Beiträge von Yogi

    schauki,


    ich habe das damals mit drei CS3310 gebaut. Das ist das Pendant zum PGA2310.

    Wie gesagt, das ist schon wieder 13 Jahre her und heute würde ich das auch anders lösen.


    Die Samplingrate ist nach meinem Verständnis die Rate wie oft der ADC "abgefragt" wird ob sich der Wert geändert hat

    und die Bittiefe ist die "Auflösungsgenauigkeit" den der einzelne Sample transportiert.

    Sagen wir mal wir haben eine Samplerate von 10 Hz, dann wird der AD-Wandler 10 mal in der Sekunde nach einer

    "Zustandsänderung" abgefragt. Das kann dann theoretisch 4 bBit höher oder 3 Bit niedriger pro Sample sein.

    Wenn der AD-Wandler nun 16 Bit kann und eine maximalen Eingangspegel von 1,6V könnte, dann hättest

    Du theoretisch 16 Stufen mit je 0,1V zur Verfügung. Wenn Du nun den Wandler "nur" zu 50 Prozent aussteuerst hast Du

    lediglich 0,8V pro Sample und liegt dabei nur bei 8 Bit die man nutzt. Die anderen 8 Bit verschenkt man und damit verliert

    man Signal / Rauschabstand und Auflösung.

    Bei einem 24 Bit Wandler sieht man gleich deutlich besser aus weil man bei 1,6V Maximalpegel 0,06V pro Bit hat. Damit hat man

    0,8V Aussteuerung (50%) schon 12 Bit an Bittiefe zur Verfügung und damit viel mehr Information aus dem Signal.


    Normalerweise müßte die Bittiefe der AD-Wandler angegeben werden weil das meiner Meinung nach schon eine wichtige

    Information ist.


    Ich hoffe ich bin hier jetzt nicht zu weit ausgeschweift... :heilig:


    Bei Kniff (Rene) stellen sich im Kino solche Fragen gar nicht. Als bekennender Lauthörer gibt es da Vollgas und damit auch

    volle Bittiefe. :rofl:

    Habt ihr in den Spezifikationen der Omnitronics etwas über die Bittiefe der verwendeten AD / DA Wandler gesehen?

    Das wäre auch interessant zu wissen wieviel Bit die Wandler haben.


    Vielleicht kommen dort die Preisunterschiede her?


    Wenn man nämlich viele DSP´s in seinem Setup einsetzt und die Lautstärke zentral an der Vorstufe regelt,

    kann es passieren das der Sound "zerfällt" weil die Wandler in den DSP-Prozessoren nicht mehr weit genug ausgesteuert werden.


    24 oder 32 bittige AD / DA Wandler sind da nicht so empfindlich weil diese einen deutlich höheren Dynamikumfang haben.

    Auffallen tut dieses besonders, wenn man seine kompletten Lautsprecher aktiv fährt und wie ich Gerhard (braz) kenne macht er

    das garantiert. :big_smile:


    Das Optimum erreict man klangmäßig, wenn man an dem Surroundprozessor den Nennpegel so einstellt, das man alle DSP´s

    am Eingang in Richtung 0dB aussteuert, und dann die Endstufen sofern diese Regler haben, auf maximale Kinolautstärke einstellt.



    Ich habe bei mir, weil ich mein Hornsystem für die Front auch vollaktiv fahre, extra einen Lautstärkesteller gebaut der es erlaubt,

    6-kanalig syncron die Lautstärke zwischen DSP-Weiche und Endstufen einzustellen. So kann ich die Weiche immer maximal aussteuern

    und verliere nicht an Bittiefe.


    Alternativ gab es im professionellen Bereich von Yamaha eine 8-kanalige Digitalweiche (Yamaha D2040) die ihre Ausgänge über acht

    Motorpotis und einem Masterpoti parallel steuert. Nur ist diese Weiche leider heute nur noch gebraucht zu bekommen und schwierig

    zu beschaffen.

    Hallo Georg,


    noch einer mit "Großhörnern". Ich habe vorne auch zwei downgescalte WE15 Hörner (WE66) als Frontsystem.

    Allerdings ist die Abwicklung etwas anders wie bei Dir, um die Bündelung des Horns in der horizontalen zu reduziereen

    um breitere Bühne zu bekommen.

    Auch gab es bei mir damals den Ansatz experimentell zu ermitteln wie es in den Anfängen des Tonfilms möglich war, mit

    geringer Verstärkerleistung (WE43 Amps mit ca. 30 Watt), einen Saal mit bis zu 500 Plätzen zu beschallen.


    Man beachte das rudimentäre Schaltungsdesign:

    ScreenHunter 240.jpg


    Mit entscheidend ist ja eigentlich das Hörner schon stark bündeln, und dadurch einen ausgeprägten "Sweetspot" haben der

    sich in einem großen Kino negativ durch Lautstärkeeinbrüche bemerkbar machen würde.

    Nach genauerer Betrachtung der Abwicklung lag die Vermutung nahe, das die gewählte Hornkurvatur eine wesentliche Rolle spielt.

    Western Electric hat das Horn lediglich in der vertikalen Achse exponential abgewickelt und in der horizontalen gleicht die

    Abwicklung von der Form her einem "Sektglas" um es mal optisch zu beschreiben.


    Um das zu verifizieren haben mein Kumpel Frank und ich damals einen Probeaufbau des Horns gemacht.


    WE66_01.jpg


    Hier sieht man uns beim Nitrolackieren und Finishen der Oberflächen....


    Ich freue mich jedenfalls über regen Austausch zu diesem Thema.


    Viele Grüße aus dem Pott,


    Jörg :sbier:

    Ich wohne in Dorsten und arbeite in Herten. Ich schaue aus meinem Fenster direkt auf das Wahrzeichen auf der Hohewardhalde.

    Auf jeden Fall hast Du das gut umgesetzt und vor allem auch die Kosten dabei im Blick behalten.

    Die können bei solchen Projekten ja bekanntlich auch schnell ausufern.....

    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ein toller Heimkinobau mit vielen guen Ideen. Einfach nur gelungen von der Umsetzung.

    Leider ist mir von meiner aktuellen Arbeitsposition der Blick auf den Förderturm von Ewald durch die Hoheward Halde verstellt.

    Die Bauform des Fördergerüsts ist in Bergmannsdeutsch übrigens ein sogenannter "Doppelbock". Finde ich cool daraus einen stilisierten

    Projektor zu machen.

    Fakt ist, das das Kino hier in die "Landschaft" passt. :respect:

    Danke an alle Forenteilnehmer und Vereinsmitglieder für das nette Willkommen!


    Ich habe hier schon einige Zeit in dem Forum gelesen und die hohe Kompetenz im Heimkinobau hier zur Kenntnis

    genommen. Wie schon geschrieben, ich habe kein wirkliches Heimkino sondern mehr einen "Hobbyraum".....

    Ich nenne ihn nur die "Zigarrenkiste" weil alles im 70 / 80 er jahre Stil bebrettert ist. :dancewithme

    Aber die Räumlichkeit lässt sich solide verdunkeln und somit passts. Allerdings habe ich, wie solls auch anders sein

    Probleme mit dem Bass. Oben im Kino habe ich eine riesige Senke bei ca. 60Hz und ein Stockwerk tiefer im Badezimmer

    hauts einem den Toilettendeckel ins Kreuz vor lauter Wums. :think: Also Bass ist da, nur nicht an der richtigen Stelle.


    Gruß,


    Jörg


    P.S.


    Ja, Gerhard (Braz) wir haben uns schon ewig nicht mehr gesehen. Ich glaube das letzte mal bei einer

    "Operation" an deinem NEC PG....


    Schön Andreas das Du deinen Röhrenprokis noch treu geblieben bist. Ich denke immer noch Ehome 9500 oder? .... :respect:

    Hey hi Stefan,


    ja, ich kann mich erinnern! Bei Nils war ich ja auch einige Male.

    Mir geht´s gut, bin nur auf dem Weg zum "alten Sack"... :sad:


    Viele Grüße,


    Jörg

    Hallo,


    mein Name ist Jörg und ich wohne in Dorsten. Dorsten ist eine Kleinstadt am Nordrand des Ruhrgebiets und grenzt unmittelbar an das Münsterland.

    Mich hat das Heimkinofieber schon 1999 erwischt als mir ein Röhrenprojektor in die Hände geraten ist.

    Es war ein Sony 1272QM und mir dem Gerät fanden dann die ersten Gehversuche in Richtung großes Bild damals noch im Wohnzimmer statt.

    Um mich mit Gleichgesinnten auszutauschen war ich dann seit 2001 im Beisammen Forum.

    Zwischenzeitlich wurden die Projektoren immer größer NEC GP5000, NEC 110LC, Sony G70, und am Ende Sony 1292 mit HDMI-Eingangsboard

    und Lumagen Scaler.

    2011 wurde der Röhrenprojektor aus Platzgründen eingemottet und durch einen LG CF-181D ersetzt. Dieser Projektor konnte Full-HD, viel Licht

    (1800 Ansi Lumen) und machte nach einer Farbkalibrierung und einigen Feinjustagen ein super Bild mit ordentlichem Schwarz in dunklen Szenen.

    Interessanterweise hat dieser Projektor obwohl er die Sony SXRD-Panels hat bis heute keine Probleme mit Kontrastverlust..... also da scheint der

    Bock bei Sony wohl nicht direkt in den Panels zu liegen...... :think:

    Nun denn,... nachdem ich nun mit diesem Setup 12 Jahre zufrieden war, habe ich vor kurzem einen JVC DLA-X7900 angeschafft. 395 Stunden auf dem

    Tacho und mit Restgarantie. Mit dem Gerät bin ich bisher wirklich zufrieden. Mal schauen ob es so bleibt.....

    Da ich in erster Linie Audio Fetischist bin, habe ich das Kino zusätzlich in das Setup integriert. Die Audiogeschichte ist etwas komplexer und ich fange mal

    gaaannnnz langsam an. Ich habe vorne in der Front ein Western Electric System (Nachbau) mit zwei WE66 Hörnern und für den Bass zwei Basshörner .

    Der Hochton wird von zwei BMS-Hochtonhörnern geliefert. Das System läuft vollaktiv auf 6 Kanälen mit Röhrenendstufen. Als aktive Weichen kommen

    für das Heimkino die Yamaha D2040 und eine Eigenbauweiche mit Realtime Linux und FIR-Filtern zum Einsatz. Durch die Laufzeiten der FIR Filter bei der

    Eigenbauweiche (je nach Raumkorrektur bis fast eine Sekunde) ist diese Weiche für Heimkino raus und wird lediglich für Stereobetrieb genutzt. Die FIR-Filter

    werden mit Accourate erstellt und auf USB-Stick der Weiche zur Verfügung gestellt.

    Dieses System ist nicht "Wohnzimmergängig" und deswegen in eigenen Räumlichkeiten untergebracht.


    Hier ein Bild von der Front:


    WE66_Front.jpg


    Projiziert wird aktuell auf einer 2,80m breiten 21:9 Leinwand. Surround läuft derzeit über einen Onkyo TX-NR7100. Center ist ein Klipsch RF-7. Bassunterstützung

    gibt es vom alten Chronos W38 Mid Surrounds sind Klipsch RF-5 und als Backsuround laufen Klipsch RB-81 genauso als Heights. Die RB-81 sind deshalb zum

    Einsatz gekommen weil die hier bei mir "rumstanden". Das wird demnächst noch verändert.....

    Die Rahmenleinwand wird an den ketten aufgehängt und verdeckt dann die Front zum Teil.

    Bessere Bilder liefer ich noch nach, hatte im Moment nur das eine griffbereit.


    Ich freue mich jedenfalls das es dieses Forum hier gibt und ich habe auch schon einige bekannte Namen aus alter Zeit hier gesehen.

    Da ich Heimkinotechnisch Aufholbedarf habe werde ich euch hier ein bisschen löchern... :sbier:


    Viele Grüße,


    Jörg (Yogi)