Hallo phoberus
Herzlich willkommen und
Grüsse aus der Region Solothurn (nicht Kt. BE, aber Heimatort Kt. BE)
Bruno
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Hallo phoberus
Herzlich willkommen und
Grüsse aus der Region Solothurn (nicht Kt. BE, aber Heimatort Kt. BE)
Bruno
Hallo Linus
Guter Entscheid.
Noch ein kleiner Hinweis.
In deiner Zeichnung stehen die beiden Lautsprecher vorne L und R sehr stark in den Ecken. Ich würde diese deutlich näher zum T V rücken. Mit folgenden Vorteilen:
- Reflexionen über die Seitenwände haben einen längeren Laufweg. Dadurch ist eine bessere Räumlichkeit zu erwarten
- Sofa näher am TV und damit näher an einem 1:1 Abstandsverhältnis und mehr Spielraum für die hinteren Lautsprecher.
Mein Vorschlag gilt natürlich nur, falls du weiterhin mit einem TV planst und nicht mit einer 3 Meter Leinwand.
Freundliche Grüsse
Bruno
Hallo Aurora
Ok, Fokusieren wir uns auf VAR. 1
Aus akustischer Sicht würde ich wiefolgt priorisieren:
A) Nachhallzeit durch dämpfen möglichst bretbandig reduzieren durch:
1a) hochfloriger Teppich zwischen Leinwand und Sofa
1b) Deckensegel mindestens 2.5 x 2.5 m2, 10 cm Basotect, mindestens 10cm abgehängt. Wegen besserem Bild mit schwarzem Akustikstoff bespannt.
2) mit REW die Akustikparameter am Masterreferenzplatz ermitteln und diese sichern damit du eine Referenz für die Wirksamkeit von weiteren Massnahmen hast.
3) Experiment: 2 Packungen Steinwolle kaufen und damit hinter dem Sofa das Wandstück „A“ links vom Fenster + rechts vom Fenster das 50 cm Stück wiefolgt behandeln.
Auf der ganzen Raumhöhe eine 30 cm dicke Schicht Steinwollplatten in dünnes Plastik einpacken und dies mit mindestens 10 cm Abstand zur Wand provisorischen aufstellen.
Dann sich entspannt hinsetzen und anhören was sich geändert hat + mit REW die Nachhallzeit nachprüfen. Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, kann man diese Absorber für die tieferen Tonlagen noch „in Schön“ bauen.
4) ich gehe davon aus, dass das Fenster hinter dem Sofa mit einem Vorhang abgedunkelt wird. Auf dem Markt gibt es microperforierte Vorhänge (z.B. von einem Spezialisten aus der Schweiz, Name fällt mir grade nicht ein). Diese dämpfen den Schall wesentlich breitbandiger als Stofvorhänge welch nur im Hochton wirken. Unser jüngerer Sohn hat damit sehr erfolgreich die 4m lange Fensterfront hinter seinem Sofa behandelt.
5) innehalten und mal längere Zeit das erreichte geniessen.
Man kann dann in weiteren Schritte immer noch prüfen:
- ob man an der linken Wand den Spiegelpunkt auf ca. 1m Breite behandelt
- man hinter der Leinwand noch etwas machen will.
Hinweise:
- ein Vorhang auf der rechten Seite zwischen Leinwand und Sofa bringt bezüglich Symmetrieverbesserung gar nichts. Dieser dämpft vorallem den Hochtonbereich zusätzlich und trägt zur Bildverbesserung bei falls er schwarz ist.
- 2 noch besser 4 kleine Subwoofer (2 vorne / 2 hinten) sind oft der Schlüssel zu einem sehr befriedigenden Ergebnis im Bassbereich. Das bringt vermutlich mehr als mein obiger Punkt 3). Zu diesem Punkt kannst du in diesem Forum einiges positives lesen. Las dich von den sehr ausgeklügelten „professionellen“ implementationen vieler Forenten nicht abschrecken. Die ERFA zeigt, schon eine kleine Lösung mit 4 billigen Subwoofern ist viel besser als nur ein Subwoofer. Übrigens kannst du das in REW auch simulieren.
Gruss und viel Spass beim studieren
Bruno
Hallo Aurora
Die Aussagen von th_viper kann ich alle nur unterstreichen. Ich bin mit ihm 100% d‘accord.
Ein Deckensegel mit 5cm Basotect und 3cm Deckenabstand ist besser als nichts. Viel besser weil Breitbandiger wirkend wäre 10cm Basotect und 10 bis 15cm Deckenabstand.
Spiegelpunkte (sorry für den Tippfehler)
Ja, du siehst das richtig. Aus verschiedenen Gründen möchte man einen möglichst hohen Anteil an Direktschal haben und innerhalb der ersten 25 bis 50 ms keine Reflexionen. Daher strebt man an, an der Decke, dem Boden und an den Wänden den Schall der Lautsprecher (primär LCR) an den Spiegelpunkten zu dämpfen. (Bei sehr ausgeklügeltem Akustikkonzept manchmal auch zu streuen. Aber dafür braucht es wegen den Wirkabständen eher grosse Räume)
Variante 3
Ich möchte dich motivieren nicht zu schnell aufzugeben. Denn diese Variante ist nicht nur die bessere. Sie lässt einfach auch für die Zukunft viel mehr Spielraum für echte Verbesserungen. Man fängt gerne klein an, kommt dann immer mehr auf den Geschmack und schon denkt man über den nächsten Ausbauschritt nach. Da bist du einfach viel flexibler.
Problem Türe
Was spricht dagegen die Türe nach aussen öffnen zu lassen ?
In meinem Elternhaus hatten wir letztes Jahr wegen eines ander Problems dieselbe Fragestellung. Der Schreiner hat dafür knappe 2 Stunden benötigt. Er hat die Zarge ausgebaut. Diese umgedreht. Und schon konnte die Türe auf der ander Seite der Wand wieder eingehängt werden.
Betrachte die diesbezüglichen Kosten als Grundinvestition. Du wirst es nicht bereuen.
Wenn das Budget gerade etwas knapp ist, dann spare zu Beginn lieber an anderer Stelle. Glaube mir du wirst es nich bereuen!
Deine Fragen zur Leinwand
Da bin ich zu wenig bewandert um dir diese Fragen kompetent beantworten zu können. Sorry.
Immerhin zur Leinhandhöhe kann ich was sagen.
Persönlich bin ich der aufrecht sitzende Typ welcher lieber etwas nach unten schaut. Daher hängt bei uns die Leinwandmitte etwas tiefer als die Augenhöhe von ca. 97 cm.
Personen welche beim Film sehen lieber eine liegende Haltung einnehmen bevorzugen eine eher höher hängende Leinwand.
Vor der definitiven Montage kann man ja testen was in der Familie Konsens ist.
Nette Grüsse
Bruno
Hallo Aurora
Gerne möchte ich dir noch die folgenden Punkte zum abklären/ bedenken mitgeben.
Zu Variante 1
a) Ich gehe mal davon aus, dass du eine Leinwandbreite von mindestens 3m oder ev. bei 21:9 mehr anstrebst. Ev. Ist es schwierig einen anständigen Beamer zu finden welchen du an der Decke montieren kannst und welcher sich so weit aufzoomen lässt, dass er diese Bildbreite abbilden kann? Ev. Muss man einen Kurzdistanzprojektor in Betracht ziehen?
b) ich würde die Leinwand mittensymetrisch plazieren! So dass der gleiche Abstand links bis zur Wand und rechts bis zur Türe ergibt. Damit kannst du auch das Sofa etwas von der linken Wand weg schieben. Dies verschafft mehr Raum für den linken Surroundlautsprecher und/oder ev. akustische Massnahmen im Corner.
c) die Rücklehne des Sofas sollte mindestens 30 cm bis lieber noch mehr von der Rückwand abgerückt werden. Aus meiner Sicht ist das der wichtigste Punkt aus akustischer Sicht.
(Klar ist, dass Variante 1 akustisch eh schon schlechte Karten hat)
d) weitere akustische Massnahmen:
- Basotec am Spiegelkunkt an der linken Wand
- Deckensegel aus Basotek
- hochfloriger Teppich zwischen Leinwand und Sofa.
- an der Wand hinter dem Sofa wäre es wichtig auch was zu tun! Was wegen dem Fenster aber etwas schwierig ist.
Zu Variante 3:
a) Braucht ihr wirklich ein 3er Sofa? Ein 2er Sofa würde diverse Probleme lösen.
U.a. Kein Tisch zwischen Leinwand und Sofa welcher akustische Reflexionen erzeugt.
Für die seltenen Fälle einer 3. Person könnte diese auf einem Stuhl hinter dem Sofa sitzen.
Bei einem Verhältnis sitzabstand zu Leinwandbreite von 1:1 kannst du das Sofa noch näher zur Leinwand rücken.
b) ein sehr grosser Vorteil dieser Variante ist, dass es die Option gibt, die Wand hinter einer akustisch transparenten Leinwand
- mit einem 30 bis 40 cm tiefen Vorbau akustisch zu behandeln
- 4 bis 6 Subwoofer darin einzubauen.
- und ebenso die 3 Lautsprecher LCR.
PS. Diese akustische Massnahmen würde die Nachhallzeit und die Sprachverständlichkeit im ganzen Raum positiv beeinflussen.
c) du könntest links von der Leinwand bis hinter das Fenster und rechts von der Leinwand bis zur Türe je eine Vorhangschiene montieren und beim Filme schauen einen schwarzen Vorhang ziehen.
Just my two Cents
Viel Spass beim weiter planen und überlegen. Es lohnt sich da viel Zeit und Kreativität zu spendieren.
Liebe Grüsse
Bruno
Hallo Niemand
Als Einstieg für interessierte Laien empfehle ich gerne
Sound Studio Construction ON A BUDGET von F. Altona Everest
Damit habe ich meine Kenntnisse aus dem Studium vertieft.
Als Vertiefung gibt es:
Vom gleichen Autor das Buch Master Handbook of Acoustics.
Und die recht teuren aber guten Bücher von Helmut V. Fuchs und jene von Fasold at All
Für Fuchs oder Fasold sollte man jedoch schon gute Grundkenntnisse über die Materie mitbringen
Kollegiale Grüsse
Bruno
Hallo Marco
Was hast du alles für Geräte am Denon angeschlossen?
Netzwerk/ Ethernetkabel, Antennenkabel, Br-Player, Beamer, usw.
Eine Erdschleife könnte auch darüber entstehen.
Gruss und eine schönen Tag wünscht
Bruno
Hallo Marco
Es tut mir sehr leid für dich. Aber mein Latein ist nun für eine Ferndiagnose echt im Anschlag. Ich habe keine weiteren Ideen mehr. Alles weitere müsste ich mit Messgeräten Vorort analysieren.
Kollegiale Grüsse Bruno
Hallo Marco
Ja, dein Plan ist gut.
Alle 5 Kabel ausziehen und dann erstmal immer nur eines einstecken.
Der zusätzliche Tipp von hifioldtimer ist gut.
Gruss Bruno
Hallo Marco
Sorry, meine Gedanken waren irrtümlicherweise bei Stereo.
Ich meine natürlich die 5 Cinchkabel.
KO = Kathodenstrah Osziloskop
Ev. hat ja jemand in deiner Nähe so ein Gerät.
Gruss Bruno
Hallo futureplayer
Könnte es sein, dass bei einem der beiden Kabel, welche den Denon mit der IOTAVX verbinden, die Masse/ Schirm in einem der 4 RCA Stecker nicht mit der Mass des Steckers verlötet ist.
Ich hatte selber mal so einen Fall. Die Lötstelle vom Schirm war in einem der Stecker gebrochen. Bei mir hatte es damals dann auch gebrummt.
Hast du einen KO ?
Kannst du damit die beiden Ausgänge des Denon auf Brumm prüfen ?
Frühmorgendliche Grüsse
Bruno
Hallo futureplayer
Ein Vorschlag habe ich noch.
Am Denon alle Kabel ausziehen ausser die Verbindung zur Endstufe und die Verbindung zu Erde/ PE.
Dann hören ob es immer noch rauscht.
Dann das Netzkabel am Denon einstecke, diesen noch nicht einschalten.
Wieder hören.
Denon einschalten und hören.
Dann ein Kabel nach dem anderen an die Eingänge des Denon einstecken.
Und jedes Mal hören.
Es kann sein, dass das Brummen in den Lautsprechern über einen der Eingänge eingeschleust wird.
Möge es helfen.
Freundliche Grüsse
Bruno
Hallo Aries
In HIFI Setups wird typischerweise nicht eingemessen.
Da gibt es zwischen den Lautsprechern idR deutlich hörbare Unterschiede - dabei ist teurer nicht grundsätzlich besser.
Mit einer (guten) Einmessung werden die Unterschiede deutlich geringer da der Amplitudengang den größten klanglichen Einfluss hat.
Dem möchte ich deutlich widersprechen da es sich nicht mit meiner ERFA deckt.
Der Frequenzgang ist nur einer von vielen Parametern. Gruppenlaufzeit, Impulsverhalten und erst recht das Abstrahlverhalten, um nur einige zu nennen, haben nicht unerheblichen Einfluss auf das Klangerlebnis.
Man darf nicht vergessen, dass die Frequenzgangmessung mit einem quasi statischen Signal bei welchem die Lautsprecherchassis einschwingen können erfolgt. Kaum einer misst mit einem Dirac Puls.
Nubert Lautsprecher haben häufig einen sehr linearen Amplitudengang. Trotzdem klingen nicht alle gleich.
Diverse mit meinem Yamaha eingemessenen Lautsprecher klingen in meinem Hörraum deutlich unterschiedlich.
Bei Forenten aus einem andern Forum habe ich diverse mit Acourate eingesessene Anlagen gehört, welch in meinem Empfinden ebenfalls deutlich unterschiedlich klingen.
Das spricht nicht gegen das Einmessen. Im Gegenteil. Eine in meinen Augen gut klingende Stereo Anlage kann durch gekonntes Einmessen noch besser klingen.
Aber eine mässig klingende Anlage wird durch Einmessen nicht zu einer guten.
Wie bei andern Massnahmen bringt Einmessen im Stereosetup nur das berühmte „letzte Prozent“.
Ich spreche jetzt nicht von Antimode oder so was. Das kann in einem nicht akustisch behandelten Raum natürlich mehr als 1 Prozent bringen.
Aber auch das gleicht die Grundqualität unterschiedlicher Anlagen nicht an.
Sorry, dass meine ERFA da deiner widersprich.
Herzlich Grüsse
Bruno
Laursprecherpreis proportional zu Klngqualität ?
Hallo zusammen
Ich habe im Bestand seit einigen Jahren einen Lautsprecher welcher keine 1’000 € gekostet hat und welcher immer noch besser spielt als das meiste bis zum dreifachen Preis.
Ich kenne einen AktivLautsprecher in der 2‘500 € Klasse, welcher mir so gut gefällt, dass mir erst wieder zwei Modelle in der 10‘000 € Klasse besser gefallen.
Als wir vor gut 15 Jahren über den Bau unseres zweiten Hauses nachdachten, habe ich zuerst mit einem Akustiker die Konzeption unserer Hörraumes besprochen (Priorität 1 Stereo, Priorität 3 Heimkino) und erst da Kontakt mit Architekten aufgenommen.
Leider passten meine Infinity RS I, welch mich 25 Jahre begleitet haben, nich mehr zum neuen Raumkonzept und zu einer Mehrkanalerweiterung. Das Konto war ins Haus investiert. Also blieb nur ein Notkauf zum überbrücken. Dank Modellwechsel könnte ich für 2‘400 € ein Paar KEF XQ 40 erwerben angetrieben von meiner 25 Jahre alten Threshold Endstufe. Das klingt im hervorragend geglückten Hörraum so gut, dass der Leidensdruck fast 10 Jahre lang zu tief war um mir „den“ Lautsprecher zu kaufen.
Übrigens, bei Eigenbau hätten mich die Akustischen Bauten um die 5‘000 Franke gekostet. Da ich die ganze Elektroplanung selber gemacht habe, hat es dann der Schreiner für weniger als den dreifachen Preis realisiert.
Heute spielt eine BM Prime 14 der 1. Generation, welch ich für etwas über 6‘000 Franken aus zweiter Hand erworben habe. Meine XQ 40 und jene von einem unserer Söhne welche heute eine HK 420 hat, übernehme die Surroundkanäle.
Kürzlich an der Finest Audio Show Zürich habe ich wieder viele Lautsprecher im 5-stelligen Bereich gehört. Wirklich gefallen haben mir eigentlich nur 3 Modelle. Einige haben mich echt enttäuscht. Vieles empfand ich zwar „ok“ aber viel zu teuer für das Ergebnis.
Meine Erkenntnisse:
Natürlich kenne ich einige wenige Lautsprecher welche besser klingen als meine Backes&Müller. Diese sind auch deutlich teurer. Aber das meiste trifft mein Geschmack nicht. Es gibt aber auch Modelle (z.B. Hörner oder Nahfeldmonitore) welche mir sehr gut gefallen aber nicht zu meinem Raum passen.
Teuer = Gut —> ist eine Mähr
Häufig empfinde ich die hohen Preise bei gewissen Modellen marketinggetrieben und nicht proportional zu meinem Klangempfinden.
Investiere primär in den Raum und erst tertiär in die Anlage.
Es gibt keine Rezepte. Inder muss seine Lösung selber erarbeiten
Soweit meine persönlichen Eindrücke aus 60 Jahren intensivem beschäftigen mit dem Thema und vielen Beratungen im Freundes- und Kollegen- Kreis.
Hifidele Grüsse
Bruno
Hallo Meo
Eine schwierige Fragestellung welche sich kaum beantworten lässt.
Dazu zwei Beispiele
Neuman KH 420
Einer unserer Söhne hat diese. In seiner alten Wohnung hat diese perfekt geliefert. Von Klassik bis Metall. Alle Musikstile hat alle die das gehört haben begeistert.
In der neuen Wohnung ist es nicht mehr als „ok“.
Hördistanz in beiden Wohnungen um die 2.5 m.
In meinem akustisch optimierten Musikzimmer hat die KH 420 auf ca. 3m Hördistanz nicht überzeugt.
MEG RL 901k
Habe ich all die Jahre schon in vielen Räumen gehört. Meistens in Hörabständen um die 3m. Hat mir immer sehr gut gefallen und war lange mein Favorit.
Dir gefällt sie nicht.
Infinitiv RS I
Hat mich viele Jahre mit Begeisterung begleitet und hat in all meinen Wohnungen sehr gut bis sehr, sehr gut geklungen.
Im jetzigen akustisch optimierten neuen Hörraum ist es nur noch gut.
Aktuell höre ich mit einer Backes&Müller. Mein Traumlautsprecher für den heutigen Hörraum wäre eine AGM 7.4.
Ich denke du kommst nicht umhin verschiedene Lautsprecher in deinem Raum zu testen. Alles Andere ist erfahrungsgemäss Zeitverschwendung und führt nicht zum Ziel.
Liege Grüsse und viel Spass beim Evaluieren
Bruno
Hallo futureplayer
Cover hat alles wesentliche schon geschrieben und ich denke man ist sich über das Vorgehen Einig. Gut so
Zur Erklärung:
Der Innenleiter des RCA und des coaxialkabels ist der Signalleiter. Bei einem Verstärker-Ausgang ist da also das Signal drauf. Würde man das mit dem PE verbinden, schliesst man das Signal kurz. Der Verstärker könnte Defekt gehen.
Es geht darum die Masse des Gerätes mit PE zu verbinden und nicht das Nutzsignal.
Übrigens, meine Praxis ERFA besagt, es ist effektiver einen RCA-Eingang mit PE zu verbinden (wegen dem näher daran liegenden geräteinternen zentralen Massepunkt) und Nicht ein Geräte-Ausgang.
Gruss Bruno
Hallo futureplayer
Zu deiner Frage. Das Spiralkabel ist zum Anschluss eines ESD-Arbeitsplatzes an den Erdkontakt der Steckdose gedacht. Dieses Kabel ist ungeeignet, da es in Serie einen sehr hochohmigen Widerstand enthält.
Bei den Vorschlägen von mir und andern Forenteilnehmern geht es darum, die beiden Geräte möglichst niederohmig mit dem PE-Kontakt der Steckdose zu verbinden. Mit dem Ziel, dass diese auf dem gleichen Potential liegen und keine Ausgleichströhme zwischen den Geräten fliessen sollten.
Am einfachsten nimmst du einen Schukostecker, schlisst 2 Drähte à 2,5 mm2 am PE-Kontakt des Steckers an und verbindest je ein Gerät mit je einem Draht.
Beim IOTAVX kannst du den Draht an einem äussern Ring einer RCA Büchse (Masse) anschliessen.
Da das Ziel ist, die Geräte möglichst niederohmig mit der Schutzerde zu verbinden, würde ich den Stecker mit den beiden Drähten vorzugsweise an der Wandsteckdose einstecken, bzw. die Drähte Direkt (ohne Stecker) mit der PE-Klemme der Wandsteckdose verbinden. Habe als ex Elektriker und El. Ing. da halt leichtes Spiel.
Für erste Tests kannst du den Schuko mit den beiden Drähten ruhig mal an der Steckdosenleiste einstecke. Zur Sicherheit würde ich aber mit einem Multimeter den Widerstand zwischen PE an der Steckdose der Leiste und PE am Stecker des Anschlusskabels der Leiste messen. Nicht dass da noch eine seriegeschaltete Filterdrossel das ganze Spiel verdirbt. Der gemessene Wert sollte in einem tiefen Miliohm Bereich liegen.
Viel Erfolg und liebe Grüsse
Bruno
Hallo futureplayer
In #178 schreibst du, dass der Denon an Steckdose 2 und die Endstufe an Steckdose 3 angeschlossen ist.
Könnte es sein, dass diese nich an derselben Phase liegen ?
Ev. fliessen da irgend welche Ausgleichstöme zwischen den Geräten hin und her welche das Brummen verursachen,
Versuch mal beide Geräte an derselben Steckdose zu betreiben.
Ausphasen nicht vergessen !!!
Übrigens der Tipp die beiden Geräte mit separatem Draht zu Erden ist immer gut
Liebe Grüsse Bruno
Guten Tag Nupsi
Ich möchte gerne noch eine etwas „radikale“ Idee einbringen.
Brauchst du das Lowboard in der Front wirklich? Oder steht es nur aus optischen Gründen und als Ständer für den Center da?
Wenn man sich das Lowboard wegdenkt, kann man problemlos 4 Subwoofer in der Front platzieren. Z.B. Die 2 vorhandenen + 2 neue (gleiche oder besser etwas grössere)
Hätte neben dem Pegelgewinn den Vorteil, dass der Raum noch regelmässiger angeregt würde. Die bereits getätigte Investition bleibt geschützt.
Den Center könnte man auf einen Lautsprecherständer (oder ein schmales Lowboard) stellen. Idealerweise sollte der Center noch höher stehen als jetzt.
Sorry für die etwas „quere“ Idee.
Liebe Grüsse Bruno
Hallo Stefan
Gem. Technischen Daten von ME Gaithain wurde die RL 906 für einen Hörabstand von 1 - 2.6 m konstruiert
siehe hier: https://www.me-geithain.de/de/rl-906.html
Da passen deine 5 Meter Hörabstand eher nicht optimal dazu.
Ich durfte vor nicht allzu langer Zeit bei einem Forenten, welcher ein sehr anständig optimiertes Hörzimmer hat, an einem Vergleich seiner RL 901K (empfohlener Hörabstand 2 - 4 m) und einer RL 801K1 (3 - 6 m) teilnehmen.
Der normale Sitzplatz befand sich in ca. 3 Meter Entfernung von den Lautsprechern.
Als Quelle diente ein gertifizierter LINN Acurate Streamer.
Beide Lautsprecher wurden vor unseren Hörvergleich sorgfältig mit Akurate von Audio Vero eingemessen. in den resultierenden Messungen (Amplitudengang, Gruppenlaufzeit, Impulsantwor, Wasserfall, etc.) konnten wir keine signifikanten Unterschiede feststellen welche auf ein unterschiedliches Hörerlebnis hindeuten würde.
Die RL 901K, welche ich schon in versiedener Hörumgebung gehört hatte, bereitete allen drei am Test teilnehmenden Personen wie immer sehr viel Freude.
Ich selber habe diesen Lautsprecher noch nie so gut gehört. ich war begeistert.
Die RL 801K1 wollte bei 3m Hörabstand nicht recht in die Gänge kommen. Klar, wenn man nichts anderes kennt, tönte sie sehr gut. Aber eben nicht auf dem Niveau der RL 901K.
Wir haben dann nochmals bei einem Hörabstand von ca. 4.5 bis 5 m einige Teststücke angehört. Ja, das geviel deutlich besser obwohl wir da aus sicht der Raummoden an einem sehr ungünstigen Ort sassen.
Dass die MEG's empfindlich auf den Hörabstand reagieren, habe ich schon einige male an Ausstellungen mit den kleinern Modelen von Geithain erfahren dürfen.
In richtiger Hörumgebung eingesezt, finde ich die MEG's nach wie vor absolut hervorragende Lautsprecher, welche umso besser klingen je besser die Quelle, der Raum, etc. sind.
Man hört auf diesen Lautsprechern jede optimierun der Anlage.
Mögen meine Beobachtungen/ Erfahrungen helfen.
liebe Grüsse und viel Spass beim Experimentieren
Bruno
PS.
Ich befürchte, dass Messungen in deinem Raum nicht wirklich weiter helfen, ausser die Filter-Potentiometer auf der Leiterplatte im Gehäuse deiner RL 906 wären verstellt oder es wäre etwas defekt.