicht möglich. Das Image habe ich dann nur über die Kanalpegelanpassung unter Optionen mittig bekommen. Inzwischen ist meine Dirac Einmessung mittig, ich weiss nicht genau woran es gelegen hat. Ich hatte nur mit Dirac Live die MLP eingemessen und dann akustisch über Laufzeitanpassung das Image zentriert. Dann habe ich über diese Lautsprecherkonfiguration nochmal eingemessen, unter anderem auch noch mit den ganzen Vorgaben seitens Dirac Anleitung für stabiles Center-Image. Ich hatte aber letztens auch meine Absorber höher gehangen und vielleicht hat dies das Reflexionsverhalten auch noch positiv beeinflusst.


    Wenn ich mir jetzt anschaue, welche Fragen z.T. hier und im AVS-Forum gestellt werden, welche Probleme ich selber bei der Einmessung gehabt habe: Für eine Firma ist ein Ansatz wie A1 Evo oder gar Nexus gar nicht zu stemmen. Die sich hier zum Thema informieren, sind ja doch mindestens an der Thematik interessiert. Wenn man so einen Ansatz jetzt auf Normalverbraucher loslässt, ist das vom Support sicher nicht zu stemmen. Nachdem, was so kursiert, hat ja Dirac genau aus diesem Grund die Reissleine bei ART gezogen. Solange so ein System von einem Installer in Betrieb genommen wird, ist der Support-Aufwand überschaubar. Für Otto Normalverbraucher, der damit einmal sein System Kalibrieren will...


    Ich bin gespannt auf Nexus und wie es sich gegenüber den anderen üblichen Verdächtigen schlägt. Absolut beeindruckend, was Serkan auf die Beine gestellt hat. Bei gleichen Target-Curves und gleichen Einstellungen (will ich nur bis 250 Hz literarisieren oder höher) sowie gleichen Pegeln, sind die Unterschiede zwischen den Verfahren vermutlich eher marginal, oder ich zu taub. Der Bassbereich und die Ankopplung an die anderen Lautsprecher ist für mich eher so der Knackpunkt. Aktuell höhre ich meistens mit DLBC. Die Subs sind per MSO linearisiert, DLBC macht die Ankopplung an die anderen LS. Als Target-Curves läuft bei Filmen die Storm-Audio Target-Curves und bei Musik (Stereo/Atmos) die Dolby Atmos-Kurve aus dem Verzeichnis von A1 Evo.

    Nein, bzw. OCA hat klar gesagt, dass der Unterschied zwischen A1 Evo und Nexus nicht so gross. Die Techniken, die er bei A1 Evo entwickelt hat, kommen so auch im wesentlichen bei Nexus zum Einsatz. Da, wo Nexus über Evo drüber hinaus geht, ist dies nur durch die höher aufgelösten Messsignale möglich. Da höher aufgelöste Messsignale mit der Audyssey-Einmessung nicht möglich sind, wirst du also vermutlich auf absehbare Zeit kein Nexus mit Evo-Komfort bekommen.


    Hm, ich muss mich wohl korrigieren:

    https://www.avsforum.com/posts/63570884/

    Es werden wohl doch noch kleinere Modifikationen für A1 EVO basierend auf den Erkenntnissen von Nexus kommen

    Nilsens and hi2hello: DukeFelix hat ja im 1. Thread auf meinen Beitrag verwiesen. Dort steht eigentlich alles zu Dolby Atmos und Mac OS. Ja es geht mit den mp4-Files mit M-Macs mit Sequoia. Wichtig ist, dass im ControlCenter die Soundausgabe NICHT auf den AVR gestellt wird, sondern auf dem Mac bleibt. In den 3 Programmen Apple TV, Music und QuickTimePlayer muss dann in den Einstellungen HDMI-passthrough ausgewählt werden. In Music muss Dolby Atmos zwingend auf Auto stehen. Auf "immer aktiviert" wird kein Atmos ausgegeben.


    Wichtig ist, die meisten Streaming-Devices haben Probleme mit Dolby TrueHD (Lossless) und benötigen die Lossy MP4-Files. Die Files die ich geteilt habe, sind Files die OCA schon lange vor A1 Evo in seinen Videos gepostet hatte. Jemand auf AV Nirvana hatte die für ihn damals generiert.

    Bei Atmos gibt es mal wieder ein Problem, wo sich Ingenieure etwas ausgedacht haben, dass in der Theorie funktionieren könnte, aber mal wieder von verschiedenen Stellen torpediert wird, die Rede ist von DialNorm. OCA hatte einen Artikel von Anthony Grimani verlinkt, wo er das Problem erklärt hat.

    Anthony Grimani zu DialNorm

    Daraufhin hatte OCA versucht, die Sweep-Files korrigieren zu lassen. Allerdings hatte ich bei allen anderen Files Probleme mit Verzerrungen, am Ende vom Sweep war praktisch ein Ausschaltklicken. Ich hatte ihm dann seine eigenen Files nochmals zur Verfügung gestellt. Die neuen Files habe ich noch nicht getestet.


    Hat eigentlich mal jemand unter MacOS das Audyssey Mikro zum laufen gebracht? Hatte das vor Monaten schonmal versucht. Leider vergebens. Weder per Klinke noch per USB-->Klinke gehts bei mir. Unter Parallels und WIndoof 11 das gleiche Trauerspiel. Ist nen M-SoC in meinem MB Pro.

    Am PC unter Win11 gehts mit ASIO4ALL Treibern.

    Da wirst du wenig Glück haben, auch nicht mit anderen Laptops. Das Audyssey hat einen Mono-Klinkenstecker. Die Ausgänge an Laptops sind meistens Kombi-Ausgänge mit Mikro, rechts und links. D.h. die Eingänge werden mit dem Mono-Klinkenstecker kurzgeschlossen. Damit du das Mikro mit einem Rechner verwenden kannst, brauchst du eine Soundkarte mit dediziertem Mikro-Eingang.

    Rentiersuppe: Wer mal die alten Videos von OCA angeschaut hat und versucht hat diese nachzuvollziehen, hat beim 1. Mal vermutlich deutlich mehr Zeit extra benötigt.

    Aber die automatisierte Berechnung nimmt einem doch massiv viel Arbeit ab. 1-2 h ist beim 1. Mal je nach Anzahl der LS und den Fähigkeiten in REW vermutlich für viele schon eher optimistisch.


    Mac User haben ja doch einige Nachteile, um die Sweeps abzuspielen. Ein Vorteil scheint jedoch zu sein, dass wenn der Sweep einmal gespielt ist, der Ausgang nicht wieder sofort auf Stereo gesetzt wird, sondern der AVR im Atmos-Modus bleibt. Wenn man in VLC die Playlist abspielt, bleibt der AVR dann bei Windows durchgehend im Atmos-Modus, oder wechselt er trotzdem zwischendrin wieder in Stereo?


    Bezüglich der 250 Hz bin ich trotzdem anderer Meinung, Klar ist natürlich, dass man die extremen Ausschläge nicht versuchen sollte zu korrigieren. Aber wenn z.B. verschiedene Lautsprecher verwendet werden, oder Lautsprecher hinter der Leinwand oder Akustiststoff sitzen, sollte man definitiv mit breitbandigen Filtern vorsichtig den Hochton anheben. Die ungefilterten Messkurven sind dafür natürlich definitiv ungeeignet.


    Leider werde ich vermutlich vorm nächsten Wochenende nicht zu Nexus kommen.

    https://www.avsforum.com/posts/63563752/

    Hier ist ein Screen-Shot von Nexus. Richtig, es wird ein File generiert, mit dem einige Einstellungen auf definierte Werte gesetzt werden. Wenn die Einmessung durch Audyssey gemacht wird, werden diese Einstellungen ebenfalls im Receiver automatisch gesetzt. Da aber jetzt der Receiver ja nicht weiss, dass kalibriert werden soll, müssen die Lautsprecher Fullrange gemessen werden, Delays auf 0, etc. Wichtig ist aber auch, dass nicht noch zusätzliches Equaliziing, oder sogar noch eine alte Audyssey-Einmessung den Frequenzgang verzerrt. Mittels ady-File kannst du diese Parameter nicht adressieren. Sein Vorschlag auf Movie/Stereo zu stellen, ist aus den oben genannten Gründen nicht ideal. Einige andere und ich haben ihn darauf aufmerksam gemacht.


    Ich binauf alle Fälle mega gespannt auf Nexus. Ist schon krass, was Serkan da auf die Beine gestellt hat.


    Gerade gesehen: Noch knapp 20 min dann geht es mit dem 1. Video los, ist aber eher ein Recap zu den Basics.

    Ich glaube nicht, dass OCA das Video noch heute veröffentlicht. Er hatte doch noch einige Probleme mit dem Video und mit den Test Files.


    Einige kleinere Anmerkungen noch:

    OCA meinte, man müsste den Receiver auf Movie/Stereo stellen, damit die Atmos-Files richtig wieder gegeben werden. Dies ist meiner Ansicht nach falsch. Solange dem AVR ein Stereo-Signal zugespielt wird und man dann auf Movie/Stereo stellt, hat sich an den Atmos-Einstellungen nichts geändert. Wenn man aber Atmos zuspielt und stellt dann Movie oder irgendeinen anderen Sound-Modus auf Stereo, wird Atmos auf Stereo runter gemischt. Seine Aussage, auf Movie/Stereo zu stellen und dann wechselt der AVR automatisch auf Atmos gilt nur solange, wie man nicht unter Atmos an den Einstellungen rumgefummelt hat. Um zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen, sollte man den Receiver vorher auf Werkseinstellungen zurück setzen und dann Direct oder Pure Direct verwenden. Dann sind zumindest bei den aktuelleren Geräten die meisten Einstellungen deaktiviert.


    Viele Einstellungen sind Eingangs- und Signal bezogen, d.h. bis das entsprechende Signal zugespielt wird, lassen sich die gemachten Einstellungen gar nicht einsehen oder ändern. Am besten ist daher, einen Sweep zu spielen. Der AVR bleibt dann solange in dem Modus, bis ein anderes Signal zugespielt wird. Dann kann man alle Einstellungen kontrollieren/korrigieren.


    Unter Mac OS ist es mit den Sweep-Files etwas schwieriger. Mit einem Mac mit Apple Silicon kann man unter Sequoia endlich HDMI passthrough einstellen (Apple TV app, Music app, QuickTime Player). Am besten mit Video/Atmos Music verifizieren, dass auch wirklich Atmos wieder gegeben wird. Dazu muss man in den Einstellungen für Apple TV und Music in Einstellungen unter Wiedergabe HDMI passthrough aktivieren. In Music muss noch Dolby Atmos zwingend auf Automatisch gesetzt werden. Wenn man die Sweeps mit QuickTime Player wiedergeben will, muss man unter Darstellung/Audio HDMI passthrough aktivieren.

    Mac OS kann bislang nur Lossy-Formate wiedergeben. OCA hatte mal früher Atmos Sweeps zur Verfügung gestellt, die letzten im AVS Thread waren bei mir verzerrt. Ich hab ihm nochmal seine alten Files per Google-Drive zur Verfügung gestellt.

    https://drive.google.com/drive…qiVhA1W6h92me?usp=sharing

    Im Verzeichnis ist jeweils das .wav Referenzfile sowie die Sweeps, mit 1M und 256k Auflösung. Die Files haben relativ viel Vorlauf bis der Sweep kommt.

    Man kann die Files dann in Music reinschmeissen und macht sich ein Album. Wenn man nur die für einen relevanten Files reinkopiert, kann man das Album schön durchlaufen lassen. Die Wiedergabe per QuickTime Player funktioniert auch.

    Mit Intel-basierten Macs funktioniert dieses Vorgehen leider nicht. Dort muss man auf irgendeine andere Variante ausweichen (Spatial Audio Calibration Toolkit disc, anderer Streaming Client, USB-Stick am Bluray-Player, etc.).


    Die Pro-Version von REW ist nicht notwendig. Es wurde gefragt, ob man die Pro-Version verwenden kann. Die Pro-Version würde ja auch mehrere Mikros notwendig machen. Da ist bislang keine Rede von.


    Ein UMIK ist nicht zwingend notwendig, es kann auch das Audyssey-Mkro verwendet werden. Jedoch ist das Cal-File für das Audyssey-Mikro wohl nicht besonders gut, insbesondere unterhalb von 4 kHz. Aber auch mit dem Audyssey-Mikro, wird die Kalibration mit Nexus besser, als eine reine Audyssey-Kalibration.


    Im Screen-Shot von Nexus gibt es die Möglichkeit ein *.ady-File mit und ohne DEQ zu generieren. Daher wird Multeq-X nicht zwingend notwendig sein. Wenn man jedoch Multeq-X hat, kann man auch die in REW berechneten Korrekturfiles verwenden.

    Nexus soll sehr wahrscheinlich dieses Wochenende released werden. Als Mac Nutzer gibt es ein Problem, nämlich die Atmos-Sweeps vom Mac abzuspielen.


    Mit Mac OS Sequoia kann man jetzt in diversen Apps HDMI Passthrough einstellen, unter anderem in der Apple TV App, aber auch in der Musik App. Somit kann man jetzt auch endlich Atmos-Musik vom Mac abspielen.


    Die aktuellen Sweeps von OCA sind im Format MLP, hierfür hab ich bislang noch keine Lösung. Ich finde keinen Codec oder Programm, um diese mit Mac OS wieder zugeben. OCA hatte in seinen alten Videos Atmos-Sweeps als MP4-Files zur Verfügung gestellt. Diese können jedoch in Musik importiert werden und werden dann auch auf den richtigen Kanälen wiedergeben (hab nur TML und TMR, aber dann wird es wohl bei den anderen auch passen).


    Wichtig ist noch, damit Musik Dolby Atmos ausgibt, darf im Control Center das Ausgabesignal nicht schon auf den AVR gegeben werden, sonst klappt die Atmos Ausgabe nicht.

    Sebastian87: Doch, tun sie bzw. können sie, aus exakt den Gründen, die ich oben erklärt habe. Sie müssen aber entsprechend passend aufeinander in Pegel und Phase eingestellt werden. Auch schon mit MSO und DLBC bekommst du reduzierten Nachhall. DBA, Waveforming und Art sind effizienter, da generell bessere Positionierung bzw. mehr Stützstellen und bessere Ansteuerung der einzelnen Kanäle.


    bonehelm: Wieso hast du so einen hohen Noisefloor in deinen Messungen? Für den Wasserfall bietet es sich auch an, den Frequenzbereich auf 10 ... 200 Hz zu limitieren.

    Uns interessieren jetzt natürlich vor allem folgende Messungen, ein Kanal z.B. FL reicht:

    Ls+Sub, LS allein, Sub allein.

    Stelle noch sicher, dass auch im Wasserfall die geglätteten Kurven verwendet werden. Von der Skalierung geh mal so hoch, dass dein Signal nicht abgeschnitten wird, du hast bis über 100 dB gemessen. Normalerweise stellt man 60 dB Breite ein. Bei dir hat der Noisefloor schon 60 dB, d.h. bis drunter brauchst du gar nicht darzustellen.

    Was den Bass trocken und präzise macht ist immer eine geringe Nachhallzeit im Raum, erreichbar durch viel Dämmung oder eine DBA/Pseudo-DBA Lösung. Grade in Wohnzimmern sind Pseudo-DBA-Lösungen fast immer die einzige Lösung, wenn man nicht mit Dämmung machen kann/darf. Leicht einzustellen mit einem MiniDSP. Hat man Dirac-Multisub zur Hand geht es auch mit mehreren Sub als MultiSub oder man nutzt den im Forum bekannten MSO für eine manuelle Einmessung. Die Nachhallzeit wird dann immernoch nicht reduziert, nur bei DBA-Konzepten.


    Spannend wirds für Wohnzimmer dann mit DiracART, also ein System was effektiv den Nachhall reduziert über die vorhandenen Boxen.


    Mit dem Fullrange + Sub-Vorschlag von A1 Evo wird der Bass ggf nur lauter, aber nicht besser/trockener, weil der Nachhall immernoch hoch ist. Miss das mal mit REW nach, egal wo der Sweep rauskommt, LFE oder Fronts. Den Nachhall kannst dann im RT60 sehen oder im Spektogramm.

    Das ist so pauschal nicht richtig. Mit mehr Lautsprechern kann der Raum gleichmässiger angeregt werden. Dadurch können Raummoden bedämpft werden und die Nachhallzeit wird kürzer. Bei ungünstiger Positionierung kann es natürlich auch zur Verschlechterung kommen, Auslöschung, etc. Entsprechend wichtig ist es, die Lautsprecher gut aufeinander ab zu stimmen. Schlussendlich sind SBA, DBA, ART und Waveforming "auch nur" Multisub-Derivate, die sich in Positionierung und Ansteuerung der Kanäle unterscheiden.

    MSO und DLBC haben bei mir relativ gleichwertige Ergebnisse gebracht, MSO etwas komplexer im Handling, dafür vom Ergebnis etwas besser. Der Vorteil von Dirac ART gegenüber DLBC ist im wesentlichen nur, dass die zusätzlichen Lautsprecher mit verwendet werden können und so die Anzahl der Stützstellen erhöht wird. Dabei hat ART natürlich auch das wesentlich bessere Signal-Routing und kann so je nach Frequenz, Kanal die optimale Kombination auswählen.

    Beim SBA hat man durch die räumliche Anordnung verschiedene Moden nicht angeregt, aber die Längsmoden sind trotzdem erstmal unbedämpft. Hierfür könnte man z.B. auch an den Seitenwänden Subwoofer aufstellen. In der Mitte des Raumes ist die Auslöschung der 1. Längsmode. Werden Subwoofer an der Seitenwand platziert und mit der Frequenz und passendem Phasenversatz angesteuert, kann sich die Resonanz nicht ausbilden und die Raummode wird bedämpft. Je nach Frequenz, Mode, müssen die Subwoofer dann auf anderen Positionen platziert werden. Je mehr Stützstellen also vorhanden sind, umso besser. Eine Auslöschung an der Rückwand á la DBA ist in dem Fall einfacher für verschiedene Frequenzen zu realisieren. Aber auch hier zeigt sich, dass durch eine höhere Anzahl der Stützstellen (dichteres Gitter) das Ergebnis verbessert wird. Noch besser scheint es jedoch zu werden, wenn die vorhandene Anzahl an Stützstellen einzeln angesteuert wird, siehe Trinnov Waveforming.


    Ob bei A1 Evo das Ergebnis besser oder schlechter wird, hängt davon ab, wie gut der/die Subs sich mit den Lautsprechern verheiraten lassen. Die Filterberechnung muss dann für alle Kombinatinonen und Möglichkeiten die optimalen Einstellungen finden. Je komplexer das Ganze wird, desto höher ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass nicht alle Probleme behoben werden können, oder eventuell neue hinzu kommen. In manchen Konstellationen wird es funktionieren, in anderen nicht.


    bonehelm: Wir sind auf die Ergebnisse gespannt :sbier:

    Hm, als ich angefangen hab zu schreiben, waren die noch nicht da.

    bonehelm: Wie sieht dein Eintrag bei den LFE-Einstellungen für Distribution bzw. Verteilung aus? Wenn du aus REW den LFE misst, sollte normalerweise nur der Sub laufen. Wenn du FL/FR misst, deine Boxen auf Fullrange stehen und Subwoofer auf LFE+Main läuft der Sub logischerweise bis zur Trennfrequenz mit. Das kannst du entsprechend überprüfen, in dem du aus REW FL/FR mehrfach misst: Komplett, nur LS, nur Sub.


    Bei A1 Evo musst du aufpassen, alle Einstellungen wie im Log-File angegeben, umzusetzen. Insbesondere auch, wenn im Log-File steht die Polarität zu ändern.

    Ich werde morgen nochmal alle Kanäle per REW messen.

    Allerdings weiß ich nicht, wie ich den Sub solo messe. Wenn ich den LFE Kanal in REW auswähle, dann höre ich die tiefe Töne auch aus den Fronts.

    Ist das für eine Zielkurvenanpassung erstmal egal oder soll ich den Sub auch einzeln messen? Wenn ja, wie stelle ich das ein? Oder muss ich einfach die Lautsprecherkabel aus den anderen LS ziehen für die Messung?

    Du darfst natürlich machen was du willst, und Endstufen können schon unterschiedlich klingen. Für das von dir beschriebene Problem, würde ich die Endstufe jedoch nicht als Ursache vermuten. Ich weiss aber auch nicht, wie laut du hörst, wie weit du von den Boxen weg sitzt.

    Wenn du Geld für Endstufen ausgeben willst, würde ich mir mal die Fosi V3 Mono anschauen. Die sollen sehr gut sein und trotzdem bezahlbar. Nicht ganz das Niveau von Purifi oder Hypex Nilai, aber recht dicht dran.


    Schau dir nochmals deine Einstellungen an. Ich weiss jetzt nicht mehr, ob du deine Einmessung mit Audyssey oder Dirac gemacht hast. Wenn du die Einmessung noch hast, würde ich dir empfehlen, den Denon auf Werkseinstellungen zurück zu setzen. Manchmal fummelt man an Einstellungen herum, die man hinterher vergessen hat. Das schlimme ist, es sind nicht immer alle Einstellungen einfach ersichtlich. Diese werden manchmal nur aktiv, wenn das passende Quellsignal anliegt, die richtige Quelle ausgewählt ist, etc.. Unter Option kannst du z.B. auch nochmal in den Pegeleinstellungen herum fummeln. Diese gelten immer nur für den ausgewählten Eingang. Unter Audio/Surround Parameter gibt es Einstellungen wie CinemaEQ, Loudness Management. Wenn ein Dolby Signal anliegt, kann man noch irgendwo die Dynamik begrenzen, etc.


    Wenn du bei dir den LFE messen willst und die Lautsprecher laufen mit, hast du vermutlich unter Speakers/Manual Setup/Advanced/Low Frequency Effects/Distribution herum gespielt. Dort kann man das LFE-Signal auf Fullrange-Speaker routen. Ansonsten sollte der LFE nur auf die Subs gehen. Da du aber geschrieben hast, dass du die XO auf 80 Hz gestellt hast, können deine Boxen nicht als fullrange konfiguriert sein. Somit läuft der Sub mit, wenn du auf FL/FR einen Sweep gibst, aber FL/FR bleiben stumm, wenn LFE Signal hat.


    Wenn du mit Dirac einmisst, musst/kannst du bei Live die Einstellungen (Distances, Levels,Crossover) im Receiver editieren. Bei BassManagement oder BassControl ist dies nicht mehr möglich. Diese Einstellungen werden mit abgespeichert. Die 3 Speicherplätze können verschiedene Parametersätze haben.

    GAREA: Keine eigenen bislang.

    Imo täte es den meisten Räumen gut, den Platz für entsprechendes LF Treatment zu nutzen. Verlattungen oder Lochplatten vor porösen Absorbern an Non-ER Stellen gewinnen Mitten und Höhen zurück und boosten die LF-Absorption.

    Das würde den Raum dann wirklich balancierter machen.

    Ein Binary-Diffusor wird ja meistens genau so aufgebaut, wie du es hier beschreibst. D.h. es wird eine Holzplatte, oder anderes Material auf einen Schaumblock drauf geklebt. Die Platte ist dann mit einem Loch- oder Streifenmuster versehen, um die Amplitude zu bedämpfen und somit eine Streuwirkung des Schalls zu erreichen. Für Frequenzen mit tieferer Frequenz, sind die Löcher/Schlitze akustisch nicht wirksam. Durch den Druck wird die Platte jedoch in Vibration versetzt und durch den dahinter befindlichen Absorber bedämpft. Diese Art Absorber ist wesentlich effizienter zur Bedämpfung tiefer Frequenzen als es reine Strömungsabsorber sind.


    Zu Polycylindrical diffusers gibt es ein paar Einträge auf Gearspace und auf ASR.

    https://www.audiosciencereview…indrical-diffusers.27006/

    https://gearspace.com/board/st…ical-diffuser-design.html

    https://gearspace.com/board/ba…useful-lf-absorbtion.html

    https://gearspace.com/board/ba…diffusers-bass-traps.html

    https://gearspace.com/board/st…ectiveness-anomalies.html


    Kommerzielle Produkte:

    https://www.btacoustics.com/de/produkt/wave-reflector

    https://www.btacoustics.com/de/produkt/slat-abfuser


    Bildschirmfoto 2024-09-22 um 17.27.54.png

    Im Vergleich dazu ist ein 10 cm starker Absorber (Basotect, Caruso Isobond) ohne Wandabstand untenrum auch nicht besser, bzw. im Vergleich zum Abfuser deutlich schlechter.

    Der Abfuser ist deutlich besser als der Poly im unteren Frequenzbereich, hat natürlich auch durchgängig 10 cm und insgesamt mehr Volumen.

    10 cm erscheint mir für einen Poly allerdings auch recht flach. Bis 15/20 cm wäre bei mir wohl noch okay.


    GIK sieht noch recht interessant aus, von der Grösse wie Caruso Isobond, mit 15.5 cm auch mehr im bevorzugten Bereich. Leider geben sie den Absorptionskoeffizienten nicht im üblichen Format an.

    SvenD: Du kannst zwar bei deinem AVR für den Subwoofer LFE+Main auswählen. Da du jedoch keinen Lautsprecher als Fullrange definiert hast, hat diese Einstellung für dich keinerlei Auswirkungen und wird nicht berücksichtigt. Damit LFE+Main wirksam wird, muss der Lautsprecher zwingend auf Gross oder Fullrange gestellt werden.


    bonehelm: Wenn du den Bassextraktionsfilter auf 120 Hz eingestellt hast, gibt der Kanal 150 Hz ja trotzdem noch wieder, der Pegel ist halt reduziert. Je nachdem, wie steil der AVR trennt, hast du trotzdem noch Pegel. Dieser kann immer noch einen Einbruch im Frequenzgang hervorrufen. Im Tiefbassbereich finde ich eine gleichmässige Anregung von Raummoden deutlich besser, als nur eine Einzelschallquelle. Je höher die Frequenz wird, umso mehr Probleme gibt es dann mit unkontrollierten Auslöschungen, etc. Du musst halt mal ausprobieren, was für dich Verbesserungen bringt.